Fannie Mae Federal National Mortgage Association GSE

Aktie
WKN:  856099 ISIN:  US3135861090 US-Symbol:  FNMA
4,11 $
+0,45 $
+12,30%
3,6628 € 19:57:35 Uhr
Depot/Watchlist
Marktkapitalisierung *
-
Streubesitz
-
KGV
-
Index-Zuordnung
-
Fannie Mae Aktie Chart

Fannie Mae Unternehmensbeschreibung

Die Federal National Mortgage Association (Fannie Mae) ist eine US‑amerikanische Government-Sponsored Enterprise (GSE) mit systemkritischer Rolle im Hypotheken- und Kapitalmarkt. Das Unternehmen agiert überwiegend als Sekundärmarktakteur für wohnwirtschaftliche Hypothekendarlehen und dient als verbindendes Glied zwischen originierenden Banken, Kapitalmärkten und Investoren. Fannie Mae stützt die Liquidität des US-Hypothekenmarktes, indem sie Kreditrisiken bündelt, transformiert und über strukturierte Wertpapiere und Kreditgarantien an institutionelle Investoren weitergibt. Der Fokus liegt auf dem US-Residential-Mortgage-Markt, einschließlich Einfamilienhäusern sowie kleineren Mehrfamilienobjekten. Als GSE operiert Fannie Mae mit einem öffentlichen Förderauftrag, steht jedoch seit der Finanzkrise 2008 unter staatlicher Aufsicht und konservatorship der Federal Housing Finance Agency (FHFA).

Geschäftsmodell

Das Geschäftsmodell von Fannie Mae basiert auf dem Ankauf, der Verbriefung und der Garantie von Hypothekendarlehen, die von Banken, Kreditgenossenschaften und spezialisierten Hypothekenbanken im Primärmarkt vergeben wurden. Fannie Mae übernimmt dabei vor allem das Zins- und Kreditrisiko, strukturiert aus den erworbenen Krediten Mortgage-Backed Securities (MBS) und versieht diese mit einer Kreditgarantie. Investoren erhalten dadurch ein standardisiertes Produkt mit definierten Zahlungsströmen und einem staatlich gestützten, aber formell nicht expliziten Support. Erträge resultieren im Kern aus Garantiegebühren, Spreads zwischen Refinanzierungskosten und Couponzahlungen sowie aus der Bewirtschaftung von Restportfolien. Das Geschäftsmodell ist stark reguliert; Bilanzstruktur, Kapitalanforderungen und Risikomanagement unterliegen detaillierten Vorgaben der FHFA und weiterer Aufsichtsbehörden. Operativ konzentriert sich Fannie Mae auf Skaleneffekte, datengetriebenes Underwriting und ein engmaschiges Kreditrisiko-Controlling entlang des gesamten Hypothekenlebenszyklus.

Mission und öffentlicher Auftrag

Die Mission von Fannie Mae ist es, bezahlbaren und stabilen Zugang zu Wohnraumfinanzierung in den gesamten USA sicherzustellen und die Funktionsfähigkeit des Sekundärmarkts für Hypotheken zu stärken. Als GSE verfolgt das Unternehmen einen hybriden Ansatz aus privatwirtschaftlicher Effizienz und öffentlichem Förderziel. Im Zentrum stehen die Ausweitung von Hypothekenkrediten für Kreditnehmer mit soliden, aber nicht perfekten Bonitätsprofilen, die Unterstützung von Erstkäufern und einkommensschwächeren Haushalten sowie die Stabilisierung der Kreditvergabe über Konjunkturzyklen hinweg. Die Mission umfasst auch die Förderung standardisierter Kreditprodukte, die Verbesserung der Markentransparenz sowie die Reduktion systemischer Risiken durch robuste Daten- und Risikostandards. Damit wirkt Fannie Mae als Infrastrukturplattform für den US-Hypothekenmarkt und als Transmissionsmechanismus geldpolitischer und makroprudenzieller Maßnahmen.

Produkte und Dienstleistungen

Fannie Mae bietet ein breites Spektrum an kapitalmarktfähigen Produkten und Dienstleistungen rund um Wohnimmobilienfinanzierungen. Dazu zählen insbesondere
  • Residential Mortgage-Backed Securities (RMBS), bei denen Hypothekendarlehen zu Pools gebündelt und als MBS an institutionelle Investoren verkauft werden
  • Kreditgarantien für von Fannie Mae zugelassene Kreditgeber, die ihrerseits MBS mit Fannie-Mae-Garantie emittieren
  • Programme für Einfamilienhausfinanzierungen mit standardisierten Underwriting-Kriterien und automatisierten Prüfwerkzeugen
  • Finanzierungen und MBS-Strukturen für kleinere Mehrfamilienobjekte und bestimmte Segmente des bezahlbaren Wohnraums
  • Credit-Risk-Transfer-Instrumente, bei denen ein Teil des Kreditrisikos auf den Kapitalmarkt verlagert wird
  • Daten-, Analyse- und Reporting-Services für Marktteilnehmer, Aufseher und Investoren zur Bewertung von Kreditportfolien und strukturierten Produkten
Die Dienstleistungen umfassen ferner Servicing-Standards, Qualitätskontrollen bei der Dokumentation, Leitlinien für Kreditvergabepraktiken sowie technische Plattformen zur elektronischen Übermittlung, Prüfung und laufenden Überwachung von Hypothekendarlehen.

Business Units und operative Segmente

Fannie Mae gliedert ihr operatives Geschäft im Wesentlichen nach Produkt- und Marktsegmenten des Wohnimmobilienbereichs. Kernbereiche sind
  • Single-Family: Ankauf, Verbriefung und Garantie von Hypothekendarlehen für Einfamilienhäuser und Eigentumswohnungen, einschließlich spezieller Programme für Erstkäufer und bezahlbaren Wohnraum
  • Multifamily: Finanzierungslösungen und MBS-Strukturen für kleinere Mehrfamilienobjekte und bestimmte Teile des Mietwohnungsmarktes, oftmals mit Fokus auf erschwinglichen Wohnraum
  • Capital Markets: Strukturierung, Platzierung und Handel von Fannie-Mae-MBS, Credit-Risk-Transfer-Transaktionen und weiteren kapitalmarktnahen Produkten
  • Enterprise Risk Management: Querschnittsfunktion zur Steuerung von Kredit-, Markt-, Liquiditäts- und operationellen Risiken in allen Segmenten
Die genaue Segmentberichterstattung kann im Zeitverlauf regulatorischen und strategischen Anpassungen unterliegen, bleibt aber klar auf das Kerngeschäft rund um US-Wohnimmobilien ausgerichtet.

