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QuoVadisDax - das Original - Nachfolgethread


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oesterreicha

 
10:53
die
meinung von vielen ist ja das der dollar schwächer wird.... pustekuchen... auch wenn es dem trump nicht schmeckt... der markt ist der markt und in midterm geht er stur den weg des stärkeren dollar.
wir sind im 5. bein (von mitte april gesehen) runter...ziel ganz klar 1,15. eur/usd
danach wohl wieder nur ein 3-teiler nach oben.... der wahre showdown geht dann richtung 1,12 in q4. auch in q1 prognostiziert. bitte nachlesen...

mike...ich brauch dich dann rund um den verfall wegen den longs.... habe mitbekommen, dass windowdressing ende juni massiv werden sollte. weisst du da was? ende juni ist der plan sich langsam long zu positionieren...eher ndx. der dax kann aus der mitte raus nicht viel nach oben machen....er braucht einen einbruch richtung 20k um richtung schwung nach oben zu nehmen. so ist mal meine meinung.

absauf.... 2b klappt. perfekte arbeit....danke.  
oestareicha, 05.06.26 16:25
die Anforderungen von Mike sind ja auch nicht klein. ;) Tops sollen nicht geraten werden, keine Marktschreierei aber einfaches und solides Handwerk soll bleiben. Am Ende zählt: Was macht der Markt oder wie reagiert er in den genannten Zonen, die Glaskugeln haben nur die anderen ... insofern am Ende entcheiden nicht wir sondern der Markt. Diesmal hat es geklappt - das wird nicht immer so sein. Trotzdem schön, wenn nach all der "Arbeit" sich auch Erfolg einstellt!
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Schwarmwissen gefragt:

 
12:39
Sektorrotation, KI und die Frage, wo das Kapital morgen hinfließt: Wird es Gold, Semi, Öl oder Bitcoin?

Ich habe in den letzten Tagen ein kleines Modell aufgebaut, mit dem sich Sektorrotation systematischer beobachten lässt.

Die Grundidee ist einfach:

Nicht nur schauen, welcher Sektor heute stark ist, sondern erkennen, **wo Kapital aus alten Gewinnern abfließt** und **welche Sektoren möglicherweise gerade leise akkumuliert werden**, bevor sie in einigen Monaten (das können ein bis anderhalb Jahre sein) bis  vielleicht zu den neuen Marktführern werden. Ich hatte hier mal Gold in Form von Goldminen vorgstellt aber auch Öl), beides respektable Gewinner). Können wir den Erfolg widerholen, denn damals waren die beiden Assets mehr geraten oder Bauchgefühl.  

Daraus ist ein sogenanntes **Source-to-Target-Modell** entstanden.

**Source** bedeutet: Ein alter Gewinner verliert relative Stärke.
**Target** bedeutet: Ein neuer Bereich wird möglicherweise aufgebaut.

Beispielhaft kann Kapital aus überhitzten Bereichen wie Technologie, Halbleitern, Energy oder Goldminen abfließen und später in andere Bereiche wandern, etwa Healthcare, Financials, Real Estate, Industrials oder auch wieder Bitcoin oder Gold. Wichtig ist dabei: Bitcoin und Gold werden nicht nur als „Sensoren“ betrachtet, sondern als eigene Asset-Sektoren.

Das Modell arbeitet mit Phasen:

* Phase 3: Bodenbildung / Watchlist
* Phase 4: frühe Akkumulation
* Phase 5: bestätigte Akkumulation
* Phase 6: Leadership
* Phase 7/8: Euphorie, Topbildung oder Distribution

Interessant sind vor allem die Übergänge von Phase 3 zu Phase 4 und von Phase 4 zu Phase 5. Dort entsteht oft der eigentliche Informationsvorsprung.

Die Daten kommen aus TradingView. Wir ziehen wöchentlich strukturierte Daten zu Sektoren, Branchen-Clustern, Bitcoin, Gold, Öl, Marktbreite, Ratios, Volumen, OBV, Accumulation/Distribution, EMA-Struktur, RSI und MACD. Daraus entsteht eine Master-Datei, die Woche für Woche fortgeschrieben wird.

