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2026-QV-GDAXi-DJ-GOLD-EU RUSD-JPY


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lo-sh:

2026-QV-GDAXi-DJ-GOLD-EURUSD-JPY

62
30.12.25 17:48
Liebes Traderkollegium,
2026 - Neues Jahr - neue Chancen inmitten einer diffusen geopolitischen Lage.  Die Frage für uns ist: wie können wir inmitten nicht vorhersehbarer, wirtschaftlicher und geopolitischen Umtriebe unsere Depots vorwärtsbringen? Antwort: indem wir wieder, wie im abgelaufenen Jahr, im Forum zusammenarbeiten und renditeträchtige Chancen gegenseitig austauschen bzw. aufmerksam machen!
In diesem Sinne - ALLEN gute Trades in 2026 und ein DANKE an unsere unterschiedlichen Trading - Spezialist/inn/en, die uns mit TopTipps und HintergrundInfos versorgen!   In diesem Sinne - guten Rutsch und erfolgreiches 2026 !
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voltaren:

@oe: nicht lustig

7
01.10.26 21:09
ganz grob vereinfacht gesagt:
die usa sind ölexporteur, wir importieren. je teurer es wird, desto mehr geld schicken wir über den atlantik. lustig ist daran überhaupt nichts.

Antworten
pQ1a:

US Markt Zusammenfassung - 1. Oktober

11
02.10.26 01:34
Am 1. Oktober hat sich das kurzfristige Kaufinteresse verbessert. Nach dem morgendlichen Abverkauf erholten sich die Kurse, die Marktbreite nahm zu und insbesondere die kurzfristige Nachfrage nach Call-Optionen wurde stärker. Trotzdem ist das Vertrauen in den Gesamtmarkt noch nicht vollständig zurückgekehrt. Marktstimmung, Kreditindikatoren und die langfristige Kursstärke liefern weiterhin kein einheitlich positives Signal. Entscheidend wird sein, ob sich die Entspannung am Anleihemarkt nach dem kommenden US-Arbeitsmarktbericht (NFP) fortsetzt.

Der S&P-500-ETF SPY schloss leicht höher bei 763,99 US-Dollar. Positiv ist, dass neben Technologie auch Industriewerte Stärke zeigen. Die Stärke des Energiesektors wird dagegen vorsichtiger bewertet, da höhere Ölpreise zwar die Gewinne der Energieunternehmen unterstützen, gleichzeitig aber die Kosten für andere Branchen erhöhen. Finanzwerte leisten nur einen begrenzten Beitrag, während Kommunikationsdienstleister schwach bleiben. Insgesamt hat sich die Marktbreite verbessert, für eine nachhaltige Rally müssten jedoch auch außerhalb des Energiesektors weitere Bereiche dauerhaft Stärke zeigen.

Besonders auffällig sind SPY und Micron (MU). Bei Halbleitern, Speicherchips und optischer Kommunikation zeigt sich selektives Kaufinteresse. MU stieg nach den Quartalszahlen um rund 3 %, womit die positive Reaktion des Optionsmarktes bestätigt wurde. Gleichzeitig wird MU bei den Darkpool-Aktivitäten weiterhin der Verkaufsseite zugeordnet, was darauf hindeuten könnte, dass Gewinne realisiert oder bestehende Risiken reduziert wurden. Bei Nvidia (NVDA) ist das Bild umgekehrt: Die Darkpool-Aktivität ist auf die Kaufseite gewechselt, während der Options-Impact noch negativ bleibt.

Der gesamte Optionsfluss ist noch nicht überzeugend. Insbesondere der negative NCP-Wert zeigt, dass eine nachhaltige Unterstützung durch Call-Optionen im Gesamtmarkt noch nicht etabliert ist. Die morgendliche Schwäche hat zwar nachgelassen, das Vertrauen in die allgemeine Marktbewegung bleibt jedoch begrenzt.

Für die kommenden Tage wird ein volatiler Markt erwartet, der die Stabilität der Erholung vor dem NFP-Arbeitsmarktbericht testet. Hält sich SPY über etwa 765–766 US-Dollar, wäre das ein positives Zeichen. Ein Rückfall Richtung 762 US-Dollar zusammen mit erneut schwächerem Call-Flow würde dagegen auf eine nachlassende Erholung hindeuten. Ein moderates Abkühlen des Arbeitsmarktes und geringerer Lohndruck könnten die Märkte unterstützen. Gleichzeitig wird darauf hingewiesen, dass ein überraschend starker Arbeitsmarktbericht zunächst einen Abverkauf auslösen könnte, bevor sich der Markt wieder erholt.

Bei den Zero-DTE-Optionen ist das Bild insgesamt konstruktiver: Aktien und ETFs zeigen stärkere Call-Aktivität, während die Index-Optionen schwächer bleiben. Insgesamt überwiegt jedoch die positive Optionsaktivität deutlich.

Auch die Gamma-Struktur von SPY hat sich verbessert. Open Interest, Volumen und richtungsbereinigtes Volumen sind wieder positiv. Das aktuelle Regime wird als „Dampening“ bezeichnet, was bedeutet, dass die bestehende Marktstruktur kurzfristige starke Bewegungen eher abschwächen könnte.

