DEUTSCHLAND: - 22.000 PUNKTE GERATEN WIEDER IN GEFAHR - Der Dax dürfte am Montag schwächer in die verkürzte Handelswoche vor Ostern starten. Der Broker IG taxierte den deutschen Leitindex rund zwei Stunden vor dem Xetra-Auftakt 0,6 Prozent niedriger auf 22.160 Punkte. Damit begibt er sich nochmals näher heran an die Marke von 22.000 Punkten, die vor einer Woche schon einmal getestet wurde. Unter 21.863 Punkten würde der Dax auf ein Tief seit dem Zollschock im April 2025 fallen. Sein Minus seit dem Zwischenhoch von Ende Februar wächst auf etwa 13 Prozent an. Laut der Commerzbank (Commerzbank Aktie) gibt es im Iran-Krieg auch zu Beginn der fünften Kriegswoche "keine Atempause". Die Vereinigten Staaten und Israel setzen ihre massiven Angriffe fort, ohne dass es einen ernsthaften diplomatischen Lösungsansatz gibt. Der Iran wirft Trump vor, Verhandlungsbereitschaft nur zu signalisieren, aber heimlich eine Bodenoffensive vorzubereiten. US-Präsident Donald Trump räumt dem Iran noch eine Woche Zeit ein, um die für den weltweiten Öl- und Gashandel so wichtige Straße von Hormus freizugeben.
USA: - DEUTLICHES MINUS - Die US-Aktienmärkte haben am Freitag ihre Talfahrt fortgesetzt. Der anhaltende Iran-Krieg und die weiter steigenden Ölpreise mahnten die Anleger zur Vorsicht. Zudem drückte Chinas Entscheidung, vor dem erwarteten Gipfeltreffen von US-Präsident Donald Trump und Präsident Xi Jinping eine Handelsuntersuchung gegen die USA einzuleiten, auf die Stimmung. Der Leitindex Dow Jones Industrial weitete seine anfänglichen Verluste im Handelsverlauf aus und schloss 1,73 Prozent tiefer bei 45.166,64 Punkten. Ähnlich sah es bei den anderen Indizes aus. Der marktbreite S&P 500 sank um 1,67 Prozent auf 6.368,85 Punkte. Für den technologielastigen Nasdaq 100 ging es um 1,93 Prozent auf 23.132,77 Punkte bergab. Damit verbuchten Dow und Nasdaq 100 trotz der zwischenzeitlichen Erholung Wochenverluste von 0,9 beziehungsweise 3,2 Prozent - es war die fünfte negative Woche in Folge. Für den S&P 500 bedeutet die ebenfalls negative Wochenbilanz laut der Nachrichtenagentur Bloomberg die längste Verlustserie seit dem Jahr 2022.
ASIEN: - IM MINUS - In Asien haben die wichtigsten Aktienmärkte wegen der weiter anziehenden Ölpreise zum Wochenstart kräftig an Boden verloren. So sank in Tokio der japanische Leitindex Nikkei 225 kurz vor Handelsende um mehr als drei Prozent. Auch in Südkorea ging es kräftig nach unten. Etwas geringer waren die Verluste in China und Hongkong.
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