Alleinstellungsmerkmale und Burggräben

Fannie Mae verfügt über mehrere strukturelle Wettbewerbsvorteile. Als GSE mit explizitem Förderauftrag und impliziter staatlicher Unterstützung besitzt das Unternehmen einen privilegierten Zugang zu den Kapitalmärkten, was sich in günstigen Refinanzierungskonditionen und hoher Investorennachfrage nach Fannie-Mae-Wertpapieren niederschlägt. Der Marktstandardcharakter von Fannie-Mae-MBS im US-Hypothekenmarkt schafft einen tiefen Liquiditätspool und erleichtert Preisfindung, Hedging und Portfoliosteuerung für institutionelle Anleger. Die enorme Datenbasis zu Kreditnehmern, Sicherheiten und Zahlungshistorien verleiht Fannie Mae einen ausgeprägten Informationsvorsprung beim Kreditrisikomanagement und bei der Entwicklung von Underwriting-Modellen. Die enge Verzahnung mit Aufsichtsbehörden, Regulatoren und politischen Entscheidern sorgt für eine besondere Stellung bei der Ausgestaltung von Marktstandards und Regularien. Diese Strukturen bilden einen hohen Markteintrittsbarriere-Moat, da konkurrierende Plattformen weder die gleiche staatliche Einbindung noch die gleiche Daten- und Infrastrukturtiefe aufweisen.

Wettbewerbsumfeld

Das Wettbewerbsumfeld von Fannie Mae ist atypisch, da das Unternehmen nicht in einem klassischen, rein marktwirtschaftlichen Setting operiert. Der wichtigste direkte Wettbewerber ist die ebenfalls als GSE organisierte Freddie Mac (Federal Home Loan Mortgage Corporation), die ein weitgehend ähnliches Geschäftsmodell betreibt. Daneben tritt die staatliche Ginnie Mae (Government National Mortgage Association) als Garantin für MBS auf, die von staatlich geförderten Kreditprogrammen wie FHA- oder VA-Darlehen gespeist werden. Private-label-MBS-Emittenten und Investmentbanken konkurrieren in bestimmten Marktsegmenten, insbesondere bei höher riskanten oder nicht standardisierten Hypothekenprodukten, jedoch mit deutlich geringerer Marktdurchdringung im Kernbereich des Prime-Hypothekengeschäfts. Regionale und nationale Banken, Non-Bank-Mortgage-Lender und Servicer stehen eher in einer Lieferanten- und Partnerbeziehung zu Fannie Mae, da sie Kredite originieren, die anschließend an Fannie Mae verkauft oder über Fannie-Mae-Programme verbrieft werden. Wettbewerb manifestiert sich daher primär in Konditionsgestaltung, Produktparametern und Servicequalität gegenüber den originierenden Kreditgebern, weniger im Endkundenmarketing.

Management, Governance und Strategie

Das Management von Fannie Mae agiert unter den besonderen Rahmenbedingungen der staatlichen Aufsicht durch die FHFA. Strategische Zielsetzungen umfassen eine robuste Kapitalausstattung gemäß regulatorischen Vorgaben, die Stärkung der Risikotragfähigkeit, die Verringerung von Konzentrationsrisiken sowie den weiteren Ausbau von Credit-Risk-Transfer-Programmen zur Entlastung der Bilanz. Governance-Strukturen werden stark von regulatorischen Anforderungen geprägt, einschließlich detaillierter Vorgaben für Risiko- und Compliance-Funktionen, Stresstests und Berichtspflichten. Die Managementstrategie fokussiert auf
  • technologische Modernisierung der Kreditprüfungs- und Servicing-Plattformen
  • Verbesserung der Datenqualität und der analytischen Modelle
  • Förderung bezahlbaren Wohnraums in Einklang mit den Housing Goals der Aufsichtsbehörden
  • laufende Anpassung der Underwriting-Standards an makroökonomische und demografische Entwicklungen
  • Stärkung der Resilienz gegenüber Zins-, Kredit- und Immobilienpreiszyklen
Politische Entscheidungen über die langfristige Eigentümerstruktur und den zukünftigen Status der GSEs setzen allerdings einen übergeordneten Rahmen, den das Management nur bedingt beeinflussen kann.

Branche, Marktumfeld und Region

Fannie Mae ist ausschließlich im US-Hypotheken- und Kapitalmarkt tätig und damit direkt abhängig von der Entwicklung des Wohnimmobiliensektors sowie dem US-Zinsumfeld. Die Branche ist hochgradig reguliert und eng mit der Geldpolitik der Federal Reserve, der Fiskalpolitik und der Wohnungspolitik der US-Regierung verwoben. Zinsschwankungen, Veränderungen bei Kreditvergabestandards, Steuergesetze und Förderprogramme wirken sich unmittelbar auf Kreditnachfrage, Refinanzierungsvolumen und MBS-Aktivität aus. Strukturell wird der Markt von demografischen Trends wie Haushaltsbildung, Urbanisierung und Migration zwischen Regionen sowie von Angebotsengpässen im Wohnungsbau beeinflusst. Als zentraler Akteur im Sekundärmarkt reagiert Fannie Mae besonders sensibel auf Extremereignisse wie Immobilienpreisblasen, Rezessionen, Arbeitslosigkeitsschocks oder pandemiebedingte Sonderprogramme zur Kreditstundung. Gleichzeitig profitiert das Unternehmen von der Größe und Tiefe des US-Kapitalmarktes, der globale Kapitalströme anzieht und Fannie-Mae-Papiere als Benchmarkinstrumente für Zins- und Kreditrisiken nutzt.

