Weiter viel Erfolg und fette Beute!
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Wichtige Termine für heute:
08:00 – GB: Handelsbilanzsaldo Mai
08:00 – GB: Industrieproduktion Mai
08:00 – GB: Erzeugung im Produzierenden Gewerbe Mai
08:00 – GB: Dienstleistungsindex Mai 3m/3m
08:00 – GB: Bauproduktion Mai
10:00 – IT: Handelsbilanzsaldo Mai
11:00 – EWU: Handelsbilanzsaldo Mai
14:15 – CA: Baubeginne Juni
14:30 – US: Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe Vorwoche
14:30 – US: Fortgesetzte Anträge auf Arbeitslosenhilfe Vorwoche
14:30 – US: Einzelhandelsumsatz Juni
14:30 – US: Philadelphia-Fed-Index Juli
16:00 – US: Schwebende Hausverkäufe Juni
16:00 – US: Lagerbestände Mai
16:00 – US: NAHB-Hausmarktindex Juli
16:30 – US: DoE Erdgas-Lagerhaltung
Quartalszahlen: ABB, Aker, Alaska Air Group, Alcoa, Citizens Financial Group, GE Aerospace, Intuitive Surgical, Kongsberg Automotive Holding, Netflix, Nordea Bank, POSCO, Prologis, Publicis, Seagate Technology, Snap-On, State Street, Taiwan Semiconductor Manufacturing, Tele2, Telenor, Truist Financial Corporation, U.S. Bancorp, UnitedHealth, Wipro
Vorbörsliche Tendenz:
Seitwärts Aufwärts
Widerstände (Intraday):
1.343 + 1.474 + 1.641
Unterstützungen (Intraday):
1.243 + 1.132 + 1.063
Realtime Indikation:
1.309,87
Schlusskurs:
1.302,51
Der große Abwärtstrend bei Palladium hatte in den vergangenen Monaten die Unterstützungen bei 1.641 USD und 1.343 USD unterschritten und damit weite Teile der im Jahr 2024 bei 830 USD begonnenen Rally korrigiert. Doch nach dem Bruch der 1.343-USD-Marke Anfang Juni kam es relativ schnell zu einer Bodenbildung, die ausgehend von Kursen knapp über dem Support bei 1.132 USD begann. Im Verlauf der anschließenden Erholungsphase wurde die übergeordnete Abwärtstrendlinie überwunden und Anfang Juli auch die 1.243-USD-Marke zurückerobert.
Auf der Unterseite hat man zuletzt einigen Raum zwischen dem Kurs und den beiden wichtigen Unterstützungs- und Trendwendemarken bei 1.132 USD und 1.063 USD entstehen lassen. Die Aufwärtsphase seit Ende Juni sollte jetzt also dafür genutzt werden, aus dieser stabilen Position heraus den Angriff auf den Widerstand bei 1.343 USD mit einem Ausbruch über diese Hürde in Richtung 1.474 USD erfolgreich abzuschließen. Sollte der Palladiumkurs in der Folge auch über diese massive Barriere ansteigen, wäre ein weitreichendes Kaufsignal mit einem ersten Ziel bei 1.641 USD aktiviert.
Entwicklungen in der Vergangenheit sind kein Hinweis auf künftige Erträge und der Wert einer Investition in ein Finanzinstrument kann sowohl fallen als auch steigen. Investoren erlangen möglicherweise nicht ihren ursprünglich investierten Betrag zurück.
Vorbörsliche Tendenz:
Seitwärts
Widerstände (Intraday):
4.094 + 4.202 + 4.264
Unterstützungen (Intraday):
4.018 + 3.942 + 3.879
Realtime Indikation:
4.029,12
Schlusskurs:
4.056,04
Der Goldpreis tendiert weiter im Bereich um 4.018 USD seitwärts. Mit einem Anstieg über 4.094 USD könnte jetzt aber eine Erholung bis 4.202 USD einsetzen. Kurse unter 3.942 USD dürften dagegen einen Abverkauf bis zum Support bei 3.879 USD auslösen.
Entwicklungen in der Vergangenheit sind kein Hinweis auf künftige Erträge und der Wert einer Investition in ein Finanzinstrument kann sowohl fallen als auch steigen. Investoren erlangen möglicherweise nicht ihren ursprünglich investierten Betrag zurück.
