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Allgemein sorgten vor allem Gerüchte über eine Lockerung des EU-Emissionshandels für Gewinne. Besonders die Chemie- und die Autobranche profitierten. In Großbritannien wirkten sich die steigenden Kurse der dort schwer gewichteten Öl- und Rohstoffbranche positiv aus. Die Ölpreise legten weiter zu, wenn auch moderater als am Vortag, als der Abschuss einer iranischen Überwachungsdrohne durch die USA bekannt geworden war. Gebremst wurde die Aufwärtstendenz an den Aktienmärkten allerdings durch deutliche Verluste im Technologiesektor.
Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50
Die am Donnerstag anstehende Zinsentscheidung der Europäischen Notenbank (EZB) bewegte kaum. Erwartet wird, dass die EZB die Leitzinsen weiter unverändert beibehalten wird. Allerdings: "Die Rufe nach einer EZB-Zinssenkung dürften lauter werden", merkte Volkswirt Thomas Gitzel von der VP Bank angesichts des jüngsten Rückgangs der Inflation im Euroraum an. "Nicht nur, dass die Teuerungsrate nun unter dem EZB-Zielniveau von zwei Prozent liegt, vielmehr kommt nun mit den höheren Euro-Notierungen ein weiterer Punkt hinzu, der zu einem Umdenken in der EZB führen könnte."
Unter Berufung auf einen hochrangigen EU-Beamten hatte das "Handelsblatt" berichtet, dass die EU-Kommission ihr wichtigstes Klimaschutzinstrument, den Europäischen Emissionshandel, abschwächen will. Geplant sei, über einen längeren Zeitraum als bisher vorgesehen kostenlose Zertifikate auszugeben, um energieintensive Unternehmen - etwa aus der Chemie- oder Autobranche - zu entlasten. Im EuroStoxx legten BASF
Der Blick der Anleger richtete sich zudem auf Novo Nordisk
Novartis
Aktien aus dem Bankensektor standen nach Quartalszahlen ebenfalls im Blick. UBS
Credit Agricole
Die Papiere von Santander
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