- Anleger sollten auch Japan bei der KI-Rallye berücksichtigen.
- Der Nikkei 225 hat 2023 über 30 Prozent gewonnen.
- Japan bietet mehr Diversifikation als Korea und Taiwan.
- Energiekrise als Kurstreiber:
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Nicolas Ebert Anleger sollten bei der KI-Rallye in Asien nicht nur auf Südkorea und Taiwan schauen. Nach Einschätzung von Barclays könnte Japan derzeit das bessere Chance-Risiko-Verhältnis bieten.
Südkorea und Taiwan profitieren zwar stark vom Halbleiterboom. Ihre Aktienmärkte hängen aber zunehmend an wenigen Chip-Schwergewichten. In Südkorea dominieren Samsung Electronics und SK Hynix mehr als die Hälfte des Kospi. In Taiwan stellt Taiwan Semiconductor Manufacturing Company rund 40 Prozent des Taiex.
Japan breiter aufgestellt
Der Nikkei 225 hat in diesem Jahr über 30 Prozent gewonnen und bietet Zugang zu mehreren Teilen der KI-Lieferkette. Dazu zählen Halbleiterausrüster wie Advantest (Advantest Aktie) und Tokyo Electron, aber auch Unternehmen aus Einzelhandel, Telekommunikation, Pharma und Chemie.
Barclays-Stratege Ajay Rajadhyaksha sieht deshalb den vielleicht besten KI-Wert in Tokio. Der Nikkei habe zuletzt zwar weniger stark zugelegt als Kospi und Taiex, biete aber mehr Diversifikation.
Auch Nomura-Stratege Chetan Seth sieht Japan als Profiteur der KI-Rallye. Viele Nikkei-Unternehmen seien direkt oder indirekt auf das Thema ausgerichtet. Zudem stützen Unternehmensreformen, höhere Aktienrückkäufe und bessere Kapitaleffizienz den Markt.
Damit könnte Japan zur breiteren Alternative im asiatischen KI-Boom werden. Während Korea und Taiwan stärker von wenigen Chip-Riesen abhängen, bietet Tokio mehr Streuung und zusätzlich Rückenwind durch Strukturreformen.
Autor: sbh-Redaktion/neb
| Strategie | Hebel | |||
| Steigender Kurs |
Call
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5
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10
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20
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| Fallender Kurs |
Put
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5
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10
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20
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