Unternehmensgeschichte

Fannie Mae wurde 1938 im Rahmen des New Deal der US-Regierung gegründet, um die Hypothekenfinanzierung nach der Großen Depression zu stabilisieren und langfristige Wohnungsbaudarlehen zu fördern. Ursprünglich als staatliche Einrichtung konzipiert, war ihre Aufgabe, einen Sekundärmarkt für durch die Federal Housing Administration versicherte Hypothekendarlehen zu schaffen. In den späten 1960er-Jahren erfolgte die Umwandlung in eine börsennotierte, aber weiterhin staatlich geförderte Aktiengesellschaft mit GSE-Status, um die Staatsbilanz zu entlasten und privates Kapital zu mobilisieren. Über die folgenden Jahrzehnte entwickelte sich Fannie Mae zu einem der größten Emittenten und Garanten von Hypothekenwertpapieren weltweit. Die Finanzkrise 2007/2008 offenbarte jedoch erhebliche Schwächen im Risikomanagement und in der Regulierung des Hypothekenmarktes. 2008 wurde Fannie Mae unter die Aufsicht der FHFA gestellt und in ein Conservatorship überführt, in dessen Rahmen das US-Finanzministerium Kapitalunterstützung bereitstellte. Seitdem operiert das Unternehmen in einem Übergangsstatus mit verstärkter Kontrolle, verschärften Kapitalanforderungen und tiefgreifenden Reformen im Kreditrisiko- und Governance-System. Diskussionen über eine umfassende Reform oder mögliche Rekapitalisierung und Freisetzung aus dem Conservatorship dauern an.

Besondere strukturelle Merkmale

Fannie Mae weist mehrere Besonderheiten auf, die sie von klassischen Finanzinstituten unterscheiden. Als GSE ist das Unternehmen weder eine reine staatliche Behörde noch ein gewöhnliches privates Kreditinstitut. Es agiert im Spannungsfeld zwischen politischem Auftrag und marktwirtschaftlichen Anreizstrukturen. Die Wertpapiere von Fannie Mae gelten am Markt vielfach als de facto staatlich gestützt, was zu einer besonderen Wahrnehmung des Kreditrisikos führt. Gleichzeitig unterliegt das Unternehmen umfassenden Offenlegungspflichten, Stresstests und Obergrenzen für bestimmte Risikopositionen. Ein weiteres Merkmal ist die starke Standardisierung von Kreditprodukten: Einheitliche Dokumentation, produktbezogene Eligibility-Kriterien und automatisierte Underwriting-Systeme prägen den Markt und reduzieren Transaktionskosten für Kreditgeber und Investoren. Zudem nutzt Fannie Mae umfangreiche Credit-Risk-Transfer-Programme, um Kreditrisiken über synthetische und strukturierte Instrumente an private Investoren zu übertragen, wodurch das Unternehmen als Plattform zur Risikoallokation fungiert. Die Kombination aus öffentlicher Mission, marktfähigen Strukturen, systemischer Bedeutung und regulatorischer Überformung macht Fannie Mae zu einem Sonderfall im globalen Finanzsystem.

Chancen und Risiken für konservative Anleger

Aus Sicht eines konservativen Anlegers bietet Fannie Mae ein komplexes, chancen- und risikobehaftetes Profil, das sich deutlich von klassischen Industrie- oder Banktiteln unterscheidet. Chancen ergeben sich vor allem aus
  • der systemkritischen Rolle des Unternehmens im US-Hypotheken- und MBS-Markt
  • dem tief verankerten GSE-Status mit historisch starker politischer Unterstützung
  • Skaleneffekten, Datenvorteilen und hoher Marktstandardisierung
  • der zentralen Bedeutung von Wohnimmobilienfinanzierung für die US-Wirtschaft
  • der Möglichkeit, von langfristigen Wachstums- und Demografietrends im US-Wohnungsmarkt zu profitieren
Dem stehen substanzielle Risiken gegenüber
  • regulatorische und politische Unsicherheit über die künftige Struktur der GSEs und des Conservatorships
  • Abhängigkeit von der US-Makroökonomie, Zinsniveaus und Immobilienpreisentwicklung
  • potenzielle Änderungen in der Wohnungspolitik, etwa strengere Housing Goals oder Eingriffe in Margenstrukturen
  • Reputations- und Rechtsrisiken, die aus früheren Krisenerfahrungen und Markteingriffen resultieren können
  • Komplexität der Bilanz- und Risikostruktur, die eine fundierte Analyse von Kredit-, Zins- und Liquiditätsrisiken erfordert
Für konservative Anleger ist insbesondere die politische Dimension entscheidend: Eigentümerstruktur, Dividendenfähigkeit und Kapitalpolitik stehen in starkem Zusammenhang mit regulatorischen Entscheidungen. Eine Anlagestrategie in Bezug auf Fannie Mae verlangt daher eine hohe Toleranz gegenüber regulatorischer Volatilität und ein tiefes Verständnis der US-Wohnungs- und Finanzmarktpolitik. Ohne klare politische Weichenstellung bleibt das Investmentprofil von Fannie Mae strukturell unsicher und setzt langfristige, risikobewusste Investoren einer erhöhten Planungs- und Bewertungsunsicherheit aus.

Kursdaten

Geld/Brief -   / -  
Spread -
Schluss Vortag 3,66 $
Gehandelte Stücke 4.901.203
Tagesvolumen Vortag 28.529.462 $
Tagestief 3,41 $
Tageshoch 4,13 $
52W-Tief 2,96 $
52W-Hoch 12,87 $
Jahrestief 2,96 $
Jahreshoch 11,47 $

Fannie Mae Aktie - Nachrichtenlage zusammengefasst:
Warum ist die Fannie Mae Aktie heute gestiegen?

  • Fannie Mae berichtet von einem Umsatzanstieg im dritten Quartal, was auf eine Erholung im Wohnimmobilienmarkt hindeutet.
  • Das Unternehmen plant, in den nächsten Monaten verstärkt in die Immobilienfinanzierung zu investieren, um die Nachfrage zu bedienen.
  • Analysten bewerten die Zukunftsaussichten von Fannie Mae aufgrund günstiger wirtschaftlicher Rahmenbedingungen und steigender Hypothekenanträge als positiv.
Hinweis

Community: Diskussion zur Fannie Mae Aktie

Zusammengefasst - darüber diskutiert aktuell die Community

  • Diskutiert wird vor allem der deutliche Kursrückgang von Fannie Mae (ISIN US3135861090): viele Teilnehmer sind langjährige Kleinanleger, berichten von realisierten Verlusten oder Bedauern über verpasste Gewinne und halten teilweise weiterhin Positionen.
  • Als Hauptursache und möglicher Auslöser für eine Gegenbewegung werden politische Entscheidungen zur Zwangsverwaltung bzw. einem möglichen Rückzug/Exit genannt; dabei spielen Einschätzungen zu Trump, den Zwischenwahlen sowie Aussagen großer Investoren (z. B. Burry, Ackman) und Gerüchte über einen Börsenausstieg eine zentrale Rolle.
  • Ergänzend gibt es Spekulationen über gezielte Kursdrückung durch große Akteure, negative charttechnische Signale, gemischte Erwartungen zwischen Hoffnung auf Überraschungen und Resignation sowie wiederholte Aufrufe zu Geduld.
Hinweis
Jetzt mitdiskutieren

