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ROUNDUP: Novartis plant Milliardenübernahme in den USA

BASEL (dpa-AFX) - Der schweizerische Pharmakonzern Novartis will die US-Biotechfirma Avidity Biosciences übernehmen. Davon erhofft sich das Unternehmen Zugang zu neuen Therapien und mittelfristig viel Wachstum.

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Die Transaktion stärke das Neurogeschäft von Novartis mit drei Programmen in der späten Entwicklungsphase, heißt es in einer Mitteilung vom Sonntagabend. Diese befassen sich mit genetisch bedingten neuromuskulären Erkrankungen.

Dafür ist der Pharmariese bereit, rund 12 Milliarden US-Dollar in bar zu bezahlen. Vor Abschluss der Transaktion soll Avidity seine frühen kardiologischen Programme in ein neues Unternehmen (SpinCo) ausgliedern. Der Abschluss der Transaktion ist laut Novartis für das erste Halbjahr 2026 geplant.

"Das Team von Avidity hat starke Programme mit branchenführender Verabreichung von RNA-Therapeutika an Muskelgewebe aufgebaut", wird Novartis-Chef Vas Narasimhan in der Mitteilung zitiert. "Wir freuen uns darauf, diese Programme weiterzuentwickeln, um den Krankheitsverlauf für Patienten entscheidend zu verändern."

Marktchancen in Milliardenhöhe

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Strategie Hebel
Steigender Kurs
Call
5
10
20
Fallender Kurs
Put
5
10
20
Den Basisprospekt sowie die Endgültigen Bedingungen finden Sie jeweils hier: DE000NB4LLC3 , DE000NB5DQ73 , DE000NB5JFF9 , DE000NB44FQ9 , DE000NB4W8R2 , DE000NB4T0S2 . Bitte informieren Sie sich vor Erwerb ausführlich über Funktionsweise und Risiken der Produkte. Bitte beachten Sie auch die weiteren Hinweise zu dieser Werbung.

Von der Übernahme verspricht sich Novartis Marktchancen in Milliardenhöhe durch geplante Produkteinführungen vor 2030, wie es weiter heißt. Damit steige das erwartete jährliche Wachstum des Unternehmens für die Periode zwischen 2024 und 2029 auf 6 von 5 Prozent. Langfristig dürfte das Wachstum im mittleren einstelligen Bereich steigen.

Die Übernahme, die von den Verwaltungsräten beider Unternehmen einstimmig gebilligt wurde, steht unter dem Vorbehalt behördlicher Genehmigungen und der Zustimmung der Avidity-Aktionäre, denen eine Prämie von 46 Prozent geboten wird. Bis zum Vollzug bleiben beide Unternehmen unabhängig.

Avidity hat den Hauptsitz in San Diego und verfügt über eine Produktpipeline im frühen und mittleren klinischen Untersuchungsstadium. Das Unternehmen ist auf die Erforschung und Entwicklung von Medikamenten gegen seltene genetische Krankheiten wie etwa der Duchenne-Muskeldystrophie (DMD) oder andere muskuläre Krankheiten spezialisiert./ls/rw/AWP/he

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