Aktien Frankfurt Ausblick: Schwächer - Hohe Ölpreise, keine Iran-Fortschritte

dpa-AFX  | 
aufrufe Aufrufe: 1428
A-
A+
Lesemodus
playAudio
playTeilen

FRANKFURT (dpa-AFX) - Nach dem starken Feiertagshandel an Christi Himmelfahrt geht es für den Dax am Freitag wohl zunächst wieder abwärts. Der X-Dax signalisierte für den deutschen Leitindex knapp eine Stunde vor dem Börsenstart ein Minus von 1,2 Prozent auf 24.168 Punkte. Damit würde der Dax wieder in Richtung der 200-Tage-Linie bei aktuell 24.118 Punkten rutschen.

Für dich zusammengefasst:
Hinweis

Der marktbreite US-Index S&P 500 war am Vorabend erstmals über 7.500 Punkte geklettert und nähert sich damit zehn Prozent Jahresplus. Stephen Innes von SPI Asset Management sprach von einer "KI-Mania", die aus der Wall Street eine "Momentum-Maschine" gemacht habe. Im Technologie-Auswahlindex Nasdaq 100 sind es so bereits 17 Prozent Jahreszuwachs. Zum Vergleich: Der Dax liegt 2026 minimal im Minus.

Die starke Vorlage aus den USA wird allerdings am Morgen durch klare Verluste in Asien überlagert. Laut Innes werden die Vorschusslorbeeren des Treffens zwischen den Präsidenten Chinas und der USA wieder eingesammelt. Es habe die Lage vielleicht etwas entspannt, aber die "strukturelle Rivalität" sei ungebrochen. Die zuletzt ohnehin wieder hohen Ölpreise ziehen wegen des weiterhin ungelösten Krieges zwischen den USA und dem Iran weiter an.

Der Mobilfunk- und TV-Anbieter Freenet (Freenet Aktie) steigerte im ersten Quartal den Umsatz deutlich. Treiber war vor allem die Integration von Mobilezone Deutschland sowie ein Wachstum beim Internet-Fernsehprodukt waipu.tv. Die Prognose für 2026 bestätigte der Konzern. Die Aktien gewannen im vorbörslichen Handel auf Tradegate gegenüber ihrem Xetra-Schluss moderat dazu.

Fraport (Fraport Aktie) meldete für den Monat April einen zwestelligen Passagierrückgang. Grund seien Streiks gewesen, hieß es. Die Papiere gaben auf Tradegate leicht nach im Vergleich mit dem Xetra-Schluss. Die Schweizer Großbank UBS gab unterdessen ihre Verkaufsempfehlung für Fraport auf. Mit der jüngsten Korrektur im Zuge des Nahost-Kriegs sei der Kurs näher an den Fundamentalwert herangerückt, schrieb Analyst Cristian Nedelcu.

Werte aus dem Artikel:
DAX 40 24.699 +0,28%
MDAX (Performance) 31.579,3 +0,12%
SDAX (Performance) 17.956,2 +1,34%

Gewinnmitnahmen prägten das Bild bei den Aktien des Chipherstellers Infineon (Infineon Aktie) mit einem Abschlag von 4 Prozent zum Xetra-Schluss nach einer Rally mit 80 Prozent Kursgewinn im Jahr 2026.

Nach oben ging es für Nagarro bei allerdings noch nicht sehr ausgeprägtem Handel auf Tradegate. Der IT-Dienstleister steigerte im ersten Quartal den Umsatz etwas und verdient mehr. Die Prognose für 2026 bestätigte das Unternehmen./ajx/jha/


Dein Kommentar zum Artikel im Forum

Jetzt anmelden und diskutieren Registrieren Login
Knockout von Ing Markets Werbung

Passende Knock-Outs

Strategie Hebel
Steigender Kurs
Call
5
10
20
Fallender Kurs
Put
5
10
20
Den Basisprospekt sowie die Endgültigen Bedingungen finden Sie jeweils hier: DE000NG9CJ94 , DE000NB13951 , DE000NB58BW6 , DE000NB41MU3 , DE000NB1JJ96 , DE000NB3Z640 . Bitte informieren Sie sich vor Erwerb ausführlich über Funktionsweise und Risiken der Produkte. Bitte beachten Sie auch die weiteren Hinweise zu dieser Werbung.
Warnung
Im Durchschnitt erleiden 7 von 10 Kleinanlegern Verluste beim Handel mit Turbo-Zertifikaten. Turbo-Zertifikate sind hoch risikoreiche Produkte und nicht für langfristige Anlage­strategien geeignet.

Ähnliche Artikel

Hinweis: ARIVA.DE veröffentlicht in dieser Rubrik Analysen, Kolumnen und Nachrichten aus verschiedenen Quellen. Die ARIVA.DE AG ist nicht verantwortlich für Inhalte, die erkennbar von Dritten in den „News“-Bereich dieser Webseite eingestellt worden sind, und macht sich diese nicht zu Eigen. Diese Inhalte sind insbesondere durch eine entsprechende „von“-Kennzeichnung unterhalb der Artikelüberschrift und/oder durch den Link „Um den vollständigen Artikel zu lesen, klicken Sie bitte hier.“ erkennbar; verantwortlich für diese Inhalte ist allein der genannte Dritte.

Themen im Trend