15.10.2025 -
Die Autoren: Das Strategie-Team von DJE beobachtet und bewertet die Märkte laufend anhand der hauseigenen FMM-Methode nach fundamentalen, monetären und markttechnischen Kriterien.
Aus saisonaler Sicht gilt der September häufig als schwächerer Monat, was jedoch dieses Jahr nicht zutrifft. Die globalen Aktienmärkte legten im Berichtsmonat insgesamt zu. Während der deutsche Markt leichte Verluste verzeichnete, entwickelten sich die breiten europäischen Märkte und insbesondere die US-Börsen positiv. Auch der von uns zuletzt als chancenreich eingestufte japanische Markt zeigte eine positive Entwicklung. Auf Sektorenebene standen weltweit vor allem Technologieunternehmen im Fokus, während Titel aus dem nichtzyklischen Konsum schwächer tendierten. In Europa zählten im September die Sektoren Rohstoffe, Einzelhandel und Technologie zu den stärkeren Segmenten, während Nahrungsmittel, Chemie und Telekommunikation eine geringere Dynamik aufwiesen.
Mittelfristig bleiben wir den Märkten gegenüber konstruktiv gestimmt. Mit Blick auf den Oktober ist jedoch eine erhöhte Volatilität denkbar. Sollte es zu einer Korrektur kommen, gelten die US-Märkte und der Industriesektor als vergleichsweise widerstandsfähig. Europäische Titel könnten dagegen tendenziell weniger Unterstützung erfahren.
Die Gewinnentwicklung der US-Unternehmen wird derzeit günstiger eingeschätzt als die ihrer europäischen Pendants. Entsprechend dürfte sich der US-Dollar stabil zeigen, zumal aktuelle Sentiment- und Positionierungsdaten nicht auf eine erneute Schwäche gegenüber dem Euro hindeuten.
Gold und ausgewählte Schwellenländer, beispielsweise in Lateinamerika, bleiben als Beimischung interessant, insbesondere über breit diversifizierte Anlageinstrumente. Im Anleihebereich liegt der Schwerpunkt nach wie vor auf kurzen bis mittleren Laufzeiten.
Zum Video-Interview zwischen DJE-Research-Leiter Stefan Breintner und Wallstreet-Experte Markus Koch.
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