Zuerst profitierten die Aktien mit einem Spitzenanstieg um mehr als 15 Prozent davon, dass der Umsatz bis 2029 deutlich zulegen und die Marge dann ebenfalls wieder steigen soll. Allerdings relativierte sich der Kurssprung im Verlauf auf zuletzt nur noch 3,6 Prozent. Damit blieb die bisherige Jahresbilanz dann doch negativ: 2025 liegt der Kurs aktuell wieder mit 1,8 Prozent im Minus.
Analyst Andreas Wolf von Warburg Research attestierte GFT in seiner ersten Reaktion solide Jahreszahlen. Positiv erwähnte er jedoch die Absicht, sich im neuen Jahr stärker auf den Megatrend der Künstlichen Intelligenz (KI) zu fokussieren. "GFT möchte sich als führendes Unternehmen im Bereich der KI-zentrierten digitalen Transformation positionieren, indem es generative KI-Lösungen in sein Dienstleistungsangebot integriert und sein Portfolio auf profitablere, hochwertige Dienstleistungen ausrichtet", schrieb er.
Laut Wolf hat GFT es sich zum Ziel gemacht, mittelfristig die Hälfte des Umsatzes mit profitableren KI-Angeboten zu erzielen. Als "vollständig KI-zentriertes Unternehmen" soll der Umsatz bis 2029 auf rund 1,5 Milliarden Euro gesteigert werden, hatte das Unternehmen am Vorabend nach Börsenschluss mit seinen Zahlen mitgeteilt.
Auch Simon Keller von der Privatbank Hauck & Aufhäuser erwähnte in seiner Studie den KI-Fokus positiv, auch wenn dafür notwendige Investitionen in diesem Jahr die Profitabilität beschränkten. Er kürzte zwar etwas seine Schätzungen in Erwartung von weniger Wachstum im zweiten Halbjahr 2024 und damit auch sein Kursziel auf 40 Euro. Er bestätigte aber seine Kaufempfehlung, die auch bei Warburg Bestand hat./tih/ck/stk
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