Eine Unze Feingold.
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Fed-Ermittlungen treiben Gold und Silber auf Rekorde

Die Ermittlungen gegen Fed-Chef Powell lösen eine globale Flucht in sichere Häfen aus und treiben Gold und Silber auf neue Höchststände.
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Der globale Ansturm auf sichere Häfen hat den Goldmarkt auf ein historisches Rekordniveau katapultiert. Der Goldpreis (Goldkurs) stieg am Montag zeitweise um rund zwei Prozent auf über 4.600 US-Dollar je Feinunze – so hoch wie nie zuvor.

Silber folgt Gold

Auch Silber (Silberpreis) verzeichnete kräftige Gewinne und sprang mit einem Tagesplus von mehr als vier Prozent wieder deutlich über die Marke von 80 US-Dollar je Unze.

Fed im Visier der Justiz

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Im Zentrum der jüngsten Marktbewegungen steht eine Untersuchung gegen Jerome Powell, den Vorsitzenden der Federal Reserve. US-Bundesstaatsanwälte prüfen den 2,5 Milliarden US-Dollar teuren Umbau der Notenbankzentrale in Washington sowie Powells Aussagen vor dem Kongress zu diesem Projekt.

Powell selbst erklärte am Sonntagabend, die Ermittlungen seien politisch motiviert und stünden im Zusammenhang mit dem seit Jahren schwelenden Konflikt mit Präsident Donald Trump. Dieser hatte die Fed wiederholt dafür kritisiert, die Zinsen nicht schnell und aggressiv genug zu senken.

An den Finanzmärkten wächst nun die Sorge, dass die Untersuchung zu einem vorzeitigen Abgang Powells führen könnte.

Iran und Venezuela schüren geopolitische Risiken

Neben der Geldpolitik rücken geopolitische Spannungen erneut in den Fokus. Washington prüft derzeit mögliche Reaktionen auf neue Unruhen im Iran.

"Diese Ereignisse verstärken das Narrativ erhöhter geopolitischer Unsicherheit – genau deshalb zählt Gold für uns in diesem Jahr zu den Anlageklassen mit der höchsten Überzeugung", sagte Rajat Bhattacharya, Senior Investmentstratege bei Standard Chartered.

Auch wenn sich die Lage in Venezuela vergleichsweise schnell stabilisiert habe, unterstreiche der Vorfall die anhaltende Gefahr regionaler Eskalationen, so Eli Lee von der Bank of Singapore.

Autor: Ariva-Redaktion/pg


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