Die Darkpool-Daten zeigen weiterhin vorhandene Liquidität und selektive Risikobereitschaft. Neben kurzfristigen US-Staatsanleihen erhalten auch QQQ und SPY Unterstützung. Daher sieht das Marktbild nicht nach einem vollständigen „Risk-off“-Umfeld aus. Gleichzeitig ist die Stärke innerhalb des Technologiesektors nicht breit verteilt; Anleger wählen weiterhin sehr selektiv einzelne Aktien und Instrumente aus. Besonders beobachtet werden außerdem die Verkaufsindikatoren bei Hochzinsanleihen.

Die Marktstimmung bleibt trotz des leicht positiven Indexschlusses im Angstbereich. Der Fear-Wert liegt bei 27. Die Kurse konnten sich erholen, aber die Bereitschaft, Risiken dauerhaft zu halten, ist noch nicht im gleichen Maß zurückgekehrt. Gerade diese Kombination kann grundsätzlich den Beginn einer Rally ermöglichen, sofern sich die Erholung bestätigt.

Auf der Makroebene fiel der ISM Manufacturing PMI nur geringfügig, während neue Aufträge und der Beschäftigungsindex deutlich zunahmen. Auffällig ist allerdings der starke Anstieg der Input-Preise. Die Nachfrage bleibt damit relativ robust, gleichzeitig nehmen die Kostendruck- und Inflationsrisiken zu. Die besseren Inflationsdaten des Vortages könnten deshalb möglicherweise nicht dauerhaft für Entspannung sorgen.

Die wöchentlichen Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe gingen zurück, was auf weiterhin begrenzte Entlassungen hindeutet. Diese Daten gehören jedoch nicht zum Erhebungszeitraum des September-NFP und sind daher kein direkter Indikator für den kommenden Arbeitsmarktbericht. Erwartet werden rund 90.000 neue Stellen und eine Arbeitslosenquote von 4,1 %.

Am Anleihemarkt sorgten Aussagen von Fed-Gouverneur Jefferson für etwas Entspannung, da möglicherweise mehr Zeit benötigt wird, um weitere Daten zu beurteilen. Gleichzeitig verwies er auf das Risiko, dass höhere Energiepreise den Inflationsdruck verlängern könnten. Die vom Markt eingepreiste Wahrscheinlichkeit einer Zinserhöhung im Oktober ist auf etwa 28 % gefallen. Das wird als Zeichen interpretiert, dass die Notenbank zunächst mehr Zeit für die Bewertung der Wirtschaftsdaten gewinnen könnte.

Geopolitische Entwicklungen, darunter Berichte über Einschränkungen chinesischer Treibstoffexporte und zusätzliche US-Militärkräfte im Nahen Osten, unterstützen die Ölpreise. Die angespannte Situation bei raffinierten Produkten bleibt damit ein wichtiger Faktor für Energie- und Transportkosten. Besonders beobachtet werden nun die Reaktion der US-Staatsanleiherenditen und des US-Dollars auf die Arbeitsmarktdaten.

Fazit: Der Markt hat sich gegenüber dem Vortag verbessert, aber die Erholung ist noch nicht ausreichend breit und stabil. Kurzfristige Optionsaktivität, Marktbreite, SPY/QQQ und einzelne Technologiewerte zeigen positive Signale. Gleichzeitig bleiben die allgemeine Call-Nachfrage, Hochzinsanleihen, die Marktstimmung und der Inflationsdruck problematisch. Der entscheidende Test wird die Reaktion des Marktes auf den NFP-Arbeitsmarktbericht sein. Bestätigen Kursentwicklung, Optionsfluss, Marktbreite und Anleihemarkt gemeinsam die Erholung, wäre das Signal deutlich belastbarer.
Antworten
Detlef Schwu.:

Guten Morgen

15
02.10.26 07:23

Wichtige Terine für heute:

01:30 – JP: Arbeitslosenquote September
01:30 – JP: Verbraucherpreise Großraum Tokio (Kernrate) Oktober
01:50 – JP: Geldbasis September
09:00 – SP: Arbeitslosenzahl September
10:00 – IT: Einzelhandelsumsätze August
11:00 – EWU: Verbraucherpreise (Vorabschätzung)
14:30 – US: Neugeschaffene Stellen ex Agrar September
14:30 – US: Arbeitslosenquote September
14:30 – US: Durchschnittliche Stundenlöhne September
16:00 – US: Auftragseingang Industrie August
21:30 – US: Commitments of Traders (COT) Report


Quartalszahlen: Kernel Holding

Quelle: Wirtschaftstermine der Woche - BNP Paribas

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tuorT:

Moin zum Renten Update am Freitag

22
02.10.26 07:45
Ganz schön viel Buchhaltung heute morgen.....
Mit Imp.Brands, Cap SW, A40121 , A1JNZ9 ,Gladstone Cap+Inv, Simon Prop und A2N4AB ,landeten die Divis Nr.253-260/26 auffem Konto.....
Ergo....nun jeden Mo-Freitag mindestens eine Dividende über das ganze Jahr.....fehlt nur noch der Samstag....
A3DEKS macht den Anfang mit dem heutigen Zahltag.
Mutares kauft Anleihen im Wert von 10,4 Mio zurück
Chartsoftware vom Marketscreener gefällt mir nicht....jemand ne Idee für Demokonto MT4??
Sollte aber zuverlässig laufen....damit ihr wieder euren Marktausblick erhalten könnt....und ich mich nicht morgens rumärgern muss;-)))

Good trades@all
Trout
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hollewutz:

Moin Trader zum Freitag. Damit lacht das nächte

19
02.10.26 08:01
WE, aber letztlich ist ja iwie jeder Tag wie der andere. Entscheidend ist doch, was man selber aus seiner Zeit macht...
@tourT, MT4 habe ich ja selber lange genutzt und mich gesträubt umzustellen. Mittlerweile bin ich von TradingView sehr begeister, zumal es überschaubare Abo Pakete gibt. Vielleicht eine Alternative?