Das klingt nach viel Technik, ist im Kern aber ein sehr einfacher Prozess:

1. Daten sauber einsammeln
2. relative Stärke und Schwäche erkennen
3. Source- und Target-Kandidaten markieren
4. Phasenwechsel dokumentieren
5. erst danach über mögliche ETFs oder ETPs nachdenken und den "Kaufen" Knopf drücken.

Spannend war dabei auch zu sehen, was KI leisten kann und was nicht.

KI kann große Datenmengen strukturieren, Tabellen bauen, Prompts verbessern, Widersprüche erkennen, Scores berechnen, Muster vergleichen und wiederholbare Prozesse erstellen. Wir reden hier schnell über mehrere tausend Zeilen Prompt-, Daten- und Tabellenlogik, die man manuell kaum sinnvoll jede Woche neu sortieren würde.

Aber KI entscheidet nicht für uns.

Sie kann Daten verdichten, aber sie ersetzt nicht das Marktverständnis.
Sie kann Auffälligkeiten zeigen, aber nicht sicher wissen, ob institutionelles Kapital wirklich „muss“ oder nur kurzfristig rotiert.
Sie kann Wahrscheinlichkeiten strukturieren, aber nicht die Verantwortung übernehmen.

Am Ende bleibt die entscheidende Frage menschlich:

Ist das ein echtes Akkumulationssignal?
Oder nur ein technischer Bounce?
Ist ein Sektor wirklich früh dran?
Oder jagen wir nur dem letzten Trend hinterher?

Genau deshalb: Schwarmwissen gefragt.

Mich interessieren eure Gedanken, Kritikpunkte und Ergänzungen:

Welche Daten würdet ihr zusätzlich beobachten?
Welche Sektoren oder Assetklassen fehlen euch?
Wie würdet ihr Überhitzung, Distribution oder frühe Akkumulation besser erkennen?
Wo seht ihr die Grenzen eines solchen Modells?
Und welche Rolle sollte KI aus eurer Sicht in so einem Investmentprozess spielen?

Das Ziel ist kein automatisches Kaufsignal, sondern ein besserer, wiederholbarer Analyseprozess.
Ganz wichtig: das ist für langfristige Anleger gedacht und nicht für kurze Rebounds, Scalps, etc... Wir sprechen über Akkumulation von Monaten und Kauf in Tranchen! Die Ernte wird dann in 1 bis 2 Jahren eingefahren! (Kaufe billig und verkaufe teuer)

Mehr Struktur. Weniger Bauchgefühl.
Aber die finale Entscheidung bleibt bei uns.
(Verkleinert auf 36%) vergrößern
QuoVadisDax - das Original - Nachfolgethread 1519689
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moinmoin07:

Interessant Sektoren wären auch,

2
13:58
Space Economy & humanoide Roboter..
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Absaufklausel:

erster Sektorrotations-Score steht

 
14:01
Wir (Klaus & Ingo) haben seit Anfang 2026 Daten eingesammelt und daraus den ersten Score für unser Source-to-Target-Modell gebaut. (Modell Version 1)

Die Frage war nicht:

Welcher Sektor ist heute stark?

Sondern:

Wo fließt Kapital aus alten Gewinnern ab?
Welche Bereiche könnten die neuen Stars von morgen werden?
Und wo ist es noch zu früh?

Das Modell betrachtet echte S&P-500-Sektoren, Branchen-Cluster und eigene Asset-Sektoren wie Bitcoin, Gold, Goldminen und Öl/Energy. Eingeflossen sind unter anderem relative Stärke, EMA-Struktur, RSI, MACD, OBV, Accumulation/Distribution, Volumenstruktur und wichtige Verhältnisse wie **Health Care gegen S&P 500 (XLV/SPY)** oder **Goldminen gegen Gold (GDX/GLD)**.

