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Die Gelassenheit der Anleger begründete Kapitalmarktstratege Jürgen Molnar von Robomarkets einerseits mit der bereits einsetzenden Ruhe an den Märkten vor der Sommerpause. "Andererseits aber haben sich die Börsen - so hart es klingt - an das Thema Krieg gewöhnt, weshalb viele Investoren die aktuelle Entwicklung nicht als Verkaufssignal sehen." Aus der Spekulation über einen US-Angriff auf den Iran sei nun eine Tatsache geworden. Auf die aber lasse sich nicht mehr spekulieren.
Freundliche US-Börsen stützen zusätzlich, zumal die vom Finanzdienstleister S&P Global erhobenen Einkaufsmanagerindizes für die US-Industrie- und Dienstleistungsunternehmen im Juni besser als erwartet ausgefallen waren. Im Euroraum dagegen verbesserte sich die Unternehmensstimmung nach zwei Rückschlägen in Folge nicht weiter. Sie signalisierte damit weiter nur ein geringfügiges Wachstum. In Großbritannien hellte sich die Stimmung in den Unternehmen zugleich überraschend deutlich auf.
Der EuroStoxx 50
Der Schweizer SMI
Die längerfristigen Auswirkungen des US-Angriffs seien noch unklar, doch die bisherige Reaktion der iranischen Führung überschaubar, kommentierte Carsten Brzeski, Chefvolkswirt der niederländischen Bank ING. Das nähre Interpretationen, dass der Iran keine militärischen Mittel einsetzen könne oder wolle. Zudem scheine die Aktion damit für die USA erst einmal abgeschlossen zu sein./ck/jha/
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