Schauen wir auf die Marken des Tages für den heutigen Freitag...
Value am Morgen VAH 25093/VAL 24879  POC 24893
wir handeln aktuell entspannt in der Value am POC eine Etage tiefer
Tagesspanne Xetra gestern  25232/24826
Tageskerze 25393/24826
GAP 30 min Chart 24974
EMA D/24883

soweit die Daten des Tages. Gestern brachte ordentlich Vola und auch entsprechende Punkte ins Körbchen. Darf heute gerne so weiter gehen.

Wie immer fette Beute und viel Erfolg!
(Verkleinert auf 55%) vergrößern
2026-QV-GDAXi-DJ-GOLD-EURUSD-JPY 1528923
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Detlef Schwu.:

DAX Tagesausblick - Rocco Gräfe - 02.10.26

11
02.10.26 08:39
DAX - Angekündigtes Mindesttief war da

Rocco, wie ist die vorbörsliche Tendenz?

Heute Aufwärts.

Wo siehst du die Widerstände?

Bei 25.175 + 25.200 + 25.525 + 25.570 + 25.600 + 25.617 Punkten.

Und wo liegen die Unterstützungen?

Bei 24.875 + 24.830 + 24.785 + 24.600 + 24.369 Punkten.

VDAX-New® Close:

20,08

DAX® Indikation:

24.998,60

DAX® Close:

24.939,35

Rückblick

Das hier wochenlang angekündigte herbstliche DAX-Mindesttief war da! Touchdown, der DAX erreichte gestern Vormittag exakt die beiden 200-Tage-Linien bei 24.875 bzw. 24.830 und stieg dann umgehend wieder um exakt 400 Punkte bis 25.232.

Charttechnischer Ausblick

Der DAX hat naturgemäß ein Anrecht darauf, ab dem Test der 200-Tage-Linien bei 24.875 bzw. 24.830 eine Chance auf eine Trendumkehr nach oben zu bekommen (etwa ähnlich wie im April, Mai und Juni). Die ersten Käufer (+400 Punkte in wenigen Stunden) waren auch schon zu sehen. Die entscheidenden Schritte sind: a) Den Bereich 24.875/24.830 weiterhin per Tagesschlusskurs behaupten. b) Die Horizontale bei 25.173 angreifen. c) Vor allem das letzte tiefere Hoch bei 25.600/25.617 überbrücken. BÄRISCH: Ein Tagesschluss unter 24.830 und erst recht ein Tagesschluss unter 24.750/24.600 würde zu einer Ausweitung der herbstlichen DAX-Korrektur bis ca. 24.000 oder sogar zum bisherigen Jahrestief 21.900/21.865 führen (alles bis 30.10.).

Tageschart

Entwicklungen in der Vergangenheit sind kein Hinweis auf künftige Erträge und der Wert einer Investition in ein Finanzinstrument kann sowohl fallen als auch steigen. Investoren erlangen möglicherweise nicht ihren ursprünglich investierten Betrag zurück.

60 Minuten-Chart

Quelle: dailyDAX: Angekündigtes Mindesttief war da - BNP Paribas

Antworten
Detlef Schwu.:

EUR/USD Tagesausblick - A. Paulus - 02.10.26

7
02.10.26 08:40
EUR/USD - Chance auf Erholung

Vorbörsliche Tendenz:

Aufwärts Seitwärts

Widerstände (Intraday):

1,1276 + 1,1324 + 1,1353 + 1,1402

Unterstützungen (Intraday):

1,1215 + 1,1065

Realtime Indikation:

1,1256

Schlusskurs:

1,12

Rückblick

EUR/USD fiel gestern auf 1,1215 USD zurück. Damit fiel das Währungspaar unter die Verbindung der Tiefpunkte vom 13. März 2026 und 24. Juni. Es notiert damit auch knapp unter der wichtigen Unterstützungszone um 1,1275 und unter dem EMA200 (Wochenbasis) bei 1,1263 USD. Heute kehrt EUR/USD über diese untere Pullbacklinie, die bei 1,1240 USD verläuft, zurück. Der RSI (14) hat gestern auf Tagesbasis den tiefsten Stand seit März 2015 erreicht.

Charttechnischer Ausblick

Der gestrige Abverkauf könnte in eine kurzfristige bärische Übertreibung gemündet haben. Damit ergibt sich die Chance auf eine mehrtägige Erholung. Ein Anstieg an das logarithmische 38,2%-Retracement der Abwärtsbewegung seit 21. August würde schon Gewinne bis 1,1402 USD mit sich bringen. Sollte der Ausverkauf aber direkt weitergehen, dann fände der Euro erst wieder bei 1,1065 USD eine größere Unterstützung.

