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Litecoin wurde 2011 konzipiert und ist damit eine der ältesten Kryptowährungen. Mit einer Blockzeit von 2,5 Minuten, niedrigen Transaktionsgebühren und einem festen Angebot von 84 Millionen Coins positioniert sich LTC seit Jahren als schnelles, kostengünstiges Zahlungsnetzwerk. Technologisch setzt Litecoin auf den Scrypt-Proof-of-Work-Algorithmus, der ursprünglich GPU-freundlich konzipiert wurde, heute aber fast ausschließlich mit spezialisierten ASIC-Minern betrieben wird. Durch frühzeitige Implementierungen wie SegWit und das Lightning Network gilt Litecoin zudem als Testumgebung für Bitcoin-Upgrades.
Dogecoin startete 2013 als parodistischer Memecoin, entwickelte sich jedoch rasch zu einer der bekanntesten Kryptowährungen weltweit – nicht zuletzt dank prominenter Fürsprecher wie Elon Musk und einer aktiven Community. Anders als Bitcoin oder Litecoin verfolgt Dogecoin kein begrenztes Gesamtangebot: Mit rund 5 Milliarden neuen DOGE pro Jahr wird ein konstanter Inflationsmechanismus beibehalten. Die Transaktionsgebühren sind extrem niedrig, was DOGE besonders für Mikrozahlungen und Trinkgeld-Funktionen interessant macht.
Eine Besonderheit beider Projekte ist ihre gemeinsame Mining-Basis: Seit 2014 sind Litecoin und Dogecoin über “Merged Mining” (Auxiliary Proof of Work) miteinander verbunden. Miner, die den Scrypt-Algorithmus für Litecoin betreiben, können ohne nennenswerten Mehraufwand gleichzeitig DOGE schürfen. Das erhöht die Netzwerksicherheit beider Blockchains, da die kombinierte Hashrate potenzielle Angriffe erheblich verteuert, und schafft für Miner eine zusätzliche Einnahmequelle.
Fundamental profitieren beide Netzwerke von ihrer hohen Bekanntheit und robusten Infrastruktur. Litecoin punktet als technischer “First Mover” mit etablierten Wallet- und Payment-Integrationen, während Dogecoin durch seine Meme-Kultur, Social-Media-Präsenz und breite Nutzerbasis einen enormen Markenwert aufgebaut hat. Für Miner und Investoren eröffnet das Dual-Mining-Modell die Möglichkeit, auf zwei der bekanntesten und liquidesten Altcoins gleichzeitig zu setzen – mit dem Vorteil, dass sich Kurssteigerungen beider Assets unmittelbar auf die Mining-Rendite auswirken.
Das Mining beider Coins ist heute fest in der Hand von leistungsstarken Scrypt-ASICs wie dem Antminer L7. GPU-Mining – etwa mit einer RX 6600 XT – ist faktisch nicht mehr profitabel, da die Hashrate um ein Vielfaches unter der von ASICs liegt und die Stromkosten bei deutschen Preisen schnell alle Einnahmen übersteigen würden.
Durch das Merged Mining können ASIC-Miner jedoch beide Coins gleichzeitig schürfen, ohne signifikanten Mehraufwand oder Stromverbrauch. Das macht den Betrieb effizienter und erhöht die Gesamtrendite, insbesondere in Phasen, in denen sowohl LTC als auch DOGE Kursgewinne verzeichnen.
Pro:
Kontra:
Litecoin und Dogecoin bilden durch ihr gemeinsames Mining-Ökosystem ein einzigartiges Doppel im Kryptomarkt: Ein technisch ausgereifter Zahlungs-Altcoin und ein massenbekannter Meme-Coin mit Kultstatus. Für Miner mit Scrypt-ASICs und günstigen Strompreisen ist das Duo attraktiv, da beide Assets gleichzeitig geschürft werden können – mit Renditechancen bei parallelen Kursanstiegen. Für GPU-Miner hingegen lohnt sich der Einstieg nicht mehr.
Wer im Scrypt-Bereich mitspielt, nimmt LTC und DOGE im Doppelpack – alles andere wäre verschenktes Potenzial.