Fannie Mae Aktie: Fundamentale Kennzahlen

Umsatz in Mio. -
Operatives Ergebnis (EBIT) in Mio. -
Jahresüberschuss in Mio. -
Umsatz je Aktie -
Gewinn je Aktie -
Gewinnrendite -
Umsatzrendite -
Return on Investment -
Marktkapitalisierung in Mio. -
KGV (Kurs/Gewinn) -
KBV (Kurs/Buchwert) -
KUV (Kurs/Umsatz) -
Eigenkapitalrendite -
Eigenkapitalquote -

Fannie Mae News

NEU
Kostenloser Report:
Energiekrise als Kurstreiber: Diese 5 Aktien könnten durchstarten



Werbung

Derivate

Hebelprodukte (10)
Knock-Outs 10
Alle Derivate ❯

Dividenden Kennzahlen

Dividendenrendite 2,60%
Auszahlungen/Jahr 4
Stabilität der Dividende 0,68 (max 1,00)
Jährlicher -9,86% (5 Jahre)
Dividendenzuwachs 0,41% (10 Jahre)

Dividenden Historie

Datum Dividende
14.08.2008 0,034 €
28.04.2008 0,22 €
29.01.2008 0,24 €
29.10.2007 0,35 €
27.07.2007 0,50 €
16.05.2007 0,074 €
26.04.2007 0,29 €
29.01.2007 0,31 €
Alle Dividenden & Splits ❯
Werbung

Mehr Nachrichten kostenlos abonnieren

E-Mail-Adresse
Benachrichtigungen von ARIVA.DE
(Mit der Bestellung akzeptierst du die Datenschutzhinweise)

Fannie Mae Termine

Keine Termine bekannt.

Fannie Mae Aktie: Übersicht Handelsplätze

Handelsplatz
Letzter
Änderung
Vortag
Zeit
Düsseldorf 3,26 € +22,56%
2,66 € 14:42
Gettex 3,48 € +7,08%
3,25 € 18:43
Hamburg 3,12 € +20,00%
2,60 € 08:23
Hannover 3,12 € +20,00%
2,60 € 08:23
L&S RT 3,585 € +12,56%
3,185 € 19:12
München 3,24 € +18,25%
2,74 € 08:03
Nasdaq OTC Other 4,11 $ +12,30%
3,66 $ 19:57
Quotrix 3,33 € +23,33%
2,70 € 10:54
Stuttgart 3,53 € +12,78%
3,13 € 18:48
Tradegate BSX 3,60 € +10,43%
3,26 € 18:59
Weitere Börsenplätze ❯

Historische Kurse

Datum
Kurs
Volumen
15.10.26 3,64 30,3 M
14.10.26 3,15 18,0 M
13.10.26 3,47 24,1 M
12.10.26 3,47 57,2 M
09.10.26 4,0435 10,3 M
08.10.26 4,04 9,20 M
Weitere Historische Kurse ❯

Performance

Zeitraum Kurs %
1 Woche 4,04 $ -9,90%
1 Monat 5,05 $ -27,92%
6 Monate 8,24 $ -55,83%
1 Jahr 9,99 $ -63,56%
5 Jahre 0,758 $ +380,21%

Unternehmensprofil Fannie Mae

Die Federal National Mortgage Association (Fannie Mae) ist eine US‑amerikanische Government-Sponsored Enterprise (GSE) mit systemkritischer Rolle im Hypotheken- und Kapitalmarkt. Das Unternehmen agiert überwiegend als Sekundärmarktakteur für wohnwirtschaftliche Hypothekendarlehen und dient als verbindendes Glied zwischen originierenden Banken, Kapitalmärkten und Investoren. Fannie Mae stützt die Liquidität des US-Hypothekenmarktes, indem sie Kreditrisiken bündelt, transformiert und über strukturierte Wertpapiere und Kreditgarantien an institutionelle Investoren weitergibt. Der Fokus liegt auf dem US-Residential-Mortgage-Markt, einschließlich Einfamilienhäusern sowie kleineren Mehrfamilienobjekten. Als GSE operiert Fannie Mae mit einem öffentlichen Förderauftrag, steht jedoch seit der Finanzkrise 2008 unter staatlicher Aufsicht und konservatorship der Federal Housing Finance Agency (FHFA).

Geschäftsmodell

Das Geschäftsmodell von Fannie Mae basiert auf dem Ankauf, der Verbriefung und der Garantie von Hypothekendarlehen, die von Banken, Kreditgenossenschaften und spezialisierten Hypothekenbanken im Primärmarkt vergeben wurden. Fannie Mae übernimmt dabei vor allem das Zins- und Kreditrisiko, strukturiert aus den erworbenen Krediten Mortgage-Backed Securities (MBS) und versieht diese mit einer Kreditgarantie. Investoren erhalten dadurch ein standardisiertes Produkt mit definierten Zahlungsströmen und einem staatlich gestützten, aber formell nicht expliziten Support. Erträge resultieren im Kern aus Garantiegebühren, Spreads zwischen Refinanzierungskosten und Couponzahlungen sowie aus der Bewirtschaftung von Restportfolien. Das Geschäftsmodell ist stark reguliert; Bilanzstruktur, Kapitalanforderungen und Risikomanagement unterliegen detaillierten Vorgaben der FHFA und weiterer Aufsichtsbehörden. Operativ konzentriert sich Fannie Mae auf Skaleneffekte, datengetriebenes Underwriting und ein engmaschiges Kreditrisiko-Controlling entlang des gesamten Hypothekenlebenszyklus.