Vorbörsliche Tendenz:
Seitwärts Abwärts
Widerstände (Intraday):
61,42 + 64,65 + 66,86
Unterstützungen (Intraday):
56,80 + 54,48 + 51,70
Realtime Indikation:
57,29
Schlusskurs:
57,83
Silber setzt aktuell unter die zentrale Aufwärtstrendlinie der letzten Monate zurück und erreicht die Unterstützung bei 56,80 USD. Sollte hier kein schneller bullischer Trendwechsel starten, könnte der Wert bis 54,48 USD fallen.
Vorbörsliche Tendenz:
Seitwärts Aufwärts
Widerstände (Intraday):
1.729 + 1.815 + 1.909
Unterstützungen (Intraday):
1.575 + 1.479 + 1.352
Realtime Indikation:
1.669,16
Schlusskurs:
1.646,10
Platin hat den Widerstand bei 1.667 USD überwunden und damit jetzt die Chance, die kleine Erholung bis 1.729 USD fortzusetzen. Darüber wäre ein kurzfristiges Kaufsignal aktiviert. Kurse unter 1.575 USD würden dagegen für ein Ende dieses Anstiegs sprechen.
Quelle: dailyEDEL: Palladium - Angriff auf den Widerstand - BNP Paribas
Rocco, wie ist die vorbörsliche Tendenz?
Heute Seitwärts.
Wo siehst du die Widerstände?
Bei 25.070 + 25.100 + 25.175 + 25.195 + 25.445 + 25.465 + 25.510 Punkten.
Und wo liegen die Unterstützungen?
Bei 24.900 + 24.835 + 24.658 + 24.625 + 24.536 Punkten.
VDAX-New® Close:
18,05
DAX® Indikation:
24.983,60
DAX® Close:
24.999,53
Der DAX pendelte den dritten Tag in Folge zwischen 25.175 und 24.835. Die Börsenampel steht nach dem Fehlausbruch am Jahreshoch 25.508 auf "GELB".
DAX-Vorbörse ca. 24.990. Der DAX hat oberhalb von 24.900/24.835 und speziell oberhalb von 24.972 (Kijun-Parameter) die Chance, die heftigen Indexabgaben der Vorwoche etwas auszugleichen, und zwar mit einem Zwischenanstieg bis 25.445/25.465 (R3+Gap) bzw. bis 25.500/25.510. Bis auf Weiteres hängt der DAX jedoch in der Range zwischen 24.835 und 25.175 fest. Innerhalb der Range ist der Bereich 25.070/25.100 eine EMA200/h1-Widerstandszone. BULLE: Damit die Chance für das Ziel 25.445/25.465 Formen annimmt, müsste der DAX sich oberhalb der kleinen Horizontalhürde 25.175/25.195 festsetzen. BÄR: Ein Handel unter 24.830/24.800 führt den DAX in ein labiles Umfeld mit der Option, heute bis 24.625/24.536 nachzugeben.
Entwicklungen in der Vergangenheit sind kein Hinweis auf künftige Erträge und der Wert einer Investition in ein Finanzinstrument kann sowohl fallen als auch steigen. Investoren erlangen möglicherweise nicht ihren ursprünglich investierten Betrag zurück.
Quelle: dailyDAX: Range-Verhalten klar dominierend - BNP Paribas
Vorbörsliche Tendenz:
Seitwärts
Widerstände (Intraday):
87,28 + 92,52 + 100,23
Unterstützungen (Intraday):
82,18 + 80,39 + 75,13
Realtime Indikation:
84,66
Schlusskurs:
84,68
Nach der starken Erholung der Vortage kam Brent im Bereich der 87,28 USD zunächst nicht weiter voran. Die Notierungen konsolidierten auch am Mittwoch unterhalb dieser Widerstandszone und behaupteten sich dabei auf erhöhtem Kursniveau.
Unterhalb der Widerstandszone zeichnet sich bislang eine kleine bullische Flagge ab. Diese könnte trendbestätigend nach oben aufgelöst werden und einen erneuten Angriff auf die 87,28 USD nach sich ziehen. Gelingt der Ausbruch über diese Marke, ist Spielraum bis 92,52 USD vorhanden. Fällt Brent dagegen unter 82,18 USD zurück, könnten sich die Abgaben zunächst bis 80,39 USD ausweiten. Erst unterhalb von rund 79,00 USD würde sich das Chartbild nachhaltig eintrüben.
