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Aktien Europa: Leichtes Minus - Handelsgespräche zwischen USA und China starten

PARIS/LONDON/ZÜRICH (dpa-AFX) - Europas wichtigste Aktienmärkte haben am Pfingstmontag bei ruhigem Handel keine großen Sprünge gemacht. Der EuroStoxx 50 sank am späten Vormittag um 0,2 Prozent auf 5.420 Punkte. Außerhalb des Euroraums verlor zuletzt der Londoner Leitindex FTSE 100 0,1 Prozent auf 8.831 Zähler. Die Schweizer Börse ist feiertagsbedingt geschlossen.

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Zu Beginn der neuen Woche ist an den Börsen Vorsicht geboten, da in London die Gespräche zwischen den USA und China starten, um den Ausbruch eines größeren Handelskriegs zwischen den beiden größten Volkswirtschaften der Welt zu verhindern. Die chinesische Regierung hat sich entschlossen gezeigt, sich den Einschüchterungsversuchen von US-Präsident Donald Trump in Form von Zöllen nicht zu beugen. Sie hat bereits engere Handelsbeziehungen zu anderen Ländern aufgebaut. Dennoch besteht die Hoffnung, dass sich beide Seiten auf ein Abkommen einigen.

Aus Branchensicht sind an diesem Montag europaweit Aktien aus dem Immobiliensektor mit einem durchschnittlichen Wertzuwachs von 0,6 Prozent am meisten gefragt. Am unteren Ende des Sektortableaus liegt der Technologieindex mit einem durchschnittlichen Minus von 0,5 Prozent.

Unter den Einzelwerten stehen die Aktien von Alphawave mit einem Kurssprung von 24 Prozent auf 185 Pence im Anlegerfokus. Ein Übernahmeangebot des US-Halbleiterkonzerns Qualcomm (Qualcomm Aktie) für den britischen Chip-Hersteller hob die Alphawave-Papiere auf den höchsten Stand seit rund 15 Monaten. Qualcomm bietet rund 2,5 Milliarden Pfund oder etwa 183 Pence je Aktie.

Die Anteilsscheine von WPP fielen um 2,2 Prozent zurück, nachdem ein Wechsel an der Führungsspitze des Werbekonzerns für Unsicherheit gesorgt hatte. Mark Read wird nach sieben Jahren als Chef der Briten zurücktreten. "Die Suche nach einem neuen CEO kommt zu einem schwierigen Zeitpunkt, da die Bemühungen, das Unternehmen zukunftssicher zu machen, nicht so schnell vorankommen wie erhofft", kommentierte Marktstrategin Susannah Streeter von Hargreaves Lansdown./edh/stw

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