Tageschart

Quelle: dailyFX: EUR/USD - Chance auf Erholung - BNP Paribas

Antworten
Detlef Schwu.:

BRENT Öl Tagesausblick - M. Strehk - 02.10.26

7
02.10.26 08:40
ÖL BRENT - Dynamischer Aufwärtsimpuls

Vorbörsliche Tendenz:

Aufwärts Seitwärts

Widerstände (Intraday):

108,37 + 110,45 + 114,33

Unterstützungen (Intraday):

105,50 + 101,08 + 100,72

Realtime Indikation:

101,54

Schlusskurs:

107,25

Rückblick

Am Donnerstag zeigte sich Brent wieder deutlich fester. Die Notierungen starteten im Handelsverlauf dynamisch nach oben durch und brachen aus dem kurzfristigen Abwärtstrend der Vortage aus. Der Anstieg führte bis an die Hürde bei 108,37 USD, welche zunächst nicht nachhaltig überwunden wurde.

Charttechnischer Ausblick

Der dynamische Aufwärtsimpuls könnte sich jederzeit fortsetzen. Gelingt Brent der Ausbruch über 108,37 USD, ist zunächst Spielraum bis 110,45 USD gegeben. Nach der Konsolidierung der Vortage könnte auch diese Hürde überwunden werden und anschließend ein Anstieg bis 114,33 USD folgen. Ein zwischenzeitlicher Pullback bis 105,50 USD wäre möglich, ohne das bullische Chartbild nachhaltig zu gefährden. Abgaben unter 100,72 USD sollten aus Sicht der Bullen dagegen vermieden werden.

Tageschart

Entwicklungen in der Vergangenheit sind kein Hinweis auf künftige Erträge und der Wert einer Investition in ein Finanzinstrument kann sowohl fallen als auch steigen. Investoren erlangen möglicherweise nicht ihren ursprünglich investierten Betrag zurück.

60 Minuten-Chart

Quelle: dailyOEL: Dynamischer Aufwärtsimpuls - BNP Paribas

Antworten
Detlef Schwu.:

Edelmetalle Tagesausblick - T. May - 02.10.26

9
02.10.26 08:41
Gold - Bodenbildungsversuch

Vorbörsliche Tendenz:

Seitwärts

Widerstände (Intraday):

4.264 + 4.370 + 4.442

Unterstützungen (Intraday):

4.159 + 4.094 + 4.015

Realtime Indikation:

4.182,32

Schlusskurs:

4.187,81

Rückblick

Nachdem die bei Kursen um 4.000 USD im Juli gestartete Kurserholung den Goldpreis bis Mitte August über den Widerstand bei 4.600 USD angetrieben hatte, wurde der steile Anstieg dort von einer ebenso steilen Korrektur abgelöst. Diese hat den Kurs in der letzten Woche unter den Support bei 4.264 USD einbrechen lassen und zuletzt an die Haltemarke bei 4.094 USD gedrückt. Auf diesem Niveau versuchen die Käufer aktuell einen Boden auszubilden und den Goldpreis damit zurück in den Aufwärtstrend zu führen.

Charttechnischer Ausblick

Die Zone um 4.094 USD wurde zuletzt verteidigt und die erwartet volatile Seitwärtsphase eingeleitet, die jetzt schon nach oben aufgelöst werden kann. Ein Anstieg über 4.225 USD würde das erste kleine Kaufsignal auslösen und eine Erholung bis 4.264 USD einleiten. Ein Ausbruch über den Widerstand dürfte den Goldpreis dynamisch bis 4.381 USD und 4.400 USD antreiben. Sollte der Kurs des Edelmetalls dagegen unter 4.094 USD einbrechen, stünden weitere Abgaben bis 4.020 USD und darunter bereits bis an das Tief aus dem Juli bei 3.942 USD an.

Tageschart

Entwicklungen in der Vergangenheit sind kein Hinweis auf künftige Erträge und der Wert einer Investition in ein Finanzinstrument kann sowohl fallen als auch steigen. Investoren erlangen möglicherweise nicht ihren ursprünglich investierten Betrag zurück.

Mini Daily: Silber

Vorbörsliche Tendenz:

Seitwärts

Widerstände (Intraday):

63,18 + 65,00 + 67,49

Unterstützungen (Intraday):

58,98 + 56,53 + 54,48

Realtime Indikation:

61,21

Schlusskurs:

61,04

Rückblick

Silber attackiert den Widerstand bei 61,42 USD von der Unterseite und könnte bei einem Bruch der Marke weiter bis 63,18 USD steigen. Damit wäre ein kleines Kontersignal aktiviert. Prallt der Kurs dagegen jetzt nach unten ab, steht ein Test der Unterstützung bei 58,98 USD an.

Tageschart

Entwicklungen in der Vergangenheit sind kein Hinweis auf künftige Erträge und der Wert einer Investition in ein Finanzinstrument kann sowohl fallen als auch steigen. Investoren erlangen möglicherweise nicht ihren ursprünglich investierten Betrag zurück.

Mini Daily: Palladium

Vorbörsliche Tendenz:

Seitwärts Abwärts

Widerstände (Intraday):

1.243 + 1.276 + 1.343

Unterstützungen (Intraday):

1.147 + 1.132 + 1.063

Realtime Indikation:

1.190,98

Schlusskurs:

1.193,95

Rückblick

Palladium brach im gestrigen Handel unter die Unterstützung bei 1.192 USD ein und versucht aktuell, diese Marke zurückzuerobern, um einen schnellen Konter in Richtung 1.243 USD zu starten. Scheitern die Käufer, ist der nächste Abverkauf bis 1.147 USD die Folge.

