"Als Kanzler stellt Merz ausgerechnet im Moment des sich abzeichnenden Regierungswechsels in Stuttgart eine Belastung dar. Schon sein gebrochenes Schuldenversprechen war für badische und schwäbische Christdemokraten ein Graus. Dann die vom Fraktionsvorsitzenden Jens Spahn verpatzte Richterwahl. Und jetzt die Offensive der sozialen Kälte. Rentner sollen aus eigener Kasse für den Lebensabend vorsorgen, Teilzeitarbeit wird als minderwertig abgetan, Patienten sollen ihren Zahnersatz bezahlen, die Mütterrente wegfallen. Dazu eine noch repressivere Zuwanderungspolitik. Für wen will sich die CDU mit diesem Programm attraktiv machen? Etwa Menschen, denen der Kanzler selbst - wenn auch abstrakt - Faulheit vorwirft? Nicht nur CDUler an der Basis fragen sich, welche Strategie hier verfolgt wird. Angela Merkel verpasste mit ähnlichen Ideen 2002 den Wahlsieg, die FDP zuletzt den Wiedereinzug ins Parlament."/DP/jha
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