Der erste Score zeigt ein klares Bild:

**Technology und Semiconductors sind aktuell keine frische Akkumulation mehr.**
Semiconductors gegen S&P 500 (SOXX/SPY) und Technology gegen S&P 500 (XLK/SPY) stehen im Modell im späten Bereich. Der frühere Führungsbereich zeigt Distribution. Das bedeutet nicht automatisch Crash, aber es spricht gegen neue aggressive Käufe in den alten Stars.

**Energy ist reif geworden.**
Energy (XLE) war stark, verliert aber relative Führung. Oil & Gas Exploration (XOP) und Oil Services (OIH) bestätigen die Breite im Energiesektor nicht sauber. Energy wird damit eher zur reifen Source als zum neuen Target.

**Gold und Goldminen sind aktuell kein Akkumulationsbereich.**
Goldminen (GDX) und Junior Gold Miners (GDXJ) zeigen Schwäche. Goldminen gegen Gold (GDX/GLD) fällt. Das Modell stuft den Bereich als Distribution ein.

**Bitcoin ist noch nicht zurück.**

Bitcoin gegen S&P 500 (BTC/SPY) bleibt schwach. Es gibt noch keine bestätigte Bodenbildung und keine erkennbare Akkumulation gegen S&P 500 oder Gold.

**Die möglichen neuen Kandidaten liegen woanders.**
Health Care (XLV), Financials (XLF) und Real Estate (XLRE) stehen auf der Watchlist. Industrials (XLI) sind der stabilste Bereich, aber nicht mehr ganz früh. Small Caps gegen S&P 500 (IWM/SPY) und Equal Weight S&P 500 gegen S&P 500 (RSP/SPY) bleiben als Breiten-Sensoren wichtig.

Aktueller Status aus dem Modell:

* keine neue Standard-Akkumulation
* alte Gewinner werden teilweise zur Source
* neue Targets sind noch nicht sauber bestätigt
* Watchlist: Health Care (XLV), Financials (XLF), Real Estate (XLRE), Industrials (XLI), Small Caps (IWM)
* keine Neukäufe: Semiconductors (SOXX), Technology (XLK), Energy (XLE), Goldminen (GDX), Junior Gold Miners (GDXJ), Gold (GLD), Bitcoin (BTC)

Das ist genau die Übergangsphase, die wir beobachten wollen.

Der spannende Punkt kommt nicht, wenn ein Sektor schon überall als Gewinner gefeiert wird. Spannend wird es, wenn ein Bereich von Bodenbildung in frühe Akkumulation wechselt und danach bestätigte Akkumulation zeigt.

Phase 3: Bodenbildung / Watchlist
Phase 4: frühe Akkumulation
Phase 5: bestätigte Akkumulation
Phase 6: Leadership
Phase 7/8: Überhitzung, Topbildung oder Distribution

Ab jetzt wird das Modell jede Woche mit neuen TradingView-Daten gefüttert. Die Master-Datei wird fortgeschrieben, damit wir sehen, ob sich echte Phasenwechsel ergeben.

Besonders wichtig für die nächsten Wochen:

* Dreht Health Care gegen S&P 500 (XLV/SPY) nach oben?
* Bestätigen Financials gegen S&P 500 (XLF/SPY) relative Stärke?
* Wird Real Estate gegen S&P 500 (XLRE/SPY) wirklich ein neuer Target-Sektor?
* Hält Industrials gegen S&P 500 (XLI/SPY) seine Stabilität?
* Kommt Marktbreite über Small Caps gegen S&P 500 (IWM/SPY) und Equal Weight S&P 500 gegen S&P 500 (RSP/SPY) zurück?
* Bleiben Technology gegen S&P 500 (XLK/SPY) und Semiconductors gegen S&P 500 (SOXX/SPY) Source?
* Baut Bitcoin gegen S&P 500 (BTC/SPY) eine echte Bodenbildung oder bleibt es nur schwach?
* Drehen Goldminen gegen Gold (GDX/GLD) oder bleibt die Distribution aktiv?