Kaspa ist eine Layer-1-Blockchain auf Proof-of-Work-Basis, die das GHOSTDAG-Protokoll nutzt – eine Weiterentwicklung des ursprünglichen Nakamoto-Designs. Anstatt konkurrierende Blöcke zu verwerfen, ordnet Kaspa sie in einem BlockDAG (Directed Acyclic Graph) ein. Dadurch sind aktuell rund 10 Blöcke pro Sekunde möglich, langfristig sollen es 100 werden. Das Ziel: Bitcoin-Sicherheit mit nahezu Internetgeschwindigkeit.
Technisch bleibt Kaspa spannend: Geplant sind Layer-2-Lösungen wie dezentrale Oracles, MEV-Resistenz und weitere Skalierungsansätze. Ein Full Node kann theoretisch auf normaler PC-Hardware betrieben werden, was die Einstiegshürde für reine Netzwerkteilnahme niedrig hält.
Bis Mitte 2023 konnte Kaspa noch profitabel mit CPUs oder GPUs gemint werden. Heute dominiert jedoch spezialisierte ASIC-Hardware nahezu vollständig die Hashrate. GPU- oder CPU-Mining ist zwar technisch noch möglich, führt aber fast immer zu Verlusten – die Stromkosten übersteigen den Ertrag deutlich.
Wer KAS minen möchte, braucht einen modernen Kaspa-ASIC (z. B. von IceRiver). Damit sind sowohl Pool-Mining als auch Solo-Mining möglich. Solo-Mining bietet tendenziell höhere Renditen, erfordert aber eine sehr hohe Hashrate, um die schwankenden Blockfunde auszugleichen. Für alle anderen ist der direkte Kauf von KAS meist die wirtschaftlichere Option.
Seit Jahresbeginn ist die Hashrate von 1,51 EH/s auf 0,68 EH/s gefallen – ebenso die Difficulty von über 734 Billionen auf rund 34 Billionen. Für ASIC-Betreiber bedeutet das: weniger Konkurrenz und damit höhere Chancen auf Blockfunde. Der Block Reward sinkt jedoch monatlich leicht (aktuell 4,62 KAS pro Block), was die Erträge langfristig schmälert. Der Preis von KAS fiel seit Januar von 0,13 US-Dollar auf 0,09 US-Dollar, sodass die Profitabilität stark von möglichen Kursanstiegen abhängt.
Pro:
Kontra:
Kaspa bietet modernste Blockchain-Technologie und extrem schnelle Transaktionen, ist fürs Mining aber klar ein Profi-Setup mit ASIC-Hardware. Für Miner mit entsprechender Ausrüstung könnte der Einstieg dank gesunkener Difficulty aktuell attraktiv sein – Einsteiger ohne ASIC fahren mit einem Direktkauf besser.
Ergo ist eine dezentrale Smart-Contract-Plattform, die 2019 gestartet wurde und das Ziel verfolgt, langfristig nutzbare, sichere und zugängliche Finanzverträge zu ermöglichen. Das Projekt versteht sich als “self-amendable protocol”, das neue Ideen und Verbesserungen in einem dezentralen Prozess aufnehmen kann, um sich kontinuierlich an technologische und regulatorische Veränderungen anzupassen. Durch einen klaren Fokus auf Finanzinklusion will Ergo Menschen weltweit Zugang zu sicheren DeFi-Tools verschaffen. Neben der Bereitstellung von Finanzanwendungen engagiert sich Ergo aktiv in der Entwickler-Community, etwa durch Hackathons wie ErgoHack, die neue Projekte im Ökosystem anstoßen.
Ergo nutzt den Autolykos-Proof-of-Work-Algorithmus, der ASIC-resistent ist und so das Mining mit handelsüblicher Hardware fördert. Für die Blockchain-Sicherheit kommen Non-Interactive Proofs of Proof of Work (NiPoPoWs) zum Einsatz, die eine effiziente Verifizierung von Transaktionen mit minimalem Datenaufwand ermöglichen. Zusätzlich sorgen Sigma-Protokolle für Zero-Knowledge-Funktionalität, wodurch sich Transaktionen verifizieren lassen, ohne sensible Daten offenzulegen.
Das Ergo-Ökosystem umfasst eine wachsende Zahl an DeFi-Anwendungen, darunter Crux Finance für Portfolio-Management, Rosen Bridge für sichere Cross-Chain-Interoperabilität und verschiedene DEX-Projekte. Entwickler profitieren von ErgoScript, einer mächtigen, aber ressourcenschonenden Smart-Contract-Sprache, die speziell für Finanzanwendungen optimiert ist.
