Eine Zinssenkung bei der kommenden Sitzung gilt derzeit als ausgeschlossen, vielmehr rechnet der Krypto-Markt mit einem erneut unveränderten Leitzins. Für Bitcoin und andere Risiko-Assets dürfte daher weniger die Entscheidung selbst ausschlaggebend sein als der Tonfall von Fed-Chef Jerome Powell auf der anschließenden Pressekonferenz. Bleibt er in Hinblick auf Inflation und Arbeitsmarkt vorsichtig, könnte das den US-Dollar stärken und den Krypto-Markt belasten. Signale für spätere Zinssenkungen würden dagegen die Risikobereitschaft erhöhen und die Kurse positiv beeinflussen, was angesichts der Energiekrise rund um die Straße von Hormus jedoch unwahrscheinlich erscheint.
Laut einem Krypto-Analysten zeigt ein historisches Muster, dass nach der Fed-Sitzung zumindest kurzfristig mit einem weiteren Bitcoin-Kursrückgang zu rechnen ist. Seit Juli 2025 sei Bitcoin nach “jeder einzelnen Fed-Sitzung” gefallen. Obwohl niedrigere Zinssätze in der Regel als positiv für Risiko-Assets wie Bitcoin und andere Kryptowährungen gelten, fielen die Kurse in der jüngeren Vergangenheit auch nach solchen Senkungen.
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Auch die Bitfinex-Analysten äußern sich eher pessimistisch: “Die Kombination aus starken institutionellen Zuflüssen, zunehmendem Verkaufsdruck und gedämpfter Volatilität legt nahe, dass die aktuelle Entwicklung eher auf eine Stabilisierung als auf eine Expansion hindeutet.” Sie erwarten daher kurzfristig eine “Konsolidierung oder einen Rückgang in Richtung der 75.000 US-Dollarmarke. Was die Brancheninsider des DACH-Raumes erwarten, lest ihr im neuen BTC-ECHO Insiderreport: “Die Prognosen der Krypto-Insider“.

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