Entwicklungen in der Vergangenheit sind kein Hinweis auf künftige Erträge und der Wert einer Investition in ein Finanzinstrument kann sowohl fallen als auch steigen. Investoren erlangen möglicherweise nicht ihren ursprünglich investierten Betrag zurück.
Quelle: dailyOEL: Auf höherem Kursniveau behauptet - BNP Paribas
Diese Analyse wurde am 16.07.2026 um 08:26 Uhr erstellt.
Datum: 15.07.2026; Quelle: stock3; Frühere Wertentwicklungen, Simulationen oder Prognosen sind kein verlässlicher Indikator für die künftige Wertentwicklung
Der DAX eröffnete gestern schwach und testete mit dem in der ersten Handelsstunde verzeichneten 5-Tages-Tief bei 24.839 Punkten die 50-Tage-Linie. Hiervon ausgehend zeigte er eine Erholung und schloss nach einem impulslosen Handel bei 25.000 Punkten, was einem Tagesminus von 148 Punkten entsprach.
Nächste Unterstützungen:
Nächste Widerstände:
Der Index verbleibt damit in der engen Range der Vortage. Die technische Ausgangslage im kurzfristigen Zeitfenster bleibt neutral. Ein nachhaltiger Rutsch unter die Supportzone bei 24.830-24.869 Punkten wäre bearish und würde unmittelbare Abwärtsrisiken in Richtung 24.762 Punkten und 24.548-24.600 Punkten mit sich bringen. Nächste Hürden befinden sich bei 25.055-25.105 Punkten und 25.189-25.239 Punkten. Ein signifikanter Ausbruch über die letztgenannte Zone würde ein bullishes Signal liefern und potenzielle nächste Widerstände bei 25.275-25.332 Punkten und 25.436-25.508 Punkten in den charttechnischen Fokus rücken.
Vorbörsliche Tendenz:
Aufwärts
Widerstände (Intraday):
188,80 + 195,00 + 200,00
Unterstützungen (Intraday):
180,00 + 170,00 + 165,00
Realtime Indikation:
182,90
Schlusskurs:
182,90
Ausgehend vom Verlaufstief bei 129,95 EUR hat die adidas-Aktie eine kräftige Erholung hingelegt und dabei sowohl den 200er-EMA bei 165,36 EUR als auch den 50er-EMA bei 170,05 EUR zurückerobert. Zudem gelang der Ausbruch über die Ichimoku-Wolke im Tageschart, was ein klares Stärkesignal darstellt. Das bisherige Verlaufshoch wurde bei 188,80 EUR markiert, bevor ein Rücklauf im übergeordneten Aufwärtstrend einsetzte. Am Vortag ging das Papier bei 182,90 EUR aus dem Handel und könnte nun am 10er-EMA bei 181,98 EUR als kurzfristigem Wegweiser erneut nach oben drehen.
Gelingt der Anstieg über das Verlaufshoch bei 188,80 EUR, rückt die Zone um 195,00 EUR in den Fokus und darüber die runde 200,00-EUR-Marke. Laut saisonalen Daten verzeichnete die Aktie in den vergangenen 10 Jahren von Mitte Juli bis Ende Juli in acht von zehn Fällen eine positive Entwicklung mit einer mittleren Rendite von 2,72 %, was dem Titel weiteren Rückenwind verleihen könnte. Das Analystenkursziel bei 205,40 EUR und der Fair Value bei 216,60 EUR deuten zudem auch fundamental weiteres Aufwärtspotenzial an. Am 30. Juli werden Quartalszahlen erwartet.
Entwicklungen in der Vergangenheit sind kein Hinweis auf künftige Erträge und der Wert einer Investition in ein Finanzinstrument kann sowohl fallen als auch steigen. Investoren erlangen möglicherweise nicht ihren ursprünglich investierten Betrag zurück.
