- Bitcoin fiel zeitweise unter 75.000 US-Dollar.
- In 12 Stunden wurden 510 Millionen Dollar liquidiert.
- Der Kursrutsch drückte auch andere Kryptowährungen.
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Der Kryptomarkt ist am Wochenende erneut von heftigen Ausschlägen erfasst worden. Bitcoin fiel zeitweise unter die Marke von 75.000 US-Dollar.
In der Folge wurden in den vergangenen 12 Stunden gehebelte Positionen im Volumen von rund 510 Millionen US-Dollar liquidiert. Den Großteil machten Long-Positionen mit 391,6 Millionen Dollar (Dollarkurs) aus, während Short-Positionen Verluste von 118,6 Millionen Dollar verzeichneten.
Seit Donnerstag summieren sich die Zwangsverkäufe auf über 5,42 Milliarden US-Dollar.
Bitcoin bleibt der Taktgeber
Der Kursrutsch machte erneut deutlich, dass der Kryptomarkt auch 2026 weit davon entfernt ist, sich von Bitcoin zu emanzipieren. Kaum begann BTC zu fallen, gerieten auch andere große Kryptowährungen unter massiven Druck. Ether verlor innerhalb von 24 Stunden mehr als 10 Prozent, während BNB, XRP und Solana zwischen 6 und 7 Prozent nachgaben.
Trotz tausender handelbarer Coins, wachsender institutioneller Beteiligung und dem Anspruch, eine vielseitige Anlageklasse zu sein, funktioniert Krypto weiterhin wie ein Ein-Faktor-Markt. Bitcoin bleibt der dominante Einfluss, an dem sich Risikoappetit, Liquidität und Positionierung ausrichten.
Dünne Liquidität verschärft Ausschläge
Der Zeitpunkt des Rückgangs verstärkte die Dynamik zusätzlich. Am Wochenende, wenn traditionelle Finanzmärkte geschlossen sind und große institutionelle Handelsdesks pausieren, nimmt die Liquidität an Kryptobörsen weiter ab. In diesem Umfeld reichen vergleichsweise kleine Orders aus, um Kurse durch zentrale technische Marken zu drücken und Kaskaden von Stop-Loss-Orders und Zwangsliquidationen auszulösen.
Ausblick: Abhängigkeit bleibt bestehen
Solange Bitcoin mehr als 50 Prozent der gesamten Kryptomarktkapitalisierung stellt und als primärer Zugangspunkt für institutionelles Kapital dient – verstärkt durch Spot-ETFs in den USA –, dürfte sich an dieser Struktur wenig ändern.
Autor: Ariva-Redaktion/pg
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