EQS-News: SARTORIUS AG / Schlagwort(e): Nachhaltigkeit/ESG Sartorius schärft Klimaziele und erhält Validierung von Science Based Targets initiative (News mit Zusatzmaterial) 16.02.2026 / 10:36 CET/CEST Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich.
Göttingen, 16. Februar 2026
Sartorius schärft Klimaziele und erhält Validierung von Science Based Targets initiative
- Ambitionierte neue Mittelfristziele für Scope 1, 2 und 3 festgelegt
- SBTi bestätigt Vereinbarkeit der wissenschaftsbasierten Reduktionsziele mit dem Pariser Klimaabkommen
- Langfristige Ambition unverändert: Netto-Null-Treibhausgasemissionen bis 2045
Der Life-Science-Konzern Sartorius hat seine mittelfristigen Klimaziele geschärft und von der Science Based Targets initiative (SBTi) validieren lassen. Die Organisation bestätigt, dass die neuen Ziele für die Reduktion von Treibhausgasemissionen im Einklang mit dem Pariser Klimaabkommen stehen. „Wir haben unsere Klimaziele weiterentwickelt und sind mit der Validierung durch die SBTi einen wichtigen Schritt gegangen, der in unserer Branche zunehmend erwartet wird: wissenschaftsbasierte Ziele, die sich an den Reduktionspfaden der Vereinten Nationen orientieren. Damit bestätigen wir unser Ambitionsniveau,“ sagte Sartorius-Vorstandschef Dr. Michael Grosse. „Gleichzeitig treiben wir konkrete Maßnahmen voran: Wir stellen unsere Standorte auf erneuerbare Energien um, arbeiten mit Kunden und Lieferanten am Einsatz emissionsarmer Materialien und Prozesse und entwickeln immer mehr unserer Produkte nach Ökodesign-Prinzipien weiter. So senken wir unseren eigenen Fußabdruck und unterstützen auch unsere Kunden dabei, ihre Nachhaltigkeitsziele zu erreichen.“ Für direkte Emissionen aus dem eigenen Betrieb und dem Fuhrpark sowie indirekte Emissionen aus eingekaufter Energie – Scope 1 und 2 - strebt Sartorius bis 2030 eine Reduktion der CO
2-Äquivalente in Tonnen um 42 Prozent gegenüber dem Basisjahr 2022 an. Das Ziel umfasst nun alle relevanten Emissionsquellen und liegt so über dem von der Science Based Targets initiative geforderten Abdeckungsgrad von 95 Prozent. Damit steht es nach den Kriterien der SBTi im Einklang mit dem 1,5- Grad-Ziel der Vereinten Nationen. Wichtigster Hebel für die Reduzierung in Scope 1 und 2 bleibt die Umstellung der Standorte weltweit auf erneuerbare Energien. So sollen immer mehr Werke Strom aus regenerativen Quellen beziehen und auch Wärme, Kühlung und Dampf nachhaltig erzeugt werden. In Deutschland beziehen bereits alle sechs Sartorius-Standorte, darunter der Hauptsitz in Göttingen als größter Energieverbraucher des Konzerns, 100 Prozent grünen Strom. Für indirekte Emissionen entlang der Wertschöpfungskette hat der Sartorius-Vorstand unter Annahme eines anhaltenden Unternehmenswachstums ein Intensitätsziel definiert: Die Scope-3-Emissionen sollen bis 2030 gegenüber 2022 relativ zur Wertschöpfung
1 des Unternehmens um 51,6 Prozent sinken. Die wichtigsten Treiber sind die Dekarbonisierung der Lieferkette gemeinsam mit Kunden und Lieferanten, das Ökodesign von Produkten und Verpackungen, die Logistik und der nachhaltige Gebäudebau. Die langfristigen Klima-Ambitionen des Unternehmens bleiben unverändert: Sartorius will bis zum Jahr 2045 seine gesamte Wertschöpfungskette klimaneutral gestalten und Netto-Null-Treibhausgasemissionen ausstoßen, indem alle vermeidbaren Emissionen eliminiert und verbleibende vollständig ausgeglichen werden. Die aktualisierten Klimaziele bleiben fester Bestandteil der langfristigen Vergütungskomponenten des Vorstands und lösen die bisherigen ab.
Weitere Informationen: www.sartorius.com/nachhaltigkeit Sartorius in Kürze Sartorius ist ein international führender Partner der biopharmazeutischen Forschung und Industrie. Die Sparte Lab Products & Services konzentriert sich mit innovativen Laborinstrumenten und Verbrauchsmaterialien auf Forschungs- und Qualitätssicherungslabore in Pharma- und Biopharmaunternehmen sowie akademischen Forschungseinrichtungen. Die Sparte Bioprocess Solutions unterstützt Kunden mit einem breiten, auf Einweg-Lösungen fokussierten Produktportfolio bei der sichereren, schnelleren und nachhaltigeren Herstellung von Biotech-Medikamenten, Impfstoffen sowie Zell- und Gentherapeutika. Mit rund 60 Produktions- und Vertriebsstandorten weltweit hat das Göttinger Unternehmen eine starke globale Präsenz. Sartorius ergänzt sein Portfolio regelmäßig durch Akquisitionen komplementärer Technologien. Im Jahr 2025 erzielte das Unternehmen einen Umsatz von rund 3,5 Milliarden Euro. Mehr als 14.000 Mitarbeitende sind für Kunden rund um den Globus tätig. Besuchen Sie unseren
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Kontakt Leona Malorny Head of External Communications +49 551 308 4067
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