Ergo zielt darauf ab, nachhaltige, zensurresistente Finanzlösungen anzubieten – von dezentralen Börsen über Stablecoin-Plattformen bis hin zu lokalen Handelsnetzen (LETS). Durch die Kombination aus Datenschutz, Interoperabilität und langfristiger Upgrade-Fähigkeit positioniert sich Ergo als technisch versierter Wettbewerber im Smart-Contract-Bereich, insbesondere mit Fokus auf DeFi-Projekte, die auch unter restriktiven Rahmenbedingungen funktionieren müssen.
Das Ergo-Netzwerk verzeichnet derzeit eine Difficulty von 630,71 T. Mit einer durchschnittlichen Blockzeit von rund 121,5 Sekunden liegt die Blockproduktion stabil im Protokollzielbereich. Die aktuelle Netzwerk-Hashrate beträgt etwa 5,37 TH/s, während pro Tag rund 4.811 Transaktionen abgewickelt werden.
Die Blockbelohnung liegt bei 12 ERG inklusive Transaktionsgebühren, was bei einem aktuellen Marktpreis von 0,922 US-Dollar pro ERG einem Bruttoertrag von rund 8,46 US-Dollar pro Block entspricht. Hochgerechnet ergibt sich bei der momentanen Netzwerkgröße ein täglicher Gesamtertrag von etwa 7.860 US-Dollar für alle Miner zusammen.
Eine aktuelle Break-even-Analyse zeigt jedoch die angespannte Lage für Miner: Bei Stromkosten von 0,41 US-Dollar/kWh (0,35 Euro/kWh) lägen die notwendigen Marktpreise zur Kostendeckung je nach Hardware deutlich über dem aktuellen Kurs von rund 0,97 US-Dollar pro ERG. Für eine RX 6600 XT (62 MH/s, 60 W) wären 5,62 US-Dollar/ERG nötig, für eine RTX 3060 (117,7 MH/s, 91 W) 4,49 US-Dollar/ERG und für eine RTX 4070 Ti (133,7 MH/s, 77 W) 3,35 US-Dollar/ERG.
In der Poolverteilung dominiert aktuell 2miners.com mit einem Anteil von 30,9 Prozent an den letzten 1.000 Blöcken, gefolgt von dxpool.com (28,7 Prozent) und herominers.com (14,5 Prozent). Während kein einzelner Pool die kritische 50 Prozent-Marke überschreitet, deutet die hohe Konzentration dennoch auf ein erhöhtes Zentralisierungsrisiko hin.
Langfristige Charts zeigen, dass die Mining-Schwierigkeit seit 2023 in einem Aufwärtstrend liegt, während die Belohnung pro MH/s in den letzten 18 Monaten tendenziell rückläufig war. Für Miner bedeutet dies, dass Effizienzsteigerungen – etwa durch optimierte Hardware oder günstigeren Strombezug – entscheidend bleiben.
Pro:
Kontra:
Das Ergo-Mining präsentiert sich aktuell als zweischneidiges Schwert: Auf der einen Seite stehen eine stabile Netzwerk-Performance und eine moderate Difficulty-Entwicklung, auf der anderen Seite eine knappe Profitabilität bei niedrigen Marktpreisen. Für Miner mit günstigen Stromtarifen und effizienter Hardware kann sich das Engagement dennoch lohnen – insbesondere, wenn sie auf langfristige Kurssteigerungen setzen. Wer jedoch auf kurzfristige Gewinne aus ist, dürfte bei den aktuellen Rahmenbedingungen vorsichtig kalkulieren müssen.
Ethereum Classic ging 2016 aus der ursprünglichen Ethereum-Blockchain hervor, nachdem die Community im Zuge des DAO-Hacks gespalten wurde. Während Ethereum (ETH) die Transaktionshistorie per Hardfork korrigierte, entschied sich Ethereum Classic für den Grundsatz “Code is Law” und setzte die Chain unverändert fort. Ziel ist es, eine sichere, zensurresistente und unveränderliche Smart-Contract-Plattform zu bieten, die langfristig auf Proof of Work basiert. ETC verbindet eine feste Geldpolitik mit vollständiger EVM-Kompatibilität und bietet sich damit sowohl als Wertaufbewahrungsmittel als auch als Plattform für dezentrale Anwendungen an.
