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Pressestimme: 'Frankfurter Rundschau' zum Ende des New-Start-Abkommens

FRANKFURT (dpa-AFX) - "Frankfurter Rundschau" zum Ende des New-Start-Abkommens:

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"Es hat etwas Bedrohliches, dass die USA und Russland das New-Start-Abkommen haben auslaufen lassen. Die beiden Atommächte haben damit erstmals seit 40 Jahren kein Regelwerk mehr, das die nuklearen Arsenale auf jeweils 1550 Sprengköpfe begrenzt. Dies ist das vorläufige Ende der Ära der Abrüstung und wohl der Beginn einiger möglicherweise gefährlichen Entwicklungen. Die mögliche Aufrüstung ist nur ein Problem. Beide Staaten könnten ihre Arsenale leicht verdoppeln. Das würde zu den weiterentwickelten Waffen und milliardenschweren Programmen beider Seiten passen. Zusätzlich fallen die gegenseitigen Kontrollen weg, die für Transparenz und ein Mindestmaß an Vertrauen zwischen den USA und Russland gesorgt haben. Schließlich kannten sich beide Akteure durch die gegenseitigen Besuche sowie Gespräche und wussten deshalb, wie die jeweils andere Seite tickt. Über diese Kanäle wurden auch Irritationen oder Fehlalarme kommuniziert. Die Welt ist also ohne New Start unsicherer als zuvor."/DP/jha


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