Mission und öffentlicher Auftrag

Die Mission von Fannie Mae ist es, bezahlbaren und stabilen Zugang zu Wohnraumfinanzierung in den gesamten USA sicherzustellen und die Funktionsfähigkeit des Sekundärmarkts für Hypotheken zu stärken. Als GSE verfolgt das Unternehmen einen hybriden Ansatz aus privatwirtschaftlicher Effizienz und öffentlichem Förderziel. Im Zentrum stehen die Ausweitung von Hypothekenkrediten für Kreditnehmer mit soliden, aber nicht perfekten Bonitätsprofilen, die Unterstützung von Erstkäufern und einkommensschwächeren Haushalten sowie die Stabilisierung der Kreditvergabe über Konjunkturzyklen hinweg. Die Mission umfasst auch die Förderung standardisierter Kreditprodukte, die Verbesserung der Markentransparenz sowie die Reduktion systemischer Risiken durch robuste Daten- und Risikostandards. Damit wirkt Fannie Mae als Infrastrukturplattform für den US-Hypothekenmarkt und als Transmissionsmechanismus geldpolitischer und makroprudenzieller Maßnahmen.

Produkte und Dienstleistungen

Fannie Mae bietet ein breites Spektrum an kapitalmarktfähigen Produkten und Dienstleistungen rund um Wohnimmobilienfinanzierungen. Dazu zählen insbesondere
  • Residential Mortgage-Backed Securities (RMBS), bei denen Hypothekendarlehen zu Pools gebündelt und als MBS an institutionelle Investoren verkauft werden
  • Kreditgarantien für von Fannie Mae zugelassene Kreditgeber, die ihrerseits MBS mit Fannie-Mae-Garantie emittieren
  • Programme für Einfamilienhausfinanzierungen mit standardisierten Underwriting-Kriterien und automatisierten Prüfwerkzeugen
  • Finanzierungen und MBS-Strukturen für kleinere Mehrfamilienobjekte und bestimmte Segmente des bezahlbaren Wohnraums
  • Credit-Risk-Transfer-Instrumente, bei denen ein Teil des Kreditrisikos auf den Kapitalmarkt verlagert wird
  • Daten-, Analyse- und Reporting-Services für Marktteilnehmer, Aufseher und Investoren zur Bewertung von Kreditportfolien und strukturierten Produkten
Die Dienstleistungen umfassen ferner Servicing-Standards, Qualitätskontrollen bei der Dokumentation, Leitlinien für Kreditvergabepraktiken sowie technische Plattformen zur elektronischen Übermittlung, Prüfung und laufenden Überwachung von Hypothekendarlehen.

Business Units und operative Segmente

Fannie Mae gliedert ihr operatives Geschäft im Wesentlichen nach Produkt- und Marktsegmenten des Wohnimmobilienbereichs. Kernbereiche sind
  • Single-Family: Ankauf, Verbriefung und Garantie von Hypothekendarlehen für Einfamilienhäuser und Eigentumswohnungen, einschließlich spezieller Programme für Erstkäufer und bezahlbaren Wohnraum
  • Multifamily: Finanzierungslösungen und MBS-Strukturen für kleinere Mehrfamilienobjekte und bestimmte Teile des Mietwohnungsmarktes, oftmals mit Fokus auf erschwinglichen Wohnraum
  • Capital Markets: Strukturierung, Platzierung und Handel von Fannie-Mae-MBS, Credit-Risk-Transfer-Transaktionen und weiteren kapitalmarktnahen Produkten
  • Enterprise Risk Management: Querschnittsfunktion zur Steuerung von Kredit-, Markt-, Liquiditäts- und operationellen Risiken in allen Segmenten
Die genaue Segmentberichterstattung kann im Zeitverlauf regulatorischen und strategischen Anpassungen unterliegen, bleibt aber klar auf das Kerngeschäft rund um US-Wohnimmobilien ausgerichtet.

Alleinstellungsmerkmale und Burggräben

Fannie Mae verfügt über mehrere strukturelle Wettbewerbsvorteile. Als GSE mit explizitem Förderauftrag und impliziter staatlicher Unterstützung besitzt das Unternehmen einen privilegierten Zugang zu den Kapitalmärkten, was sich in günstigen Refinanzierungskonditionen und hoher Investorennachfrage nach Fannie-Mae-Wertpapieren niederschlägt. Der Marktstandardcharakter von Fannie-Mae-MBS im US-Hypothekenmarkt schafft einen tiefen Liquiditätspool und erleichtert Preisfindung, Hedging und Portfoliosteuerung für institutionelle Anleger. Die enorme Datenbasis zu Kreditnehmern, Sicherheiten und Zahlungshistorien verleiht Fannie Mae einen ausgeprägten Informationsvorsprung beim Kreditrisikomanagement und bei der Entwicklung von Underwriting-Modellen. Die enge Verzahnung mit Aufsichtsbehörden, Regulatoren und politischen Entscheidern sorgt für eine besondere Stellung bei der Ausgestaltung von Marktstandards und Regularien. Diese Strukturen bilden einen hohen Markteintrittsbarriere-Moat, da konkurrierende Plattformen weder die gleiche staatliche Einbindung noch die gleiche Daten- und Infrastrukturtiefe aufweisen.

Wettbewerbsumfeld

Das Wettbewerbsumfeld von Fannie Mae ist atypisch, da das Unternehmen nicht in einem klassischen, rein marktwirtschaftlichen Setting operiert. Der wichtigste direkte Wettbewerber ist die ebenfalls als GSE organisierte Freddie Mac (Federal Home Loan Mortgage Corporation), die ein weitgehend ähnliches Geschäftsmodell betreibt. Daneben tritt die staatliche Ginnie Mae (Government National Mortgage Association) als Garantin für MBS auf, die von staatlich geförderten Kreditprogrammen wie FHA- oder VA-Darlehen gespeist werden. Private-label-MBS-Emittenten und Investmentbanken konkurrieren in bestimmten Marktsegmenten, insbesondere bei höher riskanten oder nicht standardisierten Hypothekenprodukten, jedoch mit deutlich geringerer Marktdurchdringung im Kernbereich des Prime-Hypothekengeschäfts. Regionale und nationale Banken, Non-Bank-Mortgage-Lender und Servicer stehen eher in einer Lieferanten- und Partnerbeziehung zu Fannie Mae, da sie Kredite originieren, die anschließend an Fannie Mae verkauft oder über Fannie-Mae-Programme verbrieft werden. Wettbewerb manifestiert sich daher primär in Konditionsgestaltung, Produktparametern und Servicequalität gegenüber den originierenden Kreditgebern, weniger im Endkundenmarketing.