KI hilft hier vor allem beim Strukturieren: Daten einsammeln, Tabellen bauen, Scores aktualisieren, Widersprüche sichtbar machen und den Prozess jede Woche gleich halten.

Aber KI trifft keine Investmententscheidung.

Sie zeigt nur, wo sich Kapitalströme verändern könnten. Die Bewertung, ob daraus ein Investmentcase wird, bleibt menschlich.

Mich interessieren eure Gedanken:

Welche Daten würdet ihr ergänzen?
Welche Sektoren fehlen euch?
Wie würdet ihr frühe Akkumulation besser erkennen?
Seht ihr Health Care, Financials, Real Estate oder Industrials auch als mögliche nächste Kandidaten?
Oder übersehen wir einen Bereich, der gerade leise aufgebaut wird?

Kritik, Ergänzungen und Gegenargumente ausdrücklich willkommen.
(Verkleinert auf 31%) vergrößern
QuoVadisDax - das Original - Nachfolgethread 1519691
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Absaufklausel:

Danke

 
14:07
Interessant Sektoren wären auch,
Space Economy & humanoide Roboter..
moinmoin07, heute 13:58
ich schaue für nächste Woche ob der Ingo dafür Daten hat und wie wir eine Subklasse daraus bauen können. Bei mir auf der Agenda stehen noch Rohstoffe im speziellen Kupfer, Silber und Uran.
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US500 Wochenanalyse

 
15:36
Die Woche hat den Charakter deutlich verändert.

Der Markt lief zuerst noch auf ein neues Wochen und 3 Monats Hoch, scheiterte dort aber ohne Anschlusskäufe. Am Freitag kam nach den NFP Daten der Bruch.

Wochendaten US500 Cash

Wochenhoch 7.621

Wochentief 7.349

Wochenschluss 7.357

Vorwochenschluss 7.577

Tages EMA9 7.525

Abstand zur Tages EMA9 minus 168 Punkte oder minus 2,23 Prozent

Das ist keine normale Konsolidierung mehr. Der Markt hat am Freitag deutlich unter die kurzfristige Tagesstruktur gebrochen und nahe Wochentief geschlossen.

Die wichtigste Zone liegt jetzt im Cash bei 7.340 bis 7.350 Cash.

Dort liegt das aktuelle Wochentief im Cash bei 7.348,53. Diese Zone entscheidet, ob Freitag ein harter Flush war oder der Start einer größeren Korrektur.

NFP war der Auslöser.

Die Arbeitsmarktdaten kamen deutlich stärker als erwartet.

NFP Ist 172K

Konsens 85K

Arbeitslosenquote 4,3 Prozent

Netto Aufwärtsrevision März und April 93K

Der Markt hat diese Daten nicht als Wachstumsstärke gekauft, sondern als Zinsrisiko verkauft.

Stärkerer Arbeitsmarkt bedeutet in diesem Umfeld weniger Zinssenkungsfantasie, mehr Druck auf Bewertungsmultiples, stärkeren Gegenwind für Growth und höheres Risiko vor den nächsten Inflationsdaten.

VIX bestätigt den Stresswechsel.

Der VIX sprang von 15,39 am Donnerstagsschluss auf 21,50 am Freitagsschluss. Das ist ein Sprung von rund 40 Prozent zur Vorwoche.

Der Markt ist damit von ruhiger Kompression in ein Stressregime gewechselt. Solange der VIX über 20 bleibt, sind Rebounds anfälliger für erneuten Verkaufsdruck.

TICK und Footprint.

Der TICK zeigte keinen klassischen Panik Ausverkauf mit extremen Ausschlägen. Der Preis fiel stark, aber die Marktbreite zeigte nicht den typischen finalen Kapitulationsmoment.

Das spricht eher für kontrolliertes De Risking, Future Druck und Distribution als für einen fertigen Boden. Im Footprint waren mehrere große Verkaufswellen sichtbar. Es gab zwar Gegenkäufe, aber die Rückläufe wurden unterhalb der Bruchlevel wieder verkauft.