Tageschart

Mini Daily: Platin

Vorbörsliche Tendenz:

Seitwärts Aufwärts

Widerstände (Intraday):

1.784 + 1.909 + 1.978

Unterstützungen (Intraday):

1.689 + 1.575 + 1.534

Realtime Indikation:

1.739,47

Schlusskurs:

1.727,35

Rückblick

Ausgehend von der Unterstützung bei 1.689 USD hat sich Platin in dieser Woche erholt und wieder über die Hürde bei 1.729 USD gearbeitet. Damit könnte jetzt eine Erholung bis 1.800 USD folgen. Die Bären kämen erst wieder bei Kursen unter 1.678 USD zum Zug.

Tageschart

Quelle: dailyEDEL: Gold - Bodenbildungsversuch - BNP Paribas

Antworten
Detlef Schwu.:

DailyAktien - Christian Zoller

6
02.10.26 08:42
CBOE GLOBAL MARKETS - Hochlauf zum Zwischenhoch ist drin

Vorbörsliche Tendenz:

Aufwärts

Widerstände (Intraday):

280,62 + 283,54 + 311,00

Unterstützungen (Intraday):

269,76 + 260,00 + 253,45

Realtime Indikation:

277,82

Schlusskurs:

277,19

Rückblick

Die CBOE-Aktie hat sich von der Unterkante ihres steigenden Trendkanals beim Tief von 253,45 USD binnen weniger Tage um gut 9 % erholt und dabei den 10er-EMA bei 269,76 USD zurückerobert, der nun knapp unter dem Kurs als kurzfristiger Wegweiser dient. Am Donnerstag lief das Papier im Hoch bis 283,54 USD, scheiterte aber am Widerstandscluster aus dem 200er-EMA bei 280,62 USD und dem fallenden 50er-EMA bei 282,23 USD, sodass trotz eines Plus von 0,69 % auf 277,19 USD ein langer oberer Schatten zurückblieb, zumal im Stundenchart der 200er-EMA bei 278,64 USD bremst.

Charttechnischer Ausblick

Gelingt der Sprung über das Donnerstagshoch bei 283,54 USD, ist der EMA-Bereich überwunden und ein Hochlauf zur 300-USD-Marke und zum Zwischenhoch bei 311 USD an der Oberkante des Trendkanals naheliegend. Scheitert der Titel hingegen erneut, dürfte ein Rücksetzer zum 10er-EMA bei 269,76 USD folgen, ehe darunter die Marke um 260 USD und die steigende Trendlinie bei 253,45 USD als Auffanglinien dienen. Rückenwind liefern die saisonalen Daten, denn vom 2. Oktober bis zum 1. Dezember verzeichnete das Papier über zehn Jahre stets eine positive Entwicklung.

Tageschart

Entwicklungen in der Vergangenheit sind kein Hinweis auf künftige Erträge und der Wert einer Investition in ein Finanzinstrument kann sowohl fallen als auch steigen. Investoren erlangen möglicherweise nicht ihren ursprünglich investierten Betrag zurück.

60 Minuten-Chart

Quelle: dailyAKTIEN: CBOE GLOBAL MARKETS - Hochlauf zum Zwischenhoch ist drin - BNP Paribas

Antworten
Detlef Schwu.:

@tuorT

10
02.10.26 08:45
Potter21:

Moin alle zusammen und erfolgreiche Trades

8
02.10.26 09:13
Antworten
Potter21:

Dax-Tagesausblick J. Scherer Freitag 02.10.2026

10
02.10.26 09:18

"200-Tage-Linie im Fokus

Beim DAX® kam es gestern zu einem Rücksetzer an die 200-Tage-Linie (akt. bei 24.831 Punkten). Der viel beachtete Durchschnitt erwies sich in der Folge als „support“. Um eine Ausdehnung der Korrektur zu verhindern, muss das Aktienbarometer diese Bastion verteidigen. Die meistbeachtete Glättungslinie ist deshalb durchaus als strategische Absicherung prädestiniert. Auf der Oberseite bilden die horizontalen Barrieren bei 25.400/25.500 Punkten indes weiterhin die nächste wichtige Widerstandszone. Mittlerweile verläuft in diesem Dunstkreis zusätzlich der seit dem Rekordhoch von Ende August bestehende Korrekturtrend (akt. bei 25.399 Punkten), was die Bedeutung dieser Zone nochmals untermauert. Ein überzeugender Ausbruch über diese Widerstandszone würde das technische Gesamtbild nachhaltig aufhellen. Ein solcher Befreiungsschlag sorgt möglicherweise für das Startsignal in Sachen „starkes Schlussquartal“ (siehe „HSBC Daily Trading“ vom 25. September). Zum Abschluss noch ein Blick voraus: Dem DAX® droht die fünfte Woche in Folge mit Kursverlusten. Eine solche Durststrecke ist historisch sehr selten."

