Der Bronze-Bulle an der Wall Street.
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Deutsche Bank verdoppelt Deutschland-Wette: Explodiert der DAX jetzt?

Deutsche Bank verdoppelt ihr Aktienengagement in Deutschland und bleibt "einsamer Bulle". Die Strategen sehen ordentlich Luft nach oben beim deutschen Leitindex. Ist das der Startschuss für die nächste Rallye?
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Ein Chefstratege der Deutsche Bank (Deutsche Bank Aktie) hat seine Position in deutschen Aktien verdoppelt. Gleichzeitig warnt er, dass seine neue Prognose die Bank wieder zum "einsamen Bullen" macht.

"Im Vergleich zum Konsens der Sell-Side waren wir in den letzten Jahren durchweg der einsame Bulle beim Deutschen Aktienindex", sagte Maximilian Uleer, der bei der Deutschen Bank das Team für europäische Aktien führt.

"Dennoch hat uns der Deutsche Aktienindex eines Besseren belehrt und sogar unsere optimistischen Indexziele für die letzten drei Jahre deutlich übertroffen."

Der deutsche Leitindex legte 2025 im Jahresverlauf um 23 Prozent zu. Er stieg 2024 um 20,3 Prozent und 2023 um 18,8 Prozent. Damit ließ er laut dem Bericht alle drei großen Indizes an der Wall Street hinter sich. In diesem Jahr tritt der Deutsche Aktienindex bisher jedoch auf der Stelle.

Uleer hält dennoch an einer offensiven Sicht fest. Er verweist auf starke fiskalische Impulse in Deutschland und eine robuste Weltwirtschaft.

"In diesem Jahr schloss sich der Konsens aufgrund der deutschen Konjunkturmaßnahmen und des weitgehend positiven globalen Wirtschaftsumfelds unserer optimistischen Haltung an und erwartet einen Anstieg des Deutschen Aktienindex um acht Prozent."

Seine eigene Erwartung liegt deutlich darüber.

"Unserer Ansicht nach könnte der Deutsche Aktienindex dank des starken Gewinnwachstums und der sich verbessernden Stimmung noch weiter zulegen. Daher stehen wir wieder allein da und prognostizieren einen Anstieg um 18 Prozent."

Rückenwind kommt aus der Politik

Im vergangenen Jahr öffneten weitreichende Schuldenreformen den Weg für höhere Ausgaben für Verteidigung und Infrastruktur, was die Stimmung der Anleger stützte.

Autor: sbh-Redaktion/neb


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