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Ölpreise gestiegen - USA-China-Treffen enttäuscht

NEW YORK/LONDON (dpa-AFX) - Die Ölpreise haben am Freitag zugelegt. Die Ergebnisse des Gipfeltreffens zwischen den USA und China mit Blick auf den Iran-Krieg wurden mit Enttäuschung aufgenommen. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im Juli kostete 108,60 US-Dollar. Damit stieg der Preis der Referenzsorte um 2,72 Prozent zum Vortag.

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Die Preise haben sich auf Wochensicht deutlich erhöht, da die für den Ölhandel entscheidende Straße von Hormus faktisch geschlossen bleibt. Am Montag hatte der Brent-Preis noch bei rund 100 Dollar (Dollarkurs) gelegen. Eine Öffnung ist weiterhin nicht in Sicht. Die Anleger haben laut Händlern von dem Treffen zwischen dem chinesischen Staatschef Xi Jinping und dem US-Präsidenten Donald Trump in Peking mehr erwartet. Die Ölpreise legte daher auch am Freitag zu.

Irans Außenminister hat die Außenpolitik der Vereinigten Staaten scharf kritisiert. Bei einer Pressekonferenz in Neu-Delhi warf Chefdiplomat Abbas Araghtschi der US-Regierung widersprüchliche Signale in der Kommunikation vor. "Die Botschaften, die wir von amerikanischer Seite erhalten, unterscheiden sich täglich."

"Je länger sich keine Einigung zwischen den Konfliktparteien abzeichnet, desto mehr dürfte die Entwicklung der Vorräte in den Fokus der Marktteilnehmer rücken", schreiben die Rohstoffexperten der Commerzbank (Commerzbank Aktie). In den USA schaue man in der kommenden Woche auf den wöchentlichen Lagerbericht des US-Energieministeriums und in China auf die Industrieproduktion. "Sollten Chinas Raffinerien trotz gesunkener Rohölimporte die Verarbeitung nicht gedrosselt haben, dürften auch dort die Rohölvorräte sinken."/jsl/he


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