DAX® (Daily)

Quelle: LSEG, tradesignal² / 5-Jahreschart im Anhang

5-Jahreschart DAX®

Quelle: LSEG, tradesignal²

Quelle:   DAX® - 200-Tage-Linie im Fokus | stock3

Antworten
xoxos:

Guten Morgen,

16
02.10.26 09:24
die gute Nachricht für die Techaktien: Anthropic kommt erst im November. Bedeutet, dass man noch keine Liquidität schaffen muss. Die Emission soll wohl höher sein als bei Space X, also Richtung 100 Mrd. USD. Bis dahin kann man jetzt in Ruhe die Stimmung aufheizen, vor allem auch durch die zu erwartenden guten Zahlen im Sektor.
Der Nasdaq schloss dann gestern nach einer Achterbahnfahrt nahe ATH. Auch Micron endete letztendlich deutlich im Plus, aber auf keinem neuen ATH.
Ein wenig Entwarnung gab es gestern an der Zinsfront. Der Bundfuture hat sich inzwischen mehr als 150 Punkte von seinem Tief entfernt; es roch irgendwie nach Stützungskäufen, denn der Anstieg erfolgte aus dem Nichts heraus trotz gestiegenem Ölpreis, der immer noch deutlich über 100 notiert.
Bayer: -da sind jetzt mal in kurzer Zeit 15% weg. Weiss da jemand mehr wie die Gerichtsentscheidung ausfallen wird? An der Glyphosat-Meldung für Europa kann es kaum liegen, denn der Einfluss auf die Zahlen liegt mittelfristig bei Null und ob es langfristig ein Verbot geben wird ist keineswegs eine ausgemachte Sache. Befristete Genehmigung heisst, dass es erstmal weitergeht wie bisher.
In den USA kam Nike mit Zahlen, die auf der Ergebnisseite wie erwartet ausfielen. Aber der Umsatz enttäuschte und so ging es weiter Richtung Süden. Die Aktie kostete einst 175 Dollar; jetzt sind wir bei 35 angekommen. Man achte auf Adidas. Warum sollte für die besser laufen? Die Konkurrenz ist größer geworden. Einige neue Marken knabbern an den Marktanteilen.
Als Volvofahrer schaue ich auch gerne auf die Zahlen dort. Zweistelliges Minus bei den Verkäufen in diesem Jahr. Die Strategie nur noch E-Autos und Hybride zu verkaufen zahlt sich nicht aus. Die Verbannung des Diesels ist wohl ein Fehler. Mein alter Diesel hatte ca. 500.000 km auf dem Buckel als ich ihn verkauft. Jetzt habe ich einen Diesel des letzten Jahrgangs gekauft. Baujahr 2023. Hoffe der hält genauso lang.
Ansonsten warten wir auf die ersten Quartalszahlen. Bis dahin bleibe ich eher an der Seitenlinie und beobachte.
Wünsche ein schönes Wochenende.
Antworten
Detlef Schwu.:

DAX-Durchschnittslinien auf dem Prüfstand-R. Fayad

8
02.10.26 09:26

Diese Analyse wurde am 02.10.2026 um 08:50 Uhr erstellt.

Datum: 01.10.2026; Quelle: stock3; Frühere Wertentwicklungen, Simulationen oder Prognosen sind kein verlässlicher Indikator für die künftige Wertentwicklung

Der DAX eröffnete gestern mit einer Abwärtslücke und rutschte im frühen Handel weiter bis auf ein 3-Monats-Tief bei 24.832 Punkten. Am dort befindlichen wichtigen Supportbereich zeigte der Index eine Erholungsrally und schloss die Eröffnungslücke. Ausgehend vom Tageshoch bei 25.232 Punkten setzte eine neue Verkaufswelle ein. Der Index schloss bei 24.939 Punkten, was einem Tagesminus von 260 Zählern entsprach.

Nächste Unterstützungen:



  • 24.829-24.935
  • 24.766
  • 24.697

Nächste Widerstände:



  • 25.164-25.232
  • 25.340-25.413
  • 25.506-25.617

Das technische Bild hat sich mit dem Schluss unterhalb der Aufwärtslücke vom 27. Juli und der Verletzung der unteren Begrenzung der jüngsten dreiwöchigen Stauzone weiter eingetrübt. Auf der Unterseite verfügt die Preiskurve jedoch über mehrere bedeutsame Supportbereiche, die mit dem gestrigen Tief auf den Prüfstand gestellt werden. Dazu zählen die steigende 200-Tage-Linie und der VWAP vom März-Tief. Eine technische Erholung wäre daher keine Überraschung. Saisonal beginnt zudem eine Phase mit deutlichem Rückenwind. Laut Seasonax konnte das deutsche Börsenbarometer in den vergangenen zehn Jahren achtmal im Zeitraum vom 2. Oktober bis zum 13. Dezember Zugewinne verbuchen. Die Durchschnittsrendite des Musters betrug 4,80 % (Median: +5,24 %). Im charttechnischen Fokus steht heute die Widerstandszone bei 25.164-25.232 Punkten. Darüber wäre ein Vorstoß in Richtung zunächst 25.340-25.413 Punkte auf der Agenda. Deutlicher aufhellen würde sich das kurzfristige Bild erst oberhalb der Barriere bei 25.506-25.617 Punkten. Ein nachhaltiger Rutsch unter die kritische Supportzone bei derzeit 24.829-24.935 Punkten per Tagesschluss würde derweil das mittelfristige Bias weiter eintrüben. Nächste potenzielle Auffangbereiche darunter liegen bei 24.766 Punkten, 24.697 Punkten und 24.651 Punkten.

Quelle: Technische Analyse DAX vom 02.10.2026 | ideas daily

Antworten
WahnSee:

Moinsen,...kurz reingewinkt....

16
02.10.26 09:41
...NFP day. Die "Regeln" sollten mittlerweile hinlänglich bekannt sein. Mal den Daui im daily dagelassen. Eigentlich fehlt da unten noch was. Insofern könnte es heute turbulent bzw. volatil zugehen. -> Erstmal Füsse still halten.