Management, Governance und Strategie

Das Management von Fannie Mae agiert unter den besonderen Rahmenbedingungen der staatlichen Aufsicht durch die FHFA. Strategische Zielsetzungen umfassen eine robuste Kapitalausstattung gemäß regulatorischen Vorgaben, die Stärkung der Risikotragfähigkeit, die Verringerung von Konzentrationsrisiken sowie den weiteren Ausbau von Credit-Risk-Transfer-Programmen zur Entlastung der Bilanz. Governance-Strukturen werden stark von regulatorischen Anforderungen geprägt, einschließlich detaillierter Vorgaben für Risiko- und Compliance-Funktionen, Stresstests und Berichtspflichten. Die Managementstrategie fokussiert auf
  • technologische Modernisierung der Kreditprüfungs- und Servicing-Plattformen
  • Verbesserung der Datenqualität und der analytischen Modelle
  • Förderung bezahlbaren Wohnraums in Einklang mit den Housing Goals der Aufsichtsbehörden
  • laufende Anpassung der Underwriting-Standards an makroökonomische und demografische Entwicklungen
  • Stärkung der Resilienz gegenüber Zins-, Kredit- und Immobilienpreiszyklen
Politische Entscheidungen über die langfristige Eigentümerstruktur und den zukünftigen Status der GSEs setzen allerdings einen übergeordneten Rahmen, den das Management nur bedingt beeinflussen kann.

Branche, Marktumfeld und Region

Fannie Mae ist ausschließlich im US-Hypotheken- und Kapitalmarkt tätig und damit direkt abhängig von der Entwicklung des Wohnimmobiliensektors sowie dem US-Zinsumfeld. Die Branche ist hochgradig reguliert und eng mit der Geldpolitik der Federal Reserve, der Fiskalpolitik und der Wohnungspolitik der US-Regierung verwoben. Zinsschwankungen, Veränderungen bei Kreditvergabestandards, Steuergesetze und Förderprogramme wirken sich unmittelbar auf Kreditnachfrage, Refinanzierungsvolumen und MBS-Aktivität aus. Strukturell wird der Markt von demografischen Trends wie Haushaltsbildung, Urbanisierung und Migration zwischen Regionen sowie von Angebotsengpässen im Wohnungsbau beeinflusst. Als zentraler Akteur im Sekundärmarkt reagiert Fannie Mae besonders sensibel auf Extremereignisse wie Immobilienpreisblasen, Rezessionen, Arbeitslosigkeitsschocks oder pandemiebedingte Sonderprogramme zur Kreditstundung. Gleichzeitig profitiert das Unternehmen von der Größe und Tiefe des US-Kapitalmarktes, der globale Kapitalströme anzieht und Fannie-Mae-Papiere als Benchmarkinstrumente für Zins- und Kreditrisiken nutzt.

Unternehmensgeschichte

Fannie Mae wurde 1938 im Rahmen des New Deal der US-Regierung gegründet, um die Hypothekenfinanzierung nach der Großen Depression zu stabilisieren und langfristige Wohnungsbaudarlehen zu fördern. Ursprünglich als staatliche Einrichtung konzipiert, war ihre Aufgabe, einen Sekundärmarkt für durch die Federal Housing Administration versicherte Hypothekendarlehen zu schaffen. In den späten 1960er-Jahren erfolgte die Umwandlung in eine börsennotierte, aber weiterhin staatlich geförderte Aktiengesellschaft mit GSE-Status, um die Staatsbilanz zu entlasten und privates Kapital zu mobilisieren. Über die folgenden Jahrzehnte entwickelte sich Fannie Mae zu einem der größten Emittenten und Garanten von Hypothekenwertpapieren weltweit. Die Finanzkrise 2007/2008 offenbarte jedoch erhebliche Schwächen im Risikomanagement und in der Regulierung des Hypothekenmarktes. 2008 wurde Fannie Mae unter die Aufsicht der FHFA gestellt und in ein Conservatorship überführt, in dessen Rahmen das US-Finanzministerium Kapitalunterstützung bereitstellte. Seitdem operiert das Unternehmen in einem Übergangsstatus mit verstärkter Kontrolle, verschärften Kapitalanforderungen und tiefgreifenden Reformen im Kreditrisiko- und Governance-System. Diskussionen über eine umfassende Reform oder mögliche Rekapitalisierung und Freisetzung aus dem Conservatorship dauern an.

Besondere strukturelle Merkmale

Fannie Mae weist mehrere Besonderheiten auf, die sie von klassischen Finanzinstituten unterscheiden. Als GSE ist das Unternehmen weder eine reine staatliche Behörde noch ein gewöhnliches privates Kreditinstitut. Es agiert im Spannungsfeld zwischen politischem Auftrag und marktwirtschaftlichen Anreizstrukturen. Die Wertpapiere von Fannie Mae gelten am Markt vielfach als de facto staatlich gestützt, was zu einer besonderen Wahrnehmung des Kreditrisikos führt. Gleichzeitig unterliegt das Unternehmen umfassenden Offenlegungspflichten, Stresstests und Obergrenzen für bestimmte Risikopositionen. Ein weiteres Merkmal ist die starke Standardisierung von Kreditprodukten: Einheitliche Dokumentation, produktbezogene Eligibility-Kriterien und automatisierte Underwriting-Systeme prägen den Markt und reduzieren Transaktionskosten für Kreditgeber und Investoren. Zudem nutzt Fannie Mae umfangreiche Credit-Risk-Transfer-Programme, um Kreditrisiken über synthetische und strukturierte Instrumente an private Investoren zu übertragen, wodurch das Unternehmen als Plattform zur Risikoallokation fungiert. Die Kombination aus öffentlicher Mission, marktfähigen Strukturen, systemischer Bedeutung und regulatorischer Überformung macht Fannie Mae zu einem Sonderfall im globalen Finanzsystem.

