Alte Münzen aus Silber.
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Rohstoff-Beben: Silber und Gold im freien Fall

Gold- und Silberpreise brechen weiter ein und erschüttern die Rohstoffmärkte. Nach einer beispiellosen Rallye folgt nun eine ebenso drastische Korrektur.
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Gold 4.769,12 $ Gold Chart +2,44%
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Silber geriet zum Wochenstart erneut unter starken Verkaufsdruck. Der Preis fiel am Montagmittag um rund sechs Prozent auf 79,79 US-Dollar je Unze, nachdem das Metall bereits am Freitag einen historischen Tagesverlust von 31 Prozent verzeichnet hatte. Auf dem Terminmarkt in New York war Silber (Silberpreis) zuvor innerhalb eines Jahres um mehr als 250 Prozent gestiegen und hatte zeitweise die Marke von 114 US-Dollar überschritten.

Gold rutscht deutlich ab

Auch Gold (Goldkurs) konnte sich dem Abverkauf nicht entziehen. Am Montag notierte das Edelmetall zeitweise 3,3 Prozent tiefer bei rund 4.701 US-Dollar je Unze. Damit liegt Gold fast 1.000 US-Dollar unter seinem Rekordhoch von 5.626,80 US-Dollar, das erst am vergangenen Donnerstag erreicht worden war.

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Steigender Kurs
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10
20
Fallender Kurs
Put
5
10
20
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Auslöser der jüngsten Verkaufswelle war laut Marktteilnehmern unter anderem eine Dollar-Erholung im Umfeld der Nominierung von Kevin Warsh durch US-Präsident Donald Trump als neuen Chef der US-Notenbank. Die Heftigkeit des Einbruchs erklärt sich jedoch vor allem durch eine Kettenreaktion aus Futures-Verkäufen sowie der Auflösung von ETF- und Optionspositionen.

Ole Hansen, Rohstoffchef der Saxo Bank, sprach von einem "extrem überfüllten, einseitigen Trade". Insbesondere Silber habe über Monate hinweg institutionelle und private Anleger angezogen, bevor die Bewegung "parabolisch und zunehmend unkontrollierbar" geworden sei.

Ansteckungseffekte an den Rohstoffmärkten

Kupfer verlor fast drei Prozent auf 5,749 US-Dollar je Pfund, nachdem es am Freitag bereits um 4,5 Prozent gefallen war. Platin rutschte um vier Prozent auf 2.023 US-Dollar ab, Palladium um fünf Prozent auf 1.616 US-Dollar. Händler beobachten insbesondere die Entwicklungen an den chinesischen Märkten, wo weitere Verluste eine neue Verkaufswelle auslösen könnten.

Deutsche Bank bleibt bullisch für Gold

Trotz der heftigen Korrektur mahnen einige Analysten zur Ruhe. Michael Hsueh von Deutsche Bank (Deutsche Bank Aktie) bekräftigte das Goldpreisziel seines Hauses von 6.000 US-Dollar je Unze bis Ende 2026. Die fundamentalen Treiber – geopolitische Unsicherheit, strukturelle Nachfrage aus China und strategische Allokationen institutioneller Investoren – seien weiterhin intakt.

China bleibe ein zentraler Faktor. Die Gold-ETF-Bestände des Landes könnten laut Hsueh im Jahr 2026 ein neues Rekordniveau erreichen.

Autor: Ariva-Redaktion/pg


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