- Staatsanwältin Jeanine Pirro wählt beschwichtigende Worte.
- Ermittlungen gegen Jerome Powell wurden kritisiert.
- Powells Amtszeit endet im Mai und ist umstritten.
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Powell hatte am Sonntag in einer außergewöhnlichen Stellungnahme mitgeteilt, dass ihm mit einer Anklage gedroht werde. Er brachte das Vorgehen in Verbindung damit, dass die Notenbank bei ihren Zinsschritten ihren eigenen Maßstäben und nicht den Wünschen von Präsident Donald Trump folge. Trump fordert schon lange niedrigere Zinsen und macht Druck auf Powell. Die Fed bleibt jedoch eher vorsichtig und verweist auf Inflationsrisiken.
Wichtiger Republikaner kündigt Boykott von Trumps Kandidaten an
Die US-Notenbank ist eine dem Kongress verpflichtete unabhängige Institution. Die Ermittlungen gegen Powell stießen auf scharfe Kritik, da sie als Versuch gewertet wurden, diese Unabhängigkeit zu untergraben. Im Kongress kündigte unter anderem der einflussreiche republikanische Senator Thom Tillis an, dass er nicht für Trumps Kandidaten für die Notenbank stimmen werde, bis die Angelegenheit ausgeräumt sei. Trumps Republikaner haben eine Mehrheit von 53 zu 47 Stimmen im Senat und können sich daher kaum Abweichler leisten.
Powells Amtszeit an der Fed-Spitze endet im Mai. Trump wollte eigentlich noch im Januar seinen Wunschkandidaten für dessen Nachfolge bekanntgeben.
Medien: Finanzminister Bessent warnte Trump
Auch Finanzminister Scott Bessent habe Trump am Sonntag vor negativen Folgen einer Strafverfolgung Powells gewarnt, berichteten die Website "Axios" und das "Wall Street Journal". Der Präsident sagte am Wochenende, er wisse nichts von den Ermittlungen.
Nach Informationen des Finanzdienstes Bloomberg verschickte die für die Hauptstadt Washington zuständige Pirro die Vorladungen, ohne sie vorher vom US-Justizministerium absegnen zu lassen. Die ehemalige Richterin ist eine langjährige Unterstützerin Trumps und war zuvor Moderatorin des konservativen Senders Fox News./so/DP/zb
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