Technologisch setzt Ethereum Classic auf den Etchash-Algorithmus – eine modifizierte Variante von Ethash – sowie einen festen Emissionsplan (“5M20”), der das Angebot schrittweise bis zum Maximum von 210,7 Millionen ETC reduziert. Die vollständige EVM-Kompatibilität erlaubt es, bestehende Ethereum-Anwendungen nahezu unverändert zu portieren, während das Netzwerk zugleich auf maximale Sicherheit und Unveränderlichkeit ausgerichtet bleibt. Anders als Ethereum verzichtet ETC auf Sharding oder Proof of Stake, um die Komplexität zu minimieren und die Angriffsfläche zu reduzieren.
Das Ökosystem wird von mehreren unabhängigen Entwicklergruppen getragen, die bestehende Ethereum-Toolchains wie Hardhat, Remix oder Foundry nutzen. Zwar ist die Zahl der DeFi-, NFT- und Infrastrukturprojekte kleiner als im Ethereum-Hauptnetz, dennoch existiert eine stabile Nischen-Community, die an den Grundprinzipien festhält. In der Marktposition versteht sich ETC als einzige große Proof-of-Work-Smart-Contract-Blockchain mit festem Angebot – eine Alternative für Nutzer und Entwickler, die sich bewusst gegen Proof of Stake entscheiden.
Mit einer Blockzeit von durchschnittlich 13,83 Sekunden und einer Blockbelohnung von 1,99 ETC liegt die tägliche Emission bei rund 12.534 ETC. Bei einem Kurs von etwa 24,22 US-Dollar pro ETC entspricht das einem Blockwert von rund 48,18 USD. Die aktuelle Netzwerkschwierigkeit beträgt 3,12 P (3.115.178 G), die Hashrate liegt bei 225,23 TH/s.
Eine aktuelle Break-even-Analyse zeigt: Bei Stromkosten von 0,41 USD/kWh (ca. 0,35 EUR/kWh) liegen die notwendigen Marktpreise zur Kostendeckung über dem aktuellen Kursniveau, was sich aber im Laufe der nächsten Monate ändern könnte und somit ETC-Minining profitabel machen könnte.
Selbst bei effizienter Hardware sind Mining-Gewinne bei den aktuellen Marktpreisen nur in Regionen mit sehr niedrigen Stromkosten realistisch.
Eine interessante Möglichkeit ist das gleichzeitige Schürfen von Ethereum Classic und Kaspa (kHeavyHash) im Dualbetrieb. Da beide Algorithmen unterschiedliche Bereiche der GPU nutzen, steigt der Stromverbrauch nur geringfügig – bei der RX 6600 XT etwa von 70 W auf rund 80 W. Im Test mit 32 MH/s für ETC und 380 MH/s für KAS lag der kombinierte Tagesumsatz bei den aktuellen Kurs- und Schwierigkeitswerten zwar nur bei rund 0,05 US-Dollar, während die Stromkosten bei 0,79 US-Dollar/Tag lagen. Unter den derzeitigen Marktbedingungen ist dies somit nicht profitabel.
Allerdings birgt dieses Setup Potenzial: Beide Coins verfügen über aktive Communities, solide technische Grundlagen und Kurssteigerungschancen. Da die Strom- und Hardwarekosten im Dualbetrieb nahezu gleich bleiben, könnte ein Preisanstieg von ETC und/oder KAS die Rentabilität deutlich verbessern – insbesondere in Regionen mit günstigeren Strompreisen oder bei Einsatz leistungsstärkerer GPUs.
In der Poolverteilung dominiert aktuell 2miners.com mit einem Anteil von 29,3 Prozent an den letzten 1.000 Blöcken, gefolgt von Hiveon.net (27,8 Prozent) und Ethermine.org (15,1 Prozent). Zusammengenommen kontrollieren diese drei Pools über 70 Prozent der Hashrate – ein klarer Hinweis auf eine hohe Zentralisierungstendenz. Für Solo-Mining ist ETC daher aktuell nur mit erheblicher Hashrate oder als Hobbyprojekt realistisch, während ein Beitritt zu einem etablierten Pool in den meisten Fällen die konstantesten Erträge liefert.
