Aktien Frankfurt Eröffnung: Dax gibt nach - Ölpreis bleibt zentraler Faktor

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Blick auf die morgendliche Skyline des Finanzviertels in Frankfurt, Deutschland
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FRANKFURT (dpa-AFX) - Angesichts wieder anziehender Ölpreise hat der Dax am Freitag leicht nachgegeben. Aus dem wegen des verlängerten Ultimatums der USA für den Iran zunächst freundlich erwarteten Handelsstart wurde nichts. Gradmesser für die Stimmung am Markt bleibt der Ölpreis. Und der hält sich - gemessen an der Nordseesorte Brent - mit derzeit rund 109 US-Dollar immer noch deutlich über der Marke von 100 Dollar (Dollarkurs).

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Der Aufschub durch US-Präsident Donald Trump um zehn Tage mindere die Risiken nicht, und das sei an den Märkten spürbar, sagte Stephen Innes, Managing Partner bei SPI Asset Management. Es fühle sich eher so an, "als wenn ein Händler eine Verlustposition in die Zukunft verschiebt". Die Weigerung des Ölpreises, auf einem tieferen Niveau zu verharren, signalisiere nach wie vor die "Eskalationsgefahr hinter den Schlagzeilen".

Der deutsche Leitindex sank kurz nach dem Börsenstart um 0,3 Prozent auf 22.552 Punkte. Damit bleibt der Dax in der Handelsspanne vom Montag, als er im Tagesverlauf infolge widersprüchlicher Nachrichtenlage um spektakuläre 1.300 Punkte, zwischen knapp über 21.860 und bis in Richtung 23.200 Punkte, geschwankt war.

Der MDax büßte am Freitag 0,8 Prozent auf 28.025 Zähler ein. Der Leitindex der Euroregion, der EuroStoxx 50 , gab um 0,2 Prozent auf 5.557 Zähler nach.

Trump verlängerte das Ultimatum zur Freigabe der Straße von Hormus nun bis zum 6. April, 20.00 Uhr (US-Ostküstenzeit, 7. April 2.00 Uhr deutscher Zeit). Bis dahin sollen keine iranischen Kraftwerke angegriffen werden, wie er unter Verweis auf "sehr gute" Gespräche auf seiner Plattform Truth Social schrieb.

Werte aus dem Artikel:
DAX 40 25.069,11 +0,29%
MDAX (Performance) 32.074,07 +0,83%

Die Nachrichtenlage bleibt dennoch widersprüchlich, denn der Iran hatte mehrfach solche von Trump erwähnte Gespräche dementiert, während Pakistan seine Vermittlerrolle bestätigte. Die Straße von Hormus, einer der weltweit wichtigsten Transportwege übers Meer für Energielieferungen, die von Iran faktisch geschlossen wurde, bleibt damit vorerst kaum passierbar./ck/zb


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