Morgen wissen wir es.
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| 05.03.2008 06:07 |
INDEX-MONITOR: IKB muss Platz im MDAX für HHLA räumen - DAX ohne Änderung |
Bei der nächsten Indexneuverkettung im März rechnen Experten vor allem mit Veränderungen in der zweiten und dritten Reihe. Die schwer angeschlagene Mittelstandsbank IKB <IKB.ETR> (News/Aktienkurs) wird nach ihren kräftigen Kursverlusten der vergangenen Monate im MDAX <MDAX.ETR> wohl durch die Hamburger Hafen Logistik AG (HHLA) <HHFA.ETR> (News/Aktienkurs) (News/Aktienkurs) ersetzt werden. Dies gilt unter Index-Experten als ebenso gesichert wie die Annahme, dass es im DAX <DAX.ETR> keine Änderungen geben wird. Im TecDAX <TDXP.ETR> dürfte das Unternehmen ADVAOptical <ADV.ETR> (News/Aktienkurs) seinen Platz räumen müssen und im SDAX <SDAX.ETR> PATRIZIA <P1Z.ETR> (News/Aktienkurs). Nachdem es letztmalig im Juni 2007 eine Neubesetzung im Leitindex gab, als das Pharma-Unternehmen Merck KGaA <MRK.ETR> (News/Aktienkurs) die ALTANA AG <ALT.ETR> (News/Aktienkurs) von ihrem Platz im DAX verdrängte, wird frühestens im September mit einem weiteren Wechsel im wichtigsten deutschen Börsenbarometer gerechnet. "Dann dürfte es für TUI <TUI1.ETR> (News/Aktienkurs) eng werden", urteilte Stratege Klaus Stabel von ICF Kursmakler. "K+S <SDF.ETR> (News/Aktienkurs) hat auf jeden Fall für die Ganzjahresüberprüfung derzeit das beste Ranking", sagte er und sieht den Düngemittelhersteller noch vor Q-Cells <QCE.ETR> (News/Aktienkurs) und Salzgitter <SZG.ETR> (News/Aktienkurs) positioniert, "da die Marktkapitalisierung im Ranking wichtiger ist als der zweite für eine Index-Aufnahme entscheidende Faktor, der Börsenumsatz." ENTSCHEIDUNG AM 5. MÄRZ Der Arbeitskreis Aktienindizes wird am Mittwochabend, 5. März, über die Zusammensetzung der wichtigsten deutschen Indizes entscheiden. Die Umsetzung der Änderungen erfolgt am Dienstag nach Ostern, dem 25. März. Grundlage für die anstehenden Entscheidungen ist die Rangliste der Deutschen Börse mit den Kursen per Ende Februar. So wird neben dem wichtigsten Kriterium, der Marktkapitalisierung nach Streubesitz, auch auf den Orderbuchumsatz von Anfang März 2007 bis Ende Februar 2008 geschaut. Bei Börsenneulingen, die aber mindestens schon 30 Handelstage notiert sein müssen, ignoriert die Deutsche Börse die Umsätze des ersten Handelsmonats und rechnet die restlichen Umsatzdaten auf zwölf Monate hoch. Wichtig sind die Änderungen vor allem für passiv gemanagte Fonds (ETF), aber auch für Zertifikateanbieter und Vermögensverwalter. HHLA IST MDAX-KANDIDAT Mit Blick auf die im März anstehende Überprüfung sagte UniCredit-Aktienstratege Christian Stocker: "Die IKB wird sich nicht mehr retten können, der Platz im MDAX ist weg." Dabei verwies er auf den rapiden Kursverfall der Aktie, die von etwa 30 Euro Anfang des Jahres 2007 auf inzwischen etwa 5 Euro gesunken ist. "Die einzige Aktie, die sich als Ersatz für die IKB aufdrängt, ist die HHLA <HHFA.ETR> (News/Aktienkurs) (News/Aktienkurs)." Sie erfülle problemlos die Fast-Entry-Voraussetzungen für eine Aufnahme in den Index der mittelgroßen Werte, die mindestens einen Rang 40 bei den beiden entscheidenden Kriterien, der Marktkapitalisierung nach Streubesitz und dem Börsenumsatz, vorschreiben. Ihr Rang bei der Marktkapitalisierung liegt derzeit bei 27 und beim Börsenumsatz bei 33. Die IKB ist laut Stocker nach Marktkapitalisierung auf Platz 90 zurückgefallen, das Kriterium für den Fast-Exit liegt bereits bei Platz 75. Die Hamburger Hafen Logistik AG (HHLA) war erst im November 2007 an die Börse gegangen und hatte dort ein fulminantes Debüt gefeiert. Von einem "historischen Tag" und "Meilenstein" für Hamburg und seinen Hafen war die Rede gewesen. 