Quelle: dailyAKTIEN: ADIDAS - Weiteres Aufwärtspotenzial - BNP Paribas
Vorbörsliche Tendenz:
Aufwärts Seitwärts
Widerstände (Intraday):
1,1500 + 1,1528 + 1,1569 + 1,1577
Unterstützungen (Intraday):
1,1458 + 1,1441 + 1,1425 + 1,1406
Realtime Indikation:
1,1469
Schlusskurs:
1,15
Der Euro zeigte gestern einen turbulenten Handelsverlauf gegenüber dem US-Dollar. Einer Aufwärtsbewegung in der Nacht folgte ein schwacher Vormittag, bevor es dann in der zweiten Tageshälfte zu einer starken Rallybewegung kam. EUR/USD konnte knapp über die Zwischenhochs seit dem 3. Juli ausbrechen. Damit versucht das Währungspaar, die trendlose Seitwärtsrange nach oben hin aufzulösen.
Ein kleines Kaufsignal wird gerade aktiv, eine Bestätigung steht aber noch aus. Zunächst ist es positiv zu werten, dass sich EUR/USD oberhalb des Preismarke bei 1,1458 USD halten kann. Es läuft ein Mini-Pullback, der auch problemlos zu einem größeren Pullback bis 1,1441 USD werden könnte. Anschließend wäre eine Aufwärtswelle gen Norden möglich, bei 1,1500 sowie 1,1528 und 1,1569 - 1,1577 USD liegen Zwischenziele. Kritischer wird es kurzfristig unterhalb von 1,1425 USD. Der Ausbruch aus der Seitwärtsrange wäre dann infrage zu stellen. Korrekturen bis 1,1406 oder 1,1377 USD könnten folgen.
Quelle: dailyFX: EUR/USD - Kaufsignal wird aktiv - BNP Paribas
"Trend-Perspektive und Wahrscheinlichkeit: DAX Bullish 60%
Der DAX kann sich weiter über dem wichtigen 50er-EMA im Tageschart halten und dem 10er-EMA im Wochenchart halten und ist am Vortag mit einer bullischen Tageskerze mit einem langen unteren Schatten und einem kleinen Kerzenkörper bei 24.992 Punkten aus dem Handel gegangen. Aktuell zeigt sich der DAX kurz nach Börseneröffnung bei 25.030 Punkten höher, allerdings muss auch der Durchbruch über den 10er-EMA um 25.100 Punkte gelingen, damit sich die Lage weiter aufhellt. Bisher sieht alles nach einer Bodenbildung und einem folgenden Ausbruch nach oben aus. Die nächsten Anlaufmarken wäre dann der Bereich um 25.200/25.300 Punkte, darüber 25.500 Punkte und das Verlaufshoch um 25.900 Punkten sowie das obere lila Rechteck um 26.000 Punkte. Auf der Unterseite ist wichtig, dass der 50er-EMA um 24.850 Punkten weitgehend hält. Ein Kursrutsch darunter würde die Lage im DAX schell eintrüben und ein Kursrückgang unter die Ichimoku-Wolke würde auch die Möglichkeit einer tiefen Korrektur stark erhöhen. Das AAII-Sentiment der Woche bis zum 15. Juli zeigt einen sprunghaften Anstieg des Bullenanteils auf 44,9% (Vorwoche 36,3%, historischer Durchschnitt 37,5%). Der Bärenanteil fiel auf 32,9% (von 37,2%, Durchschnitt 31,0%), der Neutralanteil sank auf 22,2% (von 26,5%, Durchschnitt 31,5%). Der Bull-Bear-Spread drehte von minus 0,9 auf plus 12,0 innerhalb einer Woche. Als konträrer Indikator deutet die Verschiebung darauf hin, dass der Optimismus der Privatanleger nach den CPI-Daten und Bankenergebnissen sprunghaft gestiegen ist. Werte über 40% bullish waren historisch eher Warnsignale als Kaufsignale.