Chancen und Risiken für konservative Anleger

Aus Sicht eines konservativen Anlegers bietet Fannie Mae ein komplexes, chancen- und risikobehaftetes Profil, das sich deutlich von klassischen Industrie- oder Banktiteln unterscheidet. Chancen ergeben sich vor allem aus
  • der systemkritischen Rolle des Unternehmens im US-Hypotheken- und MBS-Markt
  • dem tief verankerten GSE-Status mit historisch starker politischer Unterstützung
  • Skaleneffekten, Datenvorteilen und hoher Marktstandardisierung
  • der zentralen Bedeutung von Wohnimmobilienfinanzierung für die US-Wirtschaft
  • der Möglichkeit, von langfristigen Wachstums- und Demografietrends im US-Wohnungsmarkt zu profitieren
Dem stehen substanzielle Risiken gegenüber
  • regulatorische und politische Unsicherheit über die künftige Struktur der GSEs und des Conservatorships
  • Abhängigkeit von der US-Makroökonomie, Zinsniveaus und Immobilienpreisentwicklung
  • potenzielle Änderungen in der Wohnungspolitik, etwa strengere Housing Goals oder Eingriffe in Margenstrukturen
  • Reputations- und Rechtsrisiken, die aus früheren Krisenerfahrungen und Markteingriffen resultieren können
  • Komplexität der Bilanz- und Risikostruktur, die eine fundierte Analyse von Kredit-, Zins- und Liquiditätsrisiken erfordert
Für konservative Anleger ist insbesondere die politische Dimension entscheidend: Eigentümerstruktur, Dividendenfähigkeit und Kapitalpolitik stehen in starkem Zusammenhang mit regulatorischen Entscheidungen. Eine Anlagestrategie in Bezug auf Fannie Mae verlangt daher eine hohe Toleranz gegenüber regulatorischer Volatilität und ein tiefes Verständnis der US-Wohnungs- und Finanzmarktpolitik. Ohne klare politische Weichenstellung bleibt das Investmentprofil von Fannie Mae strukturell unsicher und setzt langfristige, risikobewusste Investoren einer erhöhten Planungs- und Bewertungsunsicherheit aus.
Stand: September 2026
Hinweis

Fannie Mae Prognose 2026: Einstufung & Empfehlung von Analysten

Fannie Mae Kursziel 2026

  • Die Fannie Mae Kurs Performance für 2026 liegt bei -66,08%.

