- WhatsApp kritisiert die Komplett-Blockade in Russland.
- Über 100 Millionen Nutzer sind von der Blockade betroffen.
- Kreml verteidigt die Sperrung wegen Verstößen von Meta.
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Die russische Regierung schränkt bereits seit einiger Zeit nach und nach die Funktionen internationaler Messenger-Apps ein. Bei WhatsApp etwa waren Anrufe bereits nur noch über VPN-Verbindungen (Virtual Private Network) möglich. Eingeschränkt wurden auch Telegram und der Apple-Dienst iMessage.
WhatsApp hat eine Ende-zu-Ende-Verschlüsselung, was bedeutet, dass nur die beteiligten Nutzer Beiträge im Klartext sehen können - aber nicht WhatsApp als Betreiber. Mit VPN ist der Dienst in Russland weiter nutzbar.
Kreml verteidigt die Sperrung
Kremlsprecher Dmitri Peskow verteidigte die Blockade. Die Sperrung von WhatsApp gebe es "aufgrund der Weigerung des Unternehmens Meta, sich an die Vorschriften und den Wortlaut des russischen Gesetzes" zu halten. In einem Interview mit der russischen staatlichen Nachrichtenagentur Tass erklärte er, dass die Wiederaufnahme des uneingeschränkten Betriebs unter Einhaltung der Gesetze und bei Bereitschaft zum Dialog möglich sei.
| Strategie | Hebel | |||
| Steigender Kurs |
Call
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5
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10
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20
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| Fallender Kurs |
Put
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5
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10
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20
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Moskaus Telekommunikationsaufsichtsbehörde Roskomnadsor hat Meta immer wieder mit weiteren Schritten wegen Gesetzesverstößen gedroht. Die auch für Internetzensur zuständige Behörde beklagt, dass WhatsApp zur "Organisation terroristischer Aktivitäten im Land genutzt" und auch für "Betrug und zur Erpressung von Geld von Bürgern eingesetzt" werde.
Verschärfte Internetzensur - Kritik von Unternehmen und Politikern
Die russischen Behörden hatten seit Beginn des Angriffskrieges in der Ukraine die Kontrolle und Zensur im Internet noch einmal drastisch verschärft. Der Konzern Meta, zu dem WhatsApp gehört, wurde als extremistisch verboten. Blockiert sind auch seine Plattformen Instagram und Facebook (Facebook Aktie).
Als Alternative für WhatsApp wurde in Russland der einheimische Messenger Max auf den Markt gebracht. Er ist etwa für Chatgruppen in Bildungseinrichtungen und vielen anderen staatlich geregelten Bereichen vorgeschrieben. WhatsApp sprach in der Stellungnahme von einer "staatlichen Überwachungs-App", in die die russische Regierung die Nutzer drängen wolle.
Russische Unternehmen beklagen Schäden für die Internet-Infrastruktur durch die Zensur; besonders die jüngste Verlangsamung von Telegram sorgt unter Geschäftsleuten für Unruhe. Auch prominente Politiker hatte die Angriffe von Roskomnadsor gegen Telegram scharf kritisiert./so/DP/mis
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