1,17 Milliarden Euro wurden aus der Emission eines 30-prozentigen Anteils der HHLA eingenommen. 70 Prozent der Anteile hält weiterhin die Stadt Hamburg. ADVA FÄLLT AUS TECDAX Für den TecDAX erwarten Stabel und Stocker, dass die Anteilsscheine von ADVAOptical Networking, die im September 2006 in den Index der Technologie-Werte aufgenommen worden waren, wieder herausfallen. "Schwer ist es aber, einen geeigneten Aufnahmekandidaten zu finden", meinte Stocker. Anbieten würden sich Phoenix Solar <PS4.ETR> (News/Aktienkurs) (Marktkapitalisierung Platz 32 und Börsenumsatz Platz 34) und Drillisch <DRI.ETR> (News/Aktienkurs) (33/33). Da im TecDAX bereits viele Solarwerte enthalten seien und Phoenix zudem die Aufnahmekriterien für diesen Index noch nicht so lange erfülle wie Drillisch, räumt der Index-Experte der UniCredit der Aktie des Mobilfunkanbieters die größeren Chancen ein. Neben den quantitativen Kriterien spielen nämlich bei allen Indizes außer dem DAX auch qualitative Faktoren eine Rolle. Im SDAX ist PATRIZIA Immobilien laut Stocker der nach Marktkapitalisierung kleinste Wert und dürfte damit für die IKB ihren Platz räumen müssen. Eine weitere Änderung erwartet der Experte nicht./ck/gr/he --- von Claudia Kahlmeier, dpa-AFX --- ISIN DE0008063306 DE000A0S8488 DE0005103006 DE0005545503 DE000A0BVU93 AXC0005 2008-03-05/06:05 ![]() |
4. März 2008, 04:00 Uhr
Frankfurt/M. - Freenet will sich noch im laufenden Jahr vom Geschäft mit schnellen DSL-Internetanschlüssen trennen. Firmenchef Eckard Spoerr sagte, er führe erste Gespräche mit Interessenten, darunter auch mit dem Konkurrenten Versatel. Versatel-Chef Peer Knauer hatte vergangene Woche bereits Interesse an der Freenet-Sparte bekundet. Arcor und Telecom Italia hatten dagegen abgewinkt. Auch mit United Internet gebe es keine Gespräche über das DSL-Geschäft, sagte Spoerr.Neben einem Verkauf komme für den Bereich auch eine Partnerschaft infrage. Wie diese aussehen könnte, ließ der Firmenchef offen. Den formalen Beschluss für die Ausgliederung des unter Wettbewerbsdruck leidenden DSL-Geschäfts haben Vorstand und Aufsichtsrat bereits gefällt.Freenet will sich künftig auf das wachsende Geschäft mit mobilen Internetdiensten konzentrieren. Im vierten Quartal gewann der Konzern im der DSL-Sparte lediglich 10 000 neue Kunden. Im gesamten Jahr 2007 stieg die Zahl der Neukunden um 280 000 auf 1,28 Millionen. Die Erlöse in der zweitgrößten Konzernsparte legten um knapp 40 Prozent auf 272,3 Mio. Euro zu. Probleme bereite Freenet insbesondere die schleppende Umschaltung von Anschlüssen durch die Deutsche Telekom. Die Telekom hat versprochen, Festnetzanschlüsse abwandernder Kunden künftig schneller umzuschalten.Insgesamt verbuchte Freenet im Vorjahr ein rund 39 Prozent höheres Vorsteuerergebnis von 163,7 Mio. Euro. Als Wachstumstreiber erwies sich insbesondere das Mobilfunkgeschäft, in dem die Zahl der Kunden um zwölf Prozent auf 5,7 Millionen stieg. Der Umsatz schrumpfte um gut neun Prozent auf 1,86 Mrd. Euro. rtr
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