Bitcoins (Symbolbild)
Quelle: https://pixabay.com/de/illustrations/bitcoin-kryptow%C3%A4hrung-2972192/"> - ©pixabay.com https://pixabay.com/de/illustrations/bitcoin-kryptow%C3%A4hrung-2972192/: ...
Google
ARIVA.DE Redaktion  | 
aufrufe Aufrufe: 3638

Bitcoin stürzt ab und der gesamte Krypto-Markt folgt erneut

Der Bitcoin-Absturz löst erneut eine Kettenreaktion aus und macht deutlich, dass der gesamte Krypto-Markt weiterhin stark von BTC abhängig ist.
play Anhören
share Teilen
feedback Feedback
copy Kopieren
newsletter
font_big Schrift vergrößern
Für dich zusammengefasst:
Hinweis
BTC/USD 78.149,780 BTC/USD (Bitcoin / US-Dollar) Chart -0,22%
Zugehörige Wertpapiere:

Der Kryptomarkt ist am Wochenende erneut von heftigen Ausschlägen erfasst worden. Bitcoin fiel zeitweise unter die Marke von 75.000 US-Dollar.

In der Folge wurden in den vergangenen 12 Stunden gehebelte Positionen im Volumen von rund 510 Millionen US-Dollar liquidiert. Den Großteil machten Long-Positionen mit 391,6 Millionen Dollar (Dollarkurs) aus, während Short-Positionen Verluste von 118,6 Millionen Dollar verzeichneten.

Seit Donnerstag summieren sich die Zwangsverkäufe auf über 5,42 Milliarden US-Dollar.

Bitcoin bleibt der Taktgeber

Der Kursrutsch machte erneut deutlich, dass der Kryptomarkt auch 2026 weit davon entfernt ist, sich von Bitcoin zu emanzipieren. Kaum begann BTC zu fallen, gerieten auch andere große Kryptowährungen unter massiven Druck. Ether verlor innerhalb von 24 Stunden mehr als 10 Prozent, während BNB, XRP und Solana zwischen 6 und 7 Prozent nachgaben.

Trotz tausender handelbarer Coins, wachsender institutioneller Beteiligung und dem Anspruch, eine vielseitige Anlageklasse zu sein, funktioniert Krypto weiterhin wie ein Ein-Faktor-Markt. Bitcoin bleibt der dominante Einfluss, an dem sich Risikoappetit, Liquidität und Positionierung ausrichten.

Dünne Liquidität verschärft Ausschläge

Der Zeitpunkt des Rückgangs verstärkte die Dynamik zusätzlich. Am Wochenende, wenn traditionelle Finanzmärkte geschlossen sind und große institutionelle Handelsdesks pausieren, nimmt die Liquidität an Kryptobörsen weiter ab. In diesem Umfeld reichen vergleichsweise kleine Orders aus, um Kurse durch zentrale technische Marken zu drücken und Kaskaden von Stop-Loss-Orders und Zwangsliquidationen auszulösen.

Ausblick: Abhängigkeit bleibt bestehen

Solange Bitcoin mehr als 50 Prozent der gesamten Kryptomarktkapitalisierung stellt und als primärer Zugangspunkt für institutionelles Kapital dient – verstärkt durch Spot-ETFs in den USA –, dürfte sich an dieser Struktur wenig ändern.

Autor: Ariva-Redaktion/pg


Für dich aus unserer Redaktion zusammengestellt

Dein Kommentar zum Artikel im Forum

Jetzt anmelden und diskutieren Registrieren Login

Hinweis: ARIVA.DE veröffentlicht in dieser Rubrik Analysen, Kolumnen und Nachrichten aus verschiedenen Quellen. Die ARIVA.DE AG ist nicht verantwortlich für Inhalte, die erkennbar von Dritten in den „News“-Bereich dieser Webseite eingestellt worden sind, und macht sich diese nicht zu Eigen. Diese Inhalte sind insbesondere durch eine entsprechende „von“-Kennzeichnung unterhalb der Artikelüberschrift und/oder durch den Link „Um den vollständigen Artikel zu lesen, klicken Sie bitte hier.“ erkennbar; verantwortlich für diese Inhalte ist allein der genannte Dritte.


Weitere Artikel des Autors

Themen im Trend