SAP-Firmenlogo auf dem Hauptgebäude in Walldorf, Deutschland.
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SAP-Aktie: Ein erstes Entspannungssignal ist endlich in Sicht!

Viele positive Nachrichten um den Software- und Cloud-Dienstleister SAP gab es zuletzt nicht. Immerhin zeichnet sich jetzt im Chart jetzt erste Entspannung ab.
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Die SAP-Aktie gibt weiter ein schwaches Bild ab ...

Bei SAP ist nach dem zweistelligen Kursabsturz infolge der enttäuschenden Prognose beim Cloud-Wachstum weiter Wunden lecken angesagt. Zwar sorgten zwei Vorstandsmitglieder mit massiven Insider-Käufen sowie eine Reihe bekräftigter Kaufempfehlungen zeitweise für Entlastung, doch der ganz große Befreiungsschlag ist bislang ausgeblieben.

Die jüngst gegenüber Software-Unternehmen aufgekommenen KI-Sorgen bremsten eine umfangreichere Kurserholung aus. Nach einem starken Jahresauftakt hängt der DAX außerdem zwischen 24.500 und 25.000 Punkten fest, sodass es auch aus dem Gesamtmarktumfeld heraus an neuen Impulsen fehlt.

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... es gibt aber auch Entwicklungen, die Mut machen!

Doch aussichtslos sind die Chancen der Käuferinnen und Käufer trotz des übergeordnet schwachen Chartbilds nicht. Wer genauer hinschaut, entdeckt die Möglichkeit für ein erstes Entspannungssignal und damit auch wachsende Erholungschancen.

Nach dem Zahlen-Absturz ist die Lage äußerst prekär

Der Earnings-Crash der Aktie sorgte für eine erhebliche Eintrübung des Gesamteindrucks. Die Aktie fiel aus ihrem Abwärtstrendkanal heraus auf neue Mehrjahrestiefs. Solche bedeuten in der technischen Analyse ein Verkaufssignal. Doch das verfehlte bislang seine Wirkung, weil SAP (SAP Aktie) im Bereich von 165/66 Euro auf eine Unterstützung aus dem Frühjahr 2024 gestoßen ist.

Außerdem war das Papier mit Blick auf den Relative-Stärke-Index (RSI) überverkauft, sodass den Bären schlicht die Luft ausgegangen ist. Dadurch konnte der Boden im RSI (bei etwa 28 Punkten) bestätigt werden. Von hier aus starteten in den vergangenen 2 Jahren immer wieder Erholungen.

Grundsätzlich bestätigen RSI und MACD den übergeordneten Abwärtstrend der Aktie aber mit eigenen Abwärtsbewegungen, während noch keine bullishen Divergenzen als potenzielle Trendwendesignale zu beobachten sind.

Dieses Muster hat bereits mehrfach zu Erholungen geführt

Nichtsdestotrotz zeichnet sich erste Entspannung ab. Im Trendstärkeindikator MACD dürfte es bald zu einem Crossing, also einem Sprung über die (rote) Signallinie kommen – und das, nachdem das Histogramm (blau schraffierte Fläche) einen der größten Ausschläge der vergangenen zwei Jahre zeigte.

Vergleichbare Konstellationen im April, August und November vergangenen Jahres leiteten jeweils mehrwöchige Erholungsbewegungen ein. Damit erscheint eine Gegenbewegung im sonst intakten Aufwärtstrend wahrscheinlich. Diese könnte sich bis etwa 200 Euro und somit auch die bei 195,50 Euro noch offene Kurslücke schließen.

Für eine nachhaltige Erholung und vor allem für eine übergeordnete Trendwende gilt es mittelfristig aber, das massive Widerstandscluster zwischen 200 und 225 Euro zu überwinden. Endgültig aus dem Schneider wäre SAP technisch sogar erst oberhalb der Abwärtstrendoberkante bei rund 240 Euro. Für einen solchen Move wird die Aktie nicht ohne fundamentale Unterstützung auskommen.

Fazit: Hier ist kein Sprint, sondern ein Marathon zu erwarten

Für die verlustgeplagten Anlegerinnen und Anleger von SAP gibt es mit Blick auf den Trendstärkeindikator MACD einen ersten Lichtblick. Der könnte noch in dieser Woche über seine Signallinie klettern und damit für ein Entspannungssignal sorgen, das in den vergangenen 12 Monaten mehrfach für mehrwöchige Gegenbewegungen gesorgt hat.

Eine ebenso rasche wie deutliche Erholung ist angesichts der ausgeprägten technischen Schwäche sowie der jüngsten Abwärtstrendverschärfung jedoch nicht zu erwarten. Wer hier auf steigende Kurse setzt, sollte viel Geduld und Frustrationstoleranz mitbringen. Eine Erholung wird hier voraussichtlich kein Sprint, sondern ein Marathon.

Autor: ARIVA.DE Redaktion/Max Gross


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