DEUTSCHLAND: - LEICHT IM MINUS - Nach seiner Rekordrally zum Jahresauftakt dürfte der Dax wie am Vortag zunächst träge bleiben. Der Broker IG taxierte den deutschen Leitindex rund drei Stunden vor dem Auftakt 15 Punkte tiefer auf 25.405 Punkte. Am Vortag hatte er es erstmals in seiner Geschichte über die Schwelle von 25.500 Punkten geschafft. Beim neuen Rekord von 25.507 Punkten lag der Jahresgewinn bereits wieder bei gut 4 Prozent. Letztlich nahmen die Anleger aber den Fuß vom Gas. An der Wall Street kam es nach sogar zu etwas deutlicheren Gewinnmitnahmen. In den USA setzt sich die tags zuvor gestartete Berichtssaison in der Bankenbranche mit den Zahlen der Bank of America , von Wells Fargo und der Citigroup fort. Kurz danach werden die Erzeugerpreise für Oktober und November vergangenen Jahres nachgereicht.
USA: - VERLUSTE - Nach dem Rekordkurs der Wall Street zum Wochenstart ist am Dienstag eine gewisse Ernüchterung eingetreten. Frische US-Inflationsdaten hatten nur relativ wenig Einfluss auf die Notierungen. Der Leitindex Dow Jones Industrial schloss 0,80 Prozent tiefer bei 49.191,99 Punkten. Tags zuvor hatte der US-Leitindex mit 49.633 Punkten eine weitere Bestmarke aufgestellt. Der marktbreite S&P 500 fiel am Dienstag um 0,19 Prozent auf 6.963,74 Zähler, nachdem er am Freitag und Montag Höchststände markiert hatte. An der Technologiebörse Nasdaq gab der Nasdaq 100 am Dienstag um 0,18 Prozent auf 25.741,95 Punkte nach.
ASIEN: - REKORD IN TOKI, CHINA UNTER DRUCK - Die wichtigsten Börsen Asiens haben am Mittwoch keine gemeinsame Richtung eingeschlagen. Der japanische Leitindex Nikkei 225 kletterte auf ein weiteres Rekordhoch und notierte kurz vor dem Handelsende 1,4 Prozent im Plus. Bereits am Vortag hatte ein Bericht über eventuelle Neuwahlen kräftigen Rückenwind geliefert. Premierministerin Sanae Takaichi, die seit Oktober 2025 amtiert, könnte laut der Nachrichtenagentur Kyodo ihre derzeit hohe Popularität nutzen, um ihre Macht durch neue Mehrheitsverhältnisse nach einer Wahl zu festigen. Takaichi steht für eine aggressive Fiskalpolitik und sie befürwortet eine expansive Geldpolitik. In Festlandchina gerieten die Notierungen im Handelsverlauf allerdings unter Druck, nachdem die Aufseher die Margenanforderungen für die Finanzierung von Wertpapierkäufen erhöht hatten. Der CSI-300-Index sank zuletzt um 0,2 Prozent. Der Hang-Seng-Index in der Sonderverwaltungszone Hongkong stieg um noch 0,3 Prozent.
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