- Die Ölpreise sind am Dienstag gestiegen.
- Brent kostete 61,73 US-Dollar, WTI 58,27 Dollar.
- Ein weltweites Überangebot an Rohöl wird erwartet.
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Der jüngste Abwärtstrend bei den Ölpreisen wurde so zunächst unterbrochen. Die chinesischen Raffinerien hätten im September deutlich mehr Rohöl verarbeitet als benötigt, schreibt Commerzbank-Expertin, Barbara Lambrecht. "Die Reservekäufe tragen seit Monaten dazu bei, das Überangebot am weltweiten Ölmarkt zumindest teilweise zu absorbieren." Die Frage sei, wie lange diese Käufe anhalten.
An den Märkten wird weiterhin ein großes weltweites Überangebot an Rohöl erwartet. Dies wurde auch durch die jüngste Prognose der Internationalen Energieagentur bestätigt. Das Ölkartell Opec+ hatte zuletzt eine weitere Erhöhung ihres Angebots beschlossen. Die Ölpreise waren zuletzt daher deutlich gefallen. So hatte der Brent-Preis im Juni noch über 80 Dollar gelegen.
Einer jüngsten Studie der US-Bank Citigroup (Citigroup Aktie) zufolge könnte der Ölpreis auf 50 Dollar je Barrel fallen. Voraussetzung sei eine Entspannung im Ukraine-Krieg. Trump und Putin hatten sich vergangene Woche telefonisch auf Budapest als Ort eines Treffens verständigt. Einen Termin dafür gibt es bislang nicht.
So erklärte der stellvertretende russische Außenminister Sergej Rjabkow mittlerweile mit Blick auf ein Treffen von Außenminister Sergej Lawrow und seinem US-Kollegen Marco Rubio, die Idee eines Treffens bestehe, aber es sei noch zu früh, über einen Termin zu sprechen. Lawrow und Rubio hatten zuvor zur Vorbereitung eines möglichen Treffens von US-Präsident Donald Trump und Kremlchef Wladimir Putin zum Ukraine-Krieg telefoniert. Zur weiteren Vorbereitung dieses Gipfels war ein Treffen der beiden Außenminister geplant./jsl/la/mis
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