Dann auch mal ein bisschen Statistik zum Ende des 3. Quartals von mir; Langfrist Depot: Ausschüttungen (n.St.) im Vergleichszeitraum ggü. letztem Jahr in 2026 um 36,97% gesteigert. Anzahl der Ausschüttungen nun bei 274, was einem Plus von 42,7% entspricht.

Im Februar mal eine automatisierte VV gestartet. Oskar.de. Kann man sich mal anschauen. Hatte mich u.a. für das Oskar pro- Value und Dividendendepot entschieden. Zeitgewichtete Rendite aktuell Stand jetzt: 14,75%. Da würde ich mal sagen wollen, das ist nicht übel, zumal man sich um nix kümmern muss.
(Verkleinert auf 33%) vergrößern
2026-QV-GDAXi-DJ-GOLD-EURUSD-JPY 1528951
Hier ist Werbepartner freie Zone
Antworten
pQ1a:

US Premarket - 2. Oktober

8
02.10.26 10:35
Am 2. Oktober 2026 startet der Markt zunächst im Risk-on-Modus. Die fallenden US-Staatsanleiherenditen – 10-jährige bei 5,235 % und 2-jährige bei 4,785 % – sowie ein VIX von 16,39 % unterstützen die Erholung. Gleichzeitig liegt der Dollarindex DXY bei etwa 101,9. Die Aussagen von Jefferson, wonach möglicherweise mehr Zeit für eine neue geldpolitische Entscheidung benötigt werde, stützen den Anleihemarkt; die Wahrscheinlichkeit einer Zinserhöhung im Oktober ist auf rund 28 % gefallen. Zwar signalisiert der ISM Manufacturing Index mit 54,5 weiterhin Wachstum, doch der deutliche Anstieg des „Prices Paid“-Index von 71,1 auf 77,9 zeigt, dass der Preisdruck trotz des schwächeren PCE-Berichts weiterhin vorhanden ist. Der Rückgang der Ölpreise – US-Öl um 3,3 % auf 89,83 USD und Brent um 2,85 % auf 100,07 USD – zusammen mit den sinkenden Renditen unterstützt die aktuelle Kaufstimmung, wobei geopolitische Risiken weiterhin bestehen. Im Mittelpunkt steht heute der US-Arbeitsmarktbericht für September; erwartet werden 90.000 neue Stellen, eine Arbeitslosenquote von 4,1 % und ein jährliches Lohnwachstum von 3,2 %. Der Autor äußert die politische Einschätzung, dass die Trump-Regierung die Zahlen vor der Wahl möglicherweise beschönigt, und erwartet bei einem starken Arbeitsmarktbericht zunächst einen Ausverkauf, gefolgt von einer Erholung. Unternehmensseitig verlor Nike nach schwachen Umsatzprognosen rund 8,5 %, während die Tesla-Auslieferungszahlen für das dritte Quartal erwartet werden. Bei Nike spielen neben den schwachen Zahlen insbesondere China und der laufende Restrukturierungsprozess eine Rolle. Als wichtigsten Indikator für die weitere Marktrichtung könnte der NASDAQ 100 sein, dessen Entwicklung zu Handelsbeginn besonders aufmerksam zu beobachten.
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Dax

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02.10.26 11:48
Si 160
Sl 240
Tp 24900
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VK 25095 die Hälfte

3
02.10.26 12:14
”Dax
Si 160
Sl 240
Tp 24900
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VK Rest 25140

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02.10.26 12:29
”VK 25095 die Hälfte
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Dax

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02.10.26 12:38
Si 25205
SL 240
TP 24900
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02.10.26 12:44
”Dax
Si 25205
SL 240
TP 24900
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Das wird nichts mehr  
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Potter21:

Dax-Tagesausblick ING-Markets Freitag 02.10.2026

7
02.10.26 13:17

"Trend-Perspektive und Wahrscheinlichkeit: DAX Bullish 60%

Der Donnerstag brachte für den DAX ein Minus von rund einem Prozent auf 24.939 Punkte. Allerdings könnte der DAX nun zunächst sein Tief gesehen haben und vor einer stärkeren Gegenbewegung nach oben, vielleicht sogar vor einem Trendwechsel auf Long stehen. Im Chart hat der DAX am Donnerstag die Marke von 25.000 Punkten erstmals seit Juli unterschritten und dabei im Tief bis auf etwa 24.830 Punkte nachgegeben. Vorbörslich zeigt sich der DAX am heutigen Freitag bei 25.040 Punkten wieder höher. Der lange untere Docht vom Vortag zeigt, dass dort Käufer bereitstanden. Zuvor war der DAX tief in die eingezeichnete Korrekturzone zwischen etwa 24.950 und 25.400 Punkten gelaufen, in der das erste Korrekturziel liegt. Von hier könnte der DAX nun direkt eine längere Aufwärtsbewegung Richtung 27.000 Punkte starten, zunächst geht es aber erstmal um eine stärkere Gegenbewegung nach oben, die dann in einem Trendwechsel auf Long bzw. Ende der tiefen Korrektur münden könnte. Der RSI(5) liegt mit 27,75 im überverkauften Bereich und hat sich leicht vom Tief gelöst. Aktuell besteht eine gute Chance, dass die tiefe Korrektur ausläuft.