Der Halbleitersektor erlebte am Mittwoch in New York eine heftige Korrektur. Der Philadelphia Semiconductor Index fiel um 2,08%, Micron stürzte um 8% ab, obwohl die breiten Indizes im Plus schlossen (S&P 500 plus 0,38% auf 7.572, Dow plus 0,29% auf 52.659, Nasdaq Composite plus 0,62% auf 26.269). Die Verluste bei Halbleiterwerten stehen in einem paradoxen Kontext. Am selben Tag bestätigte der PPI das Disinflationsbild, und ASML hatte am Mittwochmorgen die Jahresprognose von 36 bis 40 auf 43 bis 45 Milliarden Euro angehoben (Aktie plus 5,94% in Amsterdam). Die Erklärung liegt in der Rotation. Nach dem IBM-Crash vom Dienstag (minus 25%, KI-Budgetverschiebung von Software zu Hardware) wächst die Sorge, dass die KI-Investitionswelle ihren Höhepunkt erreichen könnte. Gewinne werden mitgenommen. IBM fiel am Mittwoch weitere 2,7% auf 211 Dollar. Die Kaskade traf Asien am Donnerstagmorgen mit voller Wucht. Der Kospi brach um bis zu 7,6% ein, bevor er bei minus 6,31% schloss. Samsung Electronics verlor 7,33%, SK Hynix 9,89%. Ein Sell-Sidecar wurde ausgelöst. Die Bank of Korea hatte den Leitzins um 25 Basispunkte auf 2,75% angehoben, die erste Erhöhung seit über drei Jahren, was die Stimmung zusätzlich belastete. Gehebelte ETFs, die erst vor zwei Monaten aufgelegt wurden und tägliche Kursbewegungen verdoppeln, verstärkten die Abwärtsdynamik durch Rebalancing-Verkäufe. Der Nikkei verlor 2,40% (minus 1.659 Punkte), Advantest fiel um 6%, SoftBank um 7%, Tokyo Electron um 5%. Der CSI300 gab 0,91% nach. Der Hangseng stemmte sich mit plus 1,93% gegen den Trend. Die US-Erzeugerpreise bestätigten am Mittwoch das Disinflationsbild des CPI vom Dienstag. Der PPI fiel im Juni um 0,3% im Monatsvergleich (Prognose 0,0%), der stärkste monatliche Rückgang seit über einem Jahr. Im Jahresvergleich lagen die Erzeugerpreise bei 5,5% (Prognose 6,2%). Zusammen mit dem CPI von 3,5% (Prognose 3,8%) und der Kern-CPI von 2,6% (Prognose 2,8%) zeichnet sich ein klares Muster ab. Die Inflation kühlt schneller ab als erwartet. Die US-Renditen reagierten, die 10-Jahres-Rendite fiel von 4,60% auf 4,55%. Die Wahrscheinlichkeit einer Zinserhöhung am 29. Juli, die am Montagabend noch bei 43,3% lag, dürfte nach zwei positiven Inflationsüberraschungen in Folge deutlich geschrumpft sein. Frankreich rückt als neues Risikofeld in den Fokus. Laut einem Bericht im Auftrag des Finanzministeriums droht das französische Haushaltsdefizit bis 2030 von 5,0% auf 7,0% des BIP zu steigen, falls keine Korrekturmaßnahmen ergriffen werden. Die Staatsverschuldung könnte von 118% auf über 130% klettern. Im Nahen Osten verschärft sich die Lage. Die US-Seeblockade gegen den Iran bleibt bestehen, Berichten zufolge steht eine größere militärische Intensivierung bevor. Der Iran drohte mit der Schließung weiterer Seerouten über die Straße von Hormus hinaus. Heute berichten vor oder während des europäischen Handels TSMC und ABB. Während der US-Handelszeit melden Morgan Stanley, United Health (Aktie bei 418 Dollar nach 57% Erholung seit März), Abbott, Alcoa, United Airlines, GE Aerospace und Intuitive Surgical. Nach US-Börsenschluss folgt Netflix (Konsens 0,79 Dollar EPS, 12,58 Milliarden Dollar Umsatz, keine Abonnentenzahlen mehr seit Q1). BHP legt ebenfalls Zahlen vor. An der Konjunkturfront werden am heutigen Donnerstag um 14:30 Uhr US-Einzelhandelsdaten und Arbeitsmarktdaten erwartet.
Handelsmöglichkeiten
Der DAX verteidigt bisher erneut den 50er-EMA im Tageschart und sollte hier wieder nach oben abprallen und noch eine weitere Aufwärtsbewegung einleiten. Der vermutete Tagestiefbereich befindet sich heute aufgrund der Seitwärtsbewegung weiter um 24.700/24.800 Punkte, der Tageshochbereich bei einem erneuten Anstieg um 25.200 bis 25.300 Punkte.