Die Kernaussage aus dem Orderflow lautet.

Buy the dip war sichtbar, aber noch nicht stark genug für bestätigte Akkumulation.

Struktur.

Der Markt hat oben ein klares Failure gebaut.

7.621 Cash Hoch, keine Anschlusskäufe, Bruch 7.590 und 7.550, Beschleunigung unter 7.500, Test 7.349.

Damit sind alte Unterstützungen jetzt potenzielle Widerstände.

Wichtige US500 Cash Marken.

7.340 bis 7.350 zentrale Supportzone und Wochentiefbereich

7.356 bis 7.360 Schlussbereich

7.390 bis 7.400 erster Reaktionsbereich

7.410 bis 7.420 erster Rücklaufbereich

7.450 bis 7.460 alter Support und möglicher Widerstand

7.490 bis 7.510 Reclaim Zone

7.540 bis 7.550 größere Rückeroberung

7.590 bis 7.620 obere Failure Zone

Unterseite bei Bruch von 7.340 Cash.

Fällt 7.340 Cash und wird die Zone nicht schnell zurückerobert, wird aus dem Risiko Reset eine echte Korrektur.

Dann liegen die nächsten Ziele bei 7.320 als erstem Ziel, 7.300 als psychologischer Marke, 7.260 bis 7.280 als nächster größerer Supportzone und 7.220 bis 7.240 als Stressziel bei weiterer VIX Ausweitung.

Wichtig. Unter 7.340 sollte man Rebounds nicht automatisch kaufen. Dann wird jeder Rücklauf in 7.340, 7.390 oder 7.420 zunächst zum Retest von gebrochenem Support.

Szenarien für den Wochenstart.

Szenario 1. Technischer Rebound aus 7.340 bis 7.350 Cash.

Wahrscheinlichkeit 45 Prozent.

Der Markt hat direkt an einer relevanten Supportzone geschlossen. Ein technischer Rücklauf ist daher plausibel.

Ziele bei Rebound sind 7.390 bis 7.400, 7.410 bis 7.420 und 7.450 bis 7.460.

Wichtig. Das wäre zunächst nur Erholung in beschädigter Struktur, kein neuer Long Trend.

Szenario 2. Bruch unter 7.340 Cash.

Wahrscheinlichkeit 35 Prozent.

Wenn der Markt die Zone 7.340 bis 7.350 verliert und nicht schnell zurückerobert, wird der Freitagsschluss zum echten Wochenbruch.

Dann öffnen sich tiefere Ziele bei 7.320, 7.300, 7.260 bis 7.280 und 7.220 bis 7.240.

Szenario 3. Starker Squeeze über 7.490 bis 7.510 Cash.

Wahrscheinlichkeit 20 Prozent.

Dafür braucht es fallenden VIX, deutlich positiven TICK, Rückeroberung alter Bruchlevel und Footprint mit echten Käufern statt nur Short Covering.

Erst über 7.490 bis 7.510 Cash wird die Struktur wieder neutraler.

Makro der kommenden Woche.

Der wichtigste Termin ist Mittwoch, 10.06., 14.30 Uhr, US CPI.

Es kommen gleichzeitig Core Inflation MoM, Inflation MoM, Core Inflation YoY und Inflation YoY.

Dazu folgen am Donnerstag PPI und am Freitag Michigan Consumer Sentiment.

Nach dem starken NFP Bericht ist CPI der nächste große Test. Der Markt hat am Freitag gezeigt, dass höhere Zinsrisiken wieder verkauft werden.

Trading Plan.

Long ist nur sauber als Reaktion an der Supportzone oder nach Rückeroberung wichtiger Bruchlevel.

Long Bedingungen sind 7.340 bis 7.350 Cash hält, Rückeroberung 7.390 und 7.420, VIX fällt wieder unter 20, TICK verbessert sich und Footprint zeigt echte Käufer.

Short bleibt bevorzugt bei schwachem Rücklauf in Widerstände.