Pro:
Kontra:
Ethereum Classic bleibt die führende Proof-of-Work-Smart-Contract-Blockchain mit festem Angebot und klarer EVM-Kompatibilität. Für Miner kann ETC langfristig als strategische Wette auf Kurssteigerungen interessant sein – insbesondere, wenn günstige oder überschüssige Energiequellen verfügbar sind. Kurzfristig sind die Renditen jedoch stark unter Druck: Bei aktuellen Marktpreisen und durchschnittlichen Stromkosten ist profitables Mining nur in Ausnahmefällen möglich.
Monero ist seit seinem Start im Jahr 2014 eines der führenden Privacy-Coins und verfolgt das Ziel, Transaktionen vollständig anonym und zensurresistent zu gestalten. Während bei Bitcoin jede Transaktion öffentlich nachvollziehbar ist, verschleiert Monero standardmäßig Absender, Empfänger und Transaktionsbeträge mittels moderner Kryptografie. Anders als manche Konkurrenten wie Zcash setzt Monero auf vollständige Privatsphäre ohne “selektive Transparenz”.
Der Wert von Monero ergibt sich vor allem aus seinem hohen Datenschutzstandard und der starken Dezentralisierung. Als ASIC-resistenter Proof-of-Work-Coin (Algorithmus: RandomX) kann er effizient mit handelsüblicher Hardware wie CPUs und GPUs gemint werden, was Mining-Zentralisierung vorbeugt. Durch P2Pool-Mining behalten Teilnehmer zudem die volle Kontrolle über ihren Node – ähnlich wie beim Solo-Mining, jedoch mit der Belohnungsstabilität eines Pools. Monero ist vollständig fungibel, sodass keine Coin-Historie zu Blacklisting führen kann. Diese Eigenschaften machen XMR sowohl für legale als auch für umstrittene Anwendungsfälle interessant, etwa in Ländern mit starker Zensur oder in Märkten mit hohem Datenschutzbedarf.
Aktuell liegt die Netzwerkschwierigkeit bei rund 752,04 G, der Block-Reward bei etwa 0,6 XMR und die durchschnittliche Blockzeit bei zwei Minuten. Die Netzwerkhashrate beträgt rund 6,26 GH/s.
Ein AMD Ryzen 9 7950X erreicht im Benchmark etwa 107.487 H/s (≈0,021 MH/s) bei einem Stromverbrauch von ca. 350 Watt. Das ergibt bei aktuellen Kursen einen Tagesertrag von rund 0,009237 XMR (≈2,35 USD). Bei einem Strompreis von 0,35 Euro/kWh (≈0,38 USD/kWh) entstehen tägliche Stromkosten von etwa 3,20 USD – ein Minus von 0,86 USD pro Tag. Selbst bei einer Kursverdopplung auf 517,62 USD/XMR würde sich der ROI nur unter optimalen Bedingungen innerhalb eines Jahres erreichen lassen.
Pro:
Kontra:
Monero bleibt ein technologisch und ideologisch spannendes Projekt. Für Miner mit günstiger Stromversorgung oder aus reiner Überzeugung bietet es eine faire Einstiegsmöglichkeit – für reine Gewinnorientierung ist der aktuelle Markt jedoch wenig einladend.
Unter den untersuchten Altcoins zeigt sich ein klares Muster: Ohne spezialisierte Hardware – sei es ein moderner ASIC für Kaspa, Litecoin/Dogecoin oder eine hocheffiziente GPU bei Ergo/Ethereum Classic – ist profitables Mining 2025 nur selten möglich und stark von den zukünftigen Kurspreisen abhängig.
Der Strompreis bleibt der entscheidende Faktor: In Regionen mit günstiger oder überschüssiger Energie (z. B. Wasserkraft, Abwärmenutzung) können sich selbst heute knappe Kalkulationen in lohnende Setups verwandeln.
Unterm Strich bleibt Altcoin-Mining auch 2025 ein Feld für Spezialisten und Enthusiasten, das technisches Know-How, flexible Hardware und einen scharfen Blick auf Markt- und Strompreisentwicklungen erfordert.
Du willst mehr als nur News lesen? Mit dem BTC-ECHO Plus+ Jahresabo bekommst du den aktuellen Nerdminer im Wert von 69,- EUR als kostenlose Prämie dazu – damit kannst du selbst von zu Hause aus Bitcoin minen und direkt ins Bitcoin-Feeling eintauchen. Exklusive Inhalte und ein Gadget, das wirklich Spaß macht. Probier’s aus! (Nur solange der Vorrat reicht!)

Quellen
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