Widerstände: 25.000 / 25.300 / 25.400 Punkte
Unterstützungen: 24.900 / 24.800 / 24.700 Punkte "
"Die Ausgangslage für den DAX® hat sich zur Wochenmitte nicht signifikant verändert. Die deutschen Standardwerte bildeten gestern den fünften Innenstab in Folge aus. Erneut lag die gesamte Hoch-Tief-Spanne des Tages innerhalb der großen roten „Mutterkerze“, die am Mittwoch der vergangenen Woche den vorläufigen Tiefpunkt der kräftigen Zwei-Tages-Korrektur markiert hatte. Die Endpunkte dieser Kerze (24.830 und 25.280 Punkte) bleiben damit wichtige Orientierungspunkte. Im Tief testete der Index gestern mit 24.839 Punkten erfolgreich die 50-Tage-Linie (akt. bei 24.846 Punkten). Der Schlusskurs lag allerdings erstmals unterhalb der aktuell relevanten Aufwärtstrends. Zum Abschluss donnerstags noch ein Blick auf die Börsenstimmung. Gemäß der jüngsten Sentimentumfrage der American Association of Individual Investors (AAII) ist die Zuversicht der US-Privatanleger die zweite Woche in Folge deutlich gestiegen. 44,9 % der US-Privatanleger sind derzeit optimistisch. Damit ist das Bullenlager aktuell deutlich größer als das der Bären. Deren Anteil liegt mit nur 32,9 % auf dem niedrigsten Stand seit Anfang Februar. In den Wochen danach vollzog der S&P 500 seine Frühjahrskorrektur."
Quelle: Börsentäglich kostenloser Technische- /Chart-Analysen zu DAX® & Co. - HSBC Zertifikate
"BASF hat mit vorläufigen Zahlen zum zweiten Quartal die Erwartungen der Analysten klar übertroffen, doch die Aktie reagierte am Mittwoch mit einem Kursrückgang von rund drei Prozent. Der Grund: Anleger zweifeln daran, dass die aktuell hohen Gewinne von Dauer sind.
Der Chemiekonzern meldete für Q2 einen Umsatz von 17,2 Milliarden Euro, gut vier Prozent mehr als von der Straße erwartet. Höhere Preise von elf Prozent und ein Volumenplus von sieben Prozent trieben das Ergebnis.
Das bereinigte EBITDA kletterte auf 2,4 Milliarden Euro und lag damit rund 15 Prozent über den Schätzungen, getragen vor allem von außergewöhnlich starken Ammoniak und MDI Preisen sowie einem guten Agrargeschäft. Der Nettogewinn schnellte dank des Verkaufs der Coatings Sparte an Carlyle auf 4,1 Milliarden Euro, das operative bereinigte Ergebnis blieb mit etwa 600 bis 700 Millionen Euro allerdings unter der Konsensschätzung.
Weniger überzeugend fiel der freie Cashflow aus. Er rutschte wegen eines deutlichen Anstiegs des Working Capital auf minus 200 Millionen Euro ab, während der Markt mit einem Plus von gut zwei Milliarden Euro gerechnet hatte.
Werte aus dem Artikel:
BASF Aktie 48,245 € +0,54%
Das Management hob die Jahresprognose zwar an, die neue Bandbreite beim EBITDA von 6,9 bis 7,7 Milliarden Euro trifft in etwa die Konsenserwartung. Beim freien Cashflow allerdings liegt die Prognose von 1,5 bis 2,3 Milliarden Euro am oberen Ende und im Mittel unter dem, was Investoren erhofft hatten.
Berenberg Analyst Sebastian Bray sieht darin ein bekanntes Muster: Anleger in zyklischen Werten würden typischerweise dann verkaufen, wenn die Gewinne ihren Höhepunkt erreichen, und genau das habe sich hier bestätigt. Die Bank senkte ihr Kursziel von 52 auf 47 Euro und beließ die Einstufung bei Hold.
Als Belastung gilt vor allem, dass viele Chemiepreise inzwischen wieder auf das Niveau vor dem Iran Konflikt zurückgefallen sind, die Nachfrage in China schwächelt und Chinas Industriepolitik die globalen Überkapazitäten kaum abbaut. Für 2027 rechnet Berenberg deshalb mit rückläufigen Gewinnen. Immerhin: Ein zügiges Fortsetzen des Aktienrückkaufprogramms könnte Spekulationen über BASF (BASF Aktie) als möglichen Übernehmer im europäischen Chemiesektor dämpfen."
Quelle: BASF: Rekord-Quartal, mageres Cashflow-Signal, gesenktes Kursziel - ARIVA.DE
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