Mögliche Short Zonen sind 7.410 bis 7.420, 7.450 bis 7.460, 7.490 bis 7.510 und 7.540 bis 7.550.

Unter 7.340 Cash wird es deutlich bärischer.

Arbeitsmarke für Montag.

Der Markt ist angeschlagen, aber noch nicht endgültig gebrochen.

Die Zone 7.340 bis 7.350 Cash entscheidet, ob Freitag ein harter Flush war oder der Start einer größeren Korrektur.

Hält die Zone, ist ein technischer Rebound wahrscheinlich.

Scheitert der Rücklauf unter 7.450 bis 7.510, bleibt der Markt short anfällig.

Bricht 7.340, wird der Risiko Reset zur echten Korrektur.
(Verkleinert auf 39%) vergrößern
QuoVadisDax - das Original - Nachfolgethread 1519695
Antworten
Absaufklausel:

Schwarmwissen gefragt:

 
19:30
Sektorrotation, Zukunftscluster und die Frage nach den nächsten Marktführern

Wir haben unser Source-to-Target-Modell in der ersten Version aufgebaut und mit Daten seit Anfang 2026 gefüttert.

Das Ziel ist nicht, den stärksten Sektor von gestern zu feiern, sondern früher zu erkennen, wo Kapital aus alten Gewinnern abfließt und welche Bereiche leise aufgebaut werden, bevor sie später vielleicht zu neuen Marktführern werden.

Nächste Fragestellung 

Wie integrieren wir Zukunftsthemen wie Space Economy und humanoide Roboter, ohne das Modell mit Hype zu überladen?

Unser Ansatz:

Die Scorecard Version 1.0 bleibt unverändert.
Space Economy und Robotics / Humanoid Robotics werden nicht direkt als normale S&P-Sektoren aufgenommen, sondern als separates Future Growth Modul v1.1 vorbereitet.

Warum separat?

Diese Themen sind spannend, aber noch jung, eng und stark narrativ getrieben. Wenn man sie direkt wie Health Care oder Financials behandelt, entstehen schnell falsche Signale. Deshalb werden sie zunächst nur als Themencluster beobachtet.

Geplante Cluster im Zusatzmodul:

- Space Economy
- Robotics / Humanoid Robotics
- AI Infrastructure
- Defense / Aerospace

Die Prüfung läuft dann über klare Datenpunkte:

- relative Stärke gegen S&P 500
- relative Stärke gegen Technology
- relative Stärke gegen Semiconductors
- relative Stärke gegen Industrials
- Volumenbestätigung
- Breite im Cluster
- Überhitzungs- oder Hype-Risiko

Wichtigste Regel:

Kein Phase-5-Status, wenn nur ein Einzelwert oder ein Narrativ zieht.

Für Space Economy bedeutet das: Der Cluster muss nicht nur gegen den S&P 500 (SPY), sondern auch gegen Technology (XLK), Industrials (XLI) und Defense/Aerospace Stärke zeigen.

Für humanoide Roboter bedeutet das: Robotics muss nicht nur mit dem AI-/Chip-Hype steigen, sondern auch gegen Semiconductors (SOXX) eigenständig Stärke zeigen. Sonst ist es kein eigener Target-Cluster, sondern nur AI-Beta.

Praktisch wird das so integriert:

- Scorecard v1.0 bleibt Standard
- Future Growth Modul v1.1 wird als Zusatzblatt vorbereitet
- Space Economy und Robotics starten als Watchlist-Themen
- erst bei relativer Stärke, Volumenbestätigung und Cluster-Breite werden sie echte S2T-Kandidaten
- Änderungen erfolgen versioniert, nicht spontan im Hauptmodell

Damit wollen wir zwei Fehler vermeiden:

1. Zukunftsthemen zu spät sehen
2. Zukunftsthemen zu früh wegen Story und Hype kaufen

Mich interessiert euer Blick darauf:
Kritik, Ergänzungen und Gegenargumente ausdrücklich willkommen.
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