Der Krieg im Iran hat die Ölpreise massiv nach oben getrieben und die Stimmung an den Börsen gedrückt. Nachdem die Einigung auf eine Waffenruhe bekannt wurde, reagierten die Märkte enorm erleichtert: Der Ölpreis ging deutlich nach unten, die Börsenindizes sprangen dagegen nach oben. Der DAX verzeichnete am 8. April 2026 laut einer Meldung von dpa-AFX sogar den höchsten Tagesgewinn seit 2022. Kursaufschwünge gab es auch an den US-Börsen.
Welche Aktien waren am beliebtesten?
Angesichts dieser fast schon euphorischen Stimmung fiel vermutlich auch vielen Anlegern der Blick ins Depot wieder leichter – viele nutzten den gestrigen Tag für Käufe und Verkäufe.
Bei SMARTBROKER+ wurde dementsprechend viel getradet. Am meisten gekauft wurden folgende Werte: Microsoft (ISIN: US5949181045), SAP (ISIN: DE0007164600) und Service Now (ISIN: US81762P1021). Bei SAP dürften viele aktuell auf einen Rebound hoffen, Microsoft bleibt schwach und das US-Tech-Unternehmen Service Now kämpft mit gesenkten Kurszielen und einem weiteren Abschwung.
Viele Anleger scheinen aktuell also die Chance für günstige (Nach-)Käufe zu sehen. Technologie bleibt ein Thema.
Welche Aktien wurden vermehrt verkauft?
Auch die Verkäufe waren gestern auf einem hohen Niveau. Ganz oben auf der Sell-Liste: Siemens Energy (ISIN: DE000ENER6Y0), ein Wert der als stark konjunktursensibel gilt. Danach folgt Occidental Petroleum (ISIN: US6745991058) – hier dürfte der gestern deutlich gesunkene Ölpreis ein Beweggrund sein. Micron Technology (ISIN: US5951121038) wurde ebenfalls viel verkauft – hier könnte davon ausgegangen werden, dass sich viele die guten Kursgewinne sichern wollten.
Weitere Entwicklungen bleiben abzuwarten
Auch wenn gestern ein starker Handelstag war: Die weitere Entwicklung bleibt fragil. Und: Bereits am Folgetag macht sich an den Märkten Ernüchterung breit. Der Ölpreis zeigt schon wieder nach oben, die Verwerfungen im Nahen Osten dürften die Weltwirtschaft nachhaltig beschäftigen. Der gestrige Tag hat somit auch gezeigt: Politische Entscheidungen haben eine deutliche Signalwirkung auf die Märkte – und der Wunsch nach Stabilität ist nicht nur bei den Menschen in den Krisenregionen selbst, sondern eben auch unter den Anlegerinnen und Anlegern vorhanden.
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