Lanxess Arena in Köln.
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Lanxess-Aktie mit Kursverlusten (17,14 €)

Im deutschen Wertpapierhandel liegt der Anteilsschein von Lanxess zur Stunde im Minus. Das Wertpapier kostete zuletzt 17,14 Euro.
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  • Im deutschen Wertpapierhandel liegt der Anteilsschein von Lanxess (Lanxess-Aktie) zur Stunde im Minus.
  • Das Wertpapier kostete zuletzt 17,14 Euro.

Für Inhaber von Lanxess ist der heutige Handelstag bisher nicht sonderlich gut verlaufen. Die Aktie weist derzeit einen Kursrückgang von 3,11 Prozent auf. Gegenüber dem Schlusskurs vom vorigen Handelstag verlor das Papier 55 Cent. Aktuell kostet das Wertpapier 17,14 Euro. Gegenüber dem MDAX (MDAX ) liegt die Aktie von Lanxess damit im Hintertreffen. Der MDAX kommt derzeit nämlich auf 31.556 Punkte. Das entspricht einem Minus von 1,08 Prozent. Ein neues Allzeittief müssen Inhaber von dem Anteilsschein von Lanxess noch nicht fürchten: Den bisherigen Tiefststand von 10,28 Euro erreichte die Aktie am 20. November 2008.

Das Unternehmen Lanxess

Der Spezialchemie-Konzern LANXESS Aktiengesellschaft ist weltweit in der Entwicklung, Herstellung und Vermarktung von chemischen Zwischenprodukten, Additiven und Verbraucherschutzprodukten tätig. Das Unternehmen ist in drei Segmenten tätig: Consumer Protection, Specialty Additives und Advanced Intermediates. Das Unternehmen bietet Materialschutzprodukte an Darüber hinaus bietet das Unternehmen Grund- und Feinchemikalien, Organometalle und anorganische Pigmente für die Einfärbung von Baumaterialien sowie Farben und Beschichtungen an.

So schlagen sich die Aktien der Wettbewerber

Lanxess steht auf dem Markt in Konkurrenz zu einigen Konzernen. Dazu gehört beispielsweise Celanese (Celanese-Aktie). das Papier des Konzerns liegt gegenwärtig mit 1,68 Prozent im Minus. Kaum verändert ist hingegen zur Stunde der Kurs bei DuPont De Nemours (DuPont De Nemours-Aktie). das Papier kostet 37,27 EUR und damit etwa genauso viel wie am Vortag.

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So sehen Analysten die Lanxess-Aktie

Der Anteilsschein von Lanxess wird von mehreren Analysten beobachtet.

Die US-Bank JPMorgan hat die Einstufung für Lanxess auf "Underweight" belassen. Er habe bereits mehrfach betont, dass das Überangebot in China sowie die wachsende Konkurrenz aus dem Reich der Mitte ein wesentlicher Belastungsfaktor für die Chemiebranche seien, schrieb Chetan Udeshi am Donnerstagabend. Maßnahmen im Zuge der Anti-Involutionspolitik der dortigen Staatsführung könnten also ein Game-Changer für die Chemiekonzerne sein. Mit dieser Strategie will China Überkapazitäten in Schlüsselbranchen eindämmen und profitableres Wachstum fördern. Udeshi sieht bei diesem Thema durchwachsene Signale in den vergangenen sechs Monaten. BASF wäre wohl der größte Profiteur eines Abbaus von Überkapazitäten in China selbst. Aber auch Lanxess, Wacker Chemie, Akema, Evonik und Solvay könnten Nutznießer sein. Ob die Politik von Chinas Regierung wirkt, ist laut Udeshi aber schwer einzuschätzen, wirkliche Belege gebe es nicht. Daher blieben die Aussichten für eine deutliche Gewinnerholung der europäischen Chemiebranche aufgrund des anhaltenden strukturellen Drucks vorerst ungewiss.

Die britische Investmentbank Barclays hat das Kursziel für Lanxess von 15 auf 14 Euro gesenkt und die Einstufung auf "Underweight" belassen. Der Negativtrend der europäischen Chemiebranche halte an, schrieb Alex Sloane in seinem am Freitag veröffentlichten Ausblick auf 2026. Maue Absatzvolumina, lustlose Preisentwicklung und fragile Endmärkte prägten das Geschehen. Seine Favoriten sind Air Liquide, Novonesis, Croda, Glanbia und IMCD - ein Mix aus Selbsthilfepotenzial, Produktinnovation und Bewertungsunterstützung.

Dieser Artikel wurde von ARIVA.DE mithilfe von Aktienanalysen von dpa-AFX erstellt. Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenkonflikten im Sinne von § 34 b WpHG für die genannten Analysten-Häuser finden Sie hier.


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