Merz wird am Morgen von der saudi-arabischen Hauptstadt Riad zunächst nach Katar fliegen. Das kleine, aber sehr reiche Golfemirat hat enge Beziehungen zu der Hamas im Gaza-Streifen, zur Hisbollah im Libanon, zum Iran und zu den Taliban in Afghanistan. Dem Golfemirat kommt daher eine wichtige Rolle bei der Vermittlung im Gaza-Konflikt zu, und es hilft der Bundesregierung bei der Abschiebung von Straftätern aus Deutschland nach Afghanistan. Das Land mit seinen riesigen Gasvorkommen hat seinerseits Interesse an Investitionen in Deutschland und will sein Flüssiggas hier verkaufen.
Am Nachmittag fliegt Merz in die Vereinigten Arabischen Emirate weiter, wo die Gespräche zwischen Russland und der Ukraine stattfinden. Seine offiziellen Termine dort sind aber erst am Freitag.
Mit der Reise reagiert Merz auch auf die Krise in den Beziehungen zu den USA und den Umbruch der Weltordnung. Deutschland will seine Partnerschaften als Konsequenz daraus breiter aufstellen, um Abhängigkeiten von einzelnen Ländern zu verringern./mfi/DP/jha
Hinweis: ARIVA.DE veröffentlicht in dieser Rubrik Analysen, Kolumnen und Nachrichten aus verschiedenen Quellen. Die ARIVA.DE AG ist nicht verantwortlich für Inhalte, die erkennbar von Dritten in den „News“-Bereich dieser Webseite eingestellt worden sind, und macht sich diese nicht zu Eigen. Diese Inhalte sind insbesondere durch eine entsprechende „von“-Kennzeichnung unterhalb der Artikelüberschrift und/oder durch den Link „Um den vollständigen Artikel zu lesen, klicken Sie bitte hier.“ erkennbar; verantwortlich für diese Inhalte ist allein der genannte Dritte.