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Aktien Frankfurt: Dax trotzt Unsicherheit vor Ende der Waffenruhe im Iran-Krieg

FRANKFURT (dpa-AFX) - Der deutsche Aktienmarkt hat sich am Dienstag von seinen Verlusten zum Wochenauftakt etwas erholt und präsentiert sich vor dem Hintergrund der geopolitischen Spannungen in Nahost damit in robuster Verfassung. Gegen Mittag gewann der deutsche Leitindex 0,68 Prozent auf 24.584 Punkte. Damit hält er sich klar über der Durchschnittslinie der vergangenen 200 Handelstage. Diese gilt als wichtiger Indikator für den längerfristigen Kurstrend.

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Der Iran-Krieg bleibt das Hauptthema auf dem Parkett. Eine Fortsetzung der Verhandlungen zwischen dem Iran und den USA kurz vor dem Auslaufen der Waffenruhe an diesem Mittwoch ist weiter ungewiss. US-Vizepräsident J.D. Vance soll für neue Gespräche mit dem Iran unterwegs nach Pakistan sein. Der Iran hat nach Informationen des Staatsfernsehens aber noch keine Vertreter in die pakistanische Hauptstadt Islamabad geschickt, hieß es in einem Bericht.

Dass US-Präsident Donald Trump eine Verlängerung der Waffenruhe ohne handfesten Deal als sehr unwahrscheinlich tituliert habe, trage nicht gerade zur Beruhigung bei, schrieben die Börsen-Experten von Index Radar. Auf der anderen Seite seien Anleger aber harte öffentliche Rhetorik inzwischen gewohnt.

Der MDax mit den mittelgroßen Werten legte am Dienstag um 0,67 Prozent auf 31.715 Zähler zu. Für den Eurozonen-Leitindex EuroStoxx ging es um 0,4 Prozent aufwärts.

Die US-Investmentbank Goldman Sachs rät bei den Papieren der Allianz (Allianz Aktie) zum Kauf bei einem von 410 auf 450 Euro angehobenen Kursziel. Analyst Andrew Baker betonte die robuste Gewinnentwicklung des Versicherers. Die Debatte um eine mögliche KI-Verdrängung sieht er recht gelassen. Die Allianz-Aktien legten um 1,9 Prozent zu in Richtung ihres Rekordhochs aus dem Jahr 2000 und zählten am Dienstag zu den stärksten Dax-Werten.

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Die Anteile von Beiersdorf fielen dagegen nach Umsatzzahlen mit 2,6 Prozent auf den letzten Dax-Platz. Der Konsumgüterkonzern habe die bereits gedämpften Erwartungen verfehlt, hieß es von der kanadischen Bank RBC mit Verweis auf das überraschend schwache Wachstum der Marke Nivea.

Die Aktien von Redcare Pharmacy verteuerten sich um 5 Prozent, haben damit aber ihren Abwärtstrend seit November 2024 noch nicht geknackt. Im Handel wurde zur Begründung für die Kursgewinne auf die Diskussion über höhere Zuzahlungen von Patienten als Teil einer deutschen Kassenreform hingewiesen. Sollte diese politisch umgesetzt werden, dürften Patienten verstärkt auf preisgünstigere Alternativen zur klassischen Apotheke setzen, hieß es.

Barclays hob die Aktien von TAG Immobilien auf "Overweight" von "Equal-weight" und lobte die Zukaufstrategie des Unternehmens. Die Papiere stiegen um 1,7 Prozent./ajx/jha/

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