Der Anleihemarkt bleibt der Taktgeber, und am Donnerstag hat er die Schraube weiter angezogen. Die Rendite zehnjähriger Bundesanleihen stieg auf 3,65 Prozent und damit auf den höchsten Stand seit Juni 2009. In den USA erreichte die zehnjährige Rendite im Handelsverlauf 5,34 Prozent, die dreißigjährige knapp 5,67 Prozent, beides Höchststände seit mehr als zwei Jahrzehnten. Für Anleihen geht damit das schwächste Quartal seit Jahrzehnten zu Ende. Zusätzlichen Druck brachte der Ölpreis, der nach dem Rückgang vom Mittwoch sofort wieder anzog. Der staatliche chinesische Konzern PetroChina hat die für Oktober geplanten Ausfuhren von Benzin und Kerosin gestrichen, Brent verteuerte sich daraufhin um rund drei Dollar und kostet am Morgen gut 102 Dollar je Barrel. Neel Kashkari, Präsident der Fed von Minneapolis, betonte trotz der zuletzt kühleren PCE-Daten, die Inflation sei weiterhin zu hoch. Aus Europa kommt ein weiterer Unruheherd hinzu. Der Renditeaufschlag französischer Staatsanleihen gegenüber Bundesanleihen hat sich nach der Vorlage des Haushaltsentwurfs für 2027 auf ein Niveau ausgeweitet, das zuletzt in Krisenzeiten zu sehen war.
Der heutige Freitag hält die beiden wichtigsten Termine der Woche bereit. Um 11:00 Uhr kommt die Schnellschätzung der Verbraucherpreise im Euroraum für September, erwartet wird ein Anstieg der Jahresrate auf 3,6 Prozent nach 3,2 Prozent im August, für die Kernrate 2,5 Prozent. Nach den kräftigen Anstiegen in Deutschland, Frankreich und Italien wäre ein Wert darüber keine Überraschung, und jede Bestätigung festigt die Erwartung einer Anhebung des Einlagensatzes durch die EZB. Um 14:30 Uhr folgt der US-Arbeitsmarktbericht. Volkswirte rechnen mit 84.000 neuen Stellen außerhalb der Landwirtschaft nach 162.000 im August, einer unveränderten Arbeitslosenquote von 4,1 Prozent und einem Lohnplus von 0,3 Prozent zum Vormonat. In der aktuellen Lage gilt ein starker Bericht nicht als gute Nachricht, weil er weitere Zinsanhebungen der Fed wahrscheinlicher macht und die Renditen erneut anschieben könnte. Um 16:00 Uhr kommen noch die US-Industrieaufträge für August. Bei den Einzelwerten läuft heute die Prüffrist der EU-Kommission für die Übernahme von Ceconomy durch JD.com ab, Commerzbank geben nach einer Abstufung durch RBC vorbörslich weiter nach. Auf Wochensicht steht der DAX bislang mit rund 1,5 Prozent im Minus.

Handelsmöglichkeiten

Der DAX könnte die tiefe Korrektur jetzt beendet haben und vor einem erneuten längeren Anstieg stehen. Dabei ist zunächst ein Hochlauf Richtung 10er-EMA bei 25.300 Punkte zu erwarten, darüber zum 50er-EMA bei 25.600 Punkten und zur runden Marke von 26.000 Punkten. Also Schritt für Schritt. Am heutigen Freitag kommt es auf den Abprall nach oben im Bereich von 25.000 Punkten und einen Anstieg an. Und das könnte jetzt der Beginn einer stärkeren Aufwärtsbewegung sein.

Widerstände: 25.300 / 25.400 / 25.600 Punkte

Unterstützungen: 25.000 / 24.800 / 24.500 Punkte "

Quelle:   ING Markets | DAX - Ist das Tief drin?

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pQ1a:

US Arbeitsmarktdaten

4
02.10.26 17:23
Die aktuellen US-Arbeitsmarktdaten sprechen eher gegen eine weitere Zinserhöhung der Fed und könnten dem Aktienmarkt kurzfristig Entlastung verschaffen.
Das Beschäftigungswachstum lag mit +29.000 Stellen deutlich unter den erwarteten +89.000. Zudem wurde der August-Wert von ursprünglich 162.000 um 29.000 Stellen nach unten korrigiert.
Besonders wichtig für die Fed sind die Löhne: Die durchschnittlichen Stundenlöhne stiegen im Monatsvergleich nur um 0,1 % (erwartet: 0,3 %) und auf Jahresbasis um 3,0 % (erwartet: 3,2 %). Damit scheint der Inflationsdruck vom Arbeitsmarkt nachzulassen.
Fazit: Die Daten sprechen dafür, dass die Fed zunächst abwartet, anstatt im Oktober die Zinsen erneut zu erhöhen. Zwar schwächt sich die Einstellungstätigkeit ab, von einer breit angelegten Verschlechterung des Arbeitsmarktes kann aber noch nicht gesprochen werden.
An den Märkten reagierten die 2-jährigen US-Staatsanleihen mit deutlich fallenden Renditen, der DXY-Dollarindex gab nach und der NAS100 durchbrach einen wichtigen Break of Structure (BoS) nach oben.
Kurz gesagt: Genau die Art von Arbeitsmarktdaten, auf die der Markt gewartet hat: weniger Beschäftigungswachstum und geringerer Lohndruck -> weniger Druck auf die Fed, die Zinsen weiter anzuheben -> kurzfristig positiv für Aktien.


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