- Die IG Metall kämpft für das ACC-Batteriezellenwerk.
- Am Standort sollen rund 2.000 neue Jobs entstehen.
- ACC hat Investitionen für das Werk in Kaiserslautern gestoppt.
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In der Pfalz sollten auf dem früheren Opel-Gelände rund 2.000 neue Jobs entstehen. Das vorgesehene Grundstück dürfe auf keinen Fall weiterverkauft werden, sagt Köhlinger. Die Gewerkschaft wolle dort einen "Brückenkopf" halten und Gespräche mit der Politik sowie den Anteilseignern des Gemeinschaftsunternehmens ACC suchen. Das sind die Autohersteller Stellantis
ACC hat die Investitionen für Kaiserslautern und ein weiteres Werk in Italien vor wenigen Tagen gestoppt, weil sich die Standorte aus Sicht des Unternehmens nicht mehr rechnen. Die IG Metall betont hingegen die Notwendigkeit von widerstandsfähigen Lieferketten und warnt vor drohender Abhängigkeit von externen Zulieferern.
Rüsselsheim braucht Nachfolgemodell
Hintergrund sind die anhaltend schwache Nachfrage nach Elektroautos in Europa und den USA und die dadurch verstärkte Krise bei der Opel-Mutter Stellantis. Das wirft auch Fragen zur deutschen Tochter Opel auf. Am Stammsitz Rüsselsheim müsse dringend ein Nachfolgemodell für den derzeit produzierten Astra festgelegt werden, verlangt Köhlinger.
| Strategie | Hebel | |||
| Steigender Kurs |
Call
|
5
|
10
|
20
|
| Fallender Kurs |
Put
|
5
|
10
|
20
|
Allgemein sieht die Gewerkschaft den Bezirk Mitte aus Hessen, Rheinland-Pfalz, Saarland und Thüringen hart getroffen vom Umbau der Autoindustrie. Die anteilig meisten Arbeitsplatzverluste habe es im Saarland gegeben. Laut einer Betriebsräteumfrage seien im Organisationsbereich des Bezirks im vergangenen Jahr mehr als 22.000 Arbeitsplätze abgebaut worden. Davon entfielen knapp 11.900 auf die Automobilindustrie und ihre Zulieferer./ceb/DP/stw
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