- Die Nettogewinnmarge im S&P 500 liegt bei 13,4 Prozent.
- Der Technologiesektor hatte eine Marge von 29,1 Prozent.
- Brent-Rohöl stieg auf 111 US-Dollar je Barrel.
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Die großen US-Konzerne bleiben trotz Ölpreisschock und geopolitischer Unsicherheit ungewöhnlich profitabel. Nach Daten von FactSet liegt die gemeldete Nettogewinnmarge im S&P 500 für das erste Quartal 2026 derzeit bei 13,4 Prozent. Sollte dieser Wert Bestand haben, wäre es die höchste Marge seit Beginn der FactSet-Erfassung im Jahr 2009. Der bisherige Rekord lag bei 13,2 Prozent im Vorquartal.
Besonders stark bleibt der Technologiesektor. Dort stieg die Nettogewinnmarge im Vergleich zum Vorjahr von 25,4 auf 29,1 Prozent. Insgesamt verbesserten fünf Sektoren ihre Margen gegenüber dem ersten Quartal 2025. Sechs Sektoren verzeichneten Rückgänge. Am deutlichsten fiel das Minus bei den Kommunikationsdienstleistungen aus. Dort sank die Marge von 16,0 auf 14,1 Prozent.
Für den weiteren Jahresverlauf bleiben Analysten bullish. FactSet zufolge werden für das zweite, dritte und vierte Quartal 2026 Margen von 14,1 Prozent, 14,6 Prozent und 14,6 Prozent erwartet. Damit könnten die US-Konzerne ihre Profitabilität trotz höherer Energiepreise weiter ausbauen.
An der Börse halten sich die Aktien nahe ihren Rekordständen. Der S&P 500 steuert auf seinen besten Monat seit 2020 zu. Gleichzeitig bleibt der Ölmarkt ein Risiko. Brent-Rohöl stieg auf 111 US-Dollar je Barrel. Zwar hält ein Waffenstillstand seit Anfang April weitgehend. Doch Blockaden haben den Transit durch die Straße von Hormus fast zum Erliegen gebracht.
| Strategie | Hebel | |||
| Steigender Kurs |
Call
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5
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10
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20
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| Fallender Kurs |
Put
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5
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10
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20
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Zahlen der großen Techs im Fokus
Alphabet, Microsoft, Amazon (Amazon Aktie) und Meta berichten am Mittwoch. Apple folgt einen Tag später. Der Stratege Louis Navellier sieht darin einen entscheidenden Test für die Rallye.
Angesichts der auf Künstliche Intelligenz ausgerichteten Stärke im jüngsten Marktanstieg werden die Aussichten und Investitionspläne der Magnificent Seven entscheidend sein, um die Dynamik aufrechtzuerhalten.
Politik bleibt Unsicherheitsfaktor
Das Weiße Haus prüft den jüngsten Vorschlag des Iran zur Wiederöffnung der Straße von Hormus. Zugleich hält Washington an seinen roten Linien für ein Abkommen fest. Dazu zählt, dass Teheran nicht in den Besitz von Atomwaffen gelangt.
Damit bleibt die Lage für Anleger widersprüchlich. Die Margen sind stark, die Tech-Rallye läuft und die Erwartungen sind hoch. Doch Ölpreis, Iran-Krieg und die Investitionspläne der großen Technologiekonzerne könnten schnell entscheiden, ob der Rekordlauf weitergeht.
Autor: sbh-Redaktion/neb
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