Stammdaten

Aktientyp Stammaktie


Splits & Bezugsrechte

16.01.1996 Split 1:4
17.10.1989 Split 1:3

Community-Beiträge zu Fannie Mae

  • Community-Beiträge
  • Aktuellste Threads
Avatar des Verfassers
pawpatrl
knapp 1,2mio Stk auf einmal ..
da weiß jemand etwas
Avatar des Verfassers
pawpatrl
wenn
wir es tatsächlich durch den Sturm schaffen und nicht in die Untiefen geschickt werden, wird Käptn Fully aus der Kajüte springen und mit ausgestrecktem Säbel uns zum Goldschatz navigieren! Ahoj Männer
Avatar des Verfassers
Finanzadler
Pulte hat Donnerstag wichtigen Treffen
I look forward to seeing Treasury Secretary, Scott Bessent, Federal Reserve Chairman, Jerome Powell, Securities and Exchange Commission Chairman, Paul Atkins, and the other members of the FSOC Board at our Board Meeting on Thursday! Ich freue mich darauf, Finanzminister Scott Bessent, den Vorsitzenden der Federal Reserve, Jerome Powell, den Vorsitzenden der Securities and Exchange Commission, Paul Atkins, und die anderen Mitglieder des FSOC-Aufsichtsrats bei unserer Sitzung am Donnerstag zu sehen! https://x.com/pulte/status/1998214378798121121
Avatar des Verfassers
olle15
Keine Panik
Das war das letzte große schütteln... Die Haben nochmals kräftig eingesammelt.
Avatar des Verfassers
FullyDiluted
Nur die Ruhe, Tester
Hast du auch gesehen, auf welchen Tweet Pulte da geantwortet hat? Auf navycmdr, der einen Artikel mit der Überschrift “IPO noch dieses Jahr?” auf X gepostet hat. Stammaktionär navycmdr von Ihub! Es ist auch nicht neu, dass Pulte “wenn überhaupt” sagt. Denn er betont ständig, dass Trump das zu entscheiden hat. Samstag Abend hat Pulte übrigens noch einen anderen Stammaktionär von Ihub reposted. Horseman Country. Der hatte einen kurzen Videoschnitt von Pulte auf X gepostet, in dem er vor einigen Wochen in einem Fernsehinterview auf die Frage, wem denn die Billionen gehörten, antwortete: “Billionen für den Steuerzahler, Billionen für die Aktionäre.” Horseman Country hatte in seinem Tweet noch hinzugefügt, dass alles im Fahrplan sei, die Firmen jetzt nur noch mehr Geld hätten. Pulte hat aber nur das Video gepostet, bei dem unten eben Horseman County zu lesen war. Auf Ihub wurde das schwer gefeiert. Da reposted Pulte innerhalb kürzester Zeit sowohl navycmdr, als auch Horseman Country aus dem Forum. Also wenn das nichts zu bedeuten hat?! Eines jedenfalls ganz sicher: Pulte sieht sich an, was die Aktionäre so schreiben. Das ist Fakt. Denn sonst könnte er das gar nicht reposten. Jedenfalls ist es Pulte wahrscheinlich zu heiß geworden, als sein Repost auf Ihub gefeiert wurde, und er hat den Post kurzerhand wieder gelöscht. Vielleicht hat er nicht gemerkt gehabt, dass man sieht, dass das Video von Horseman Country stammt. Oder er wollte den Tweet sowieso nach kurzer Zeit wieder löschen. Dass er den Tweet aus inhaltlichen GrÜnden wieder gelöscht hat, halte ich für unwahrscheinlich. Der war wahrscheinlich leicht angetrunken, als er den Tweet rausgehauen hat und hat sich dann Sorgen gemacht, dass er gerade Marktmanipulation betrieben hat - im Suff. Interessant ist auch, dass das alles kurz nach einem Treffen im Weißen Haus stattfand. Und bei diesem Treffen war, ratet mal, Bill Ackman anwesend… Und Bill Ackman hat am Sonntag dann auch einen profanen Tweet von Horseman Country auf X reposted. Nicht, dass Horseman Country mit seinen gut 100 Followern ständig repostet werden würde - von Hedgefonds Milliardären und leitenden Regierungsmitgliedern… (-: Ihr könnt euch euren Teil gerne denken… Ackman hat diesen Repost übrigens nicht gelöscht. So, genug spekuliert. Jetzt heißt es wieder: abwarten… hat dich leider doch etwas verzögert. Ende Sep Anfang Okt ist rum. Und noch keine Leading Bank für das IPO. Aber “Billionen” benötigen halt etwas Geduld…
Avatar des Verfassers
FullyDiluted
Freddie Mac Homepage
Freddie führt seit gestern den aktuellen Aktienpreis auf seiner Internetseite auf. Scheint wohl an Relevanz gewonnen zu haben. (-: Fannie hat‘s noch nicht. https://www.freddiemac.com/investors/stock Und es kommt noch besser: An selber Stelle kann man auch „Investment calendar“ anklicken, um sich die Wertentwicklung seiner Freddies anzuschauen. Man gibt einfach ein, wann man seine Aktien gekauft hat und es wird einem aufgelistet, wie sich die Investition bis heute entwickelt hat. Aber jetzt kommt‘s: Ich hab da natürlich draufgekriegt. Und: Man kann das Kaufdatum seiner Freddies völlig frei wählen, der Kalender reicht mehrere Jahrzehnte zurück. Aber noch bevor man irgendetwas eingegeben hat, wählt das System den 04.12.1992. Einfach mal so. Und da stand der Kurs bei 60,88 USD. Wenn das kein Zeichen ist… (-;
Avatar des Verfassers
FullyDiluted
Pulte vor wenigen Stunden auf X
IPO könnte Ende des Jahres kommen. „President Trump made the right decision not to take Freddie and Fannie public during his first term and is opportunistically evaluating an offering this time around, which could be as early as the end of 2025.“ https://x.com/pulte/status/1980396941239583025?s=61 Lasst euch von dem Begriff „opportunistisch“ nicht verwirren. Das soll nicht heißen, dass Trump sich die Taschen voll machen will. (-; Das findet man hierzu im Netz: „Opportunity evaluation: This is a step in business or project management where the potential risks and rewards of a new opportunity are assessed.“ „Chancenbewertung: Dies ist ein Schritt im Geschäfts- oder Projektmanagement, bei dem die potenziellen Risiken und Chancen einer neuen Gelegenheit bewertet werden.“ Pultes Wortwahl hat mich zuerst stutzig gemacht. Der haut manchmal schon Sachen raus.. (-:
Avatar des Verfassers
FullyDiluted
Donald Trump
höchstpersönlich ist der Sprecher in dem einminütigen Fannie-Freddie Werbefilm, der heute auf Fox Business ausgestrahlt wurde. https://x.com/g_buckman/status/1980262617701593561?s=61 Mehrere Quellen auf X bestätigen die Ausstrahlung. Ich habe bis jetzt 3 verschiedene Werbefilme für GAMC gesehen. Im ersten Film hieß es noch „ Great American Mortgage Corporation“. Da dachten viele, dass Fannie und Freddie fusionieren würden. Seit dem zweiten Werbefilm ist die Rede dann von „Great American Mortgage Corporations“. Daraus läßt sich schließen, dass Fannie und Freddie weiterhin selbständige Firmen bleiben werden. Und dass jetzt Trump höchstpersönlich den Sprecher gibt, gefällt mir richtig gut. Der zieht den Börsengang an die NYSE durch. Das läßt der sich nicht nehmen. Eines noch: Pulte schrieb auf X Folgendes: „Chris Whalen has no idea what he’s talking about. His statements are becoming false, defamatory, and misleading.“ „ Chris Whalen hat keine Ahnung, wovon er spricht. Seine Aussagen werden falsch, diffamierend und irreführend.“ https://x.com/pulte/status/1979321950741594416?s=61 Und das hier schrieb er kurz danach, alles am Samstag: „I wouldn’t be surprised to see him get sued for misleading people/investors about my actions.“ „ Es würde mich nicht überraschen, wenn er verklagt würde, weil er Menschen/Investoren über meine Handlungen in die Irre geführt hat.“ https://x.com/pulte/status/1979325276044824798?s=61 Chris Whalen, ein Finanzanalyst, der seit Beginn der Conservatorships immer wieder sogenannte hit pieces zu Fannie in verschiedenen Medien Outlets herausgibt, spielte daraufhin das Unschuldslamm auf X und schrieb, dass er seit August nichts mehr zu Fannie veröffentlicht hat. Ich hab es überprüft: Whalen hat seit August wirklich nichts mehr über Fannie geschrieben. Aber er hat am 11.08. auf X Folgendes über Fannie geschrieben: „Massive Dilution… (link zu einem Artikel von August) Uncle will own over 90% fully diluted.“ „Massive Verwässerung… Onkel (Uncle Sam also Personifizierung der US Regierung)) wird über 90% auf einer vollständig verwässerten Basis besitzen.“ https://x.com/rcwhalen/status/1954888584219210169?s=61 Am 11.10. postete Whalen einen Artikel (von einem anderen Autor) über Pulte, in dem über ihn hergezogen wurde und der diesem nicht gefallen haben dürfte: https://x.com/rcwhalen/status/1977037683487801684?s=61 Ich vermute, dass Pulte wegen diesem letzten Artikel über Whalen her zog. Aber interessant ist, dass Pulte von Irreführen von Investoren über seine Handlungen (als Chef der FHFA) spricht. Denn diese Investoren können nur die aktuellen Aktionäre sein. Alles andere ergibt überhaupt keinen Sinn. Und interessant ist auch, dass Whalen auf diese Anschuldigung reagierte, indem er sagte, dass er seit langem nicht über Fannie geschrieben hat. Er bezieht das offensichtlich auch auf seine Aussagen zu Fannie. https://x.com/rcwhalen/status/1979500952525677035?s=61 Ich fasse zusammen: Whalen weiß ganz genau, dass er Pulte vor kurzem persönlich attackiert hat, indem er einen üblen Artikel über ihn auf X verbreitete. Aber er spielt den Überraschten und tut alles mit seinen Beiträgen über Fannie und Freddie ab. Pulte hingegen schießt zurück. Dabei nimmt er auch uns Investoren mit ins Boot und behauptet, dass Whalen uns in die Irre führen würde. Hat Pulte vor lauter Wut aus Versehen verraten, dass es keine 90% Verwässerung geben wird? Ich denke, das ganze Theater kann man so deuten. Abwarten. Schon sehr bald wissen wir Bescheid…
Avatar des Verfassers
totopoff
Nun ja,
wir waren heut schon tiefer im Keller. Würde eher sagen, dass der Kurs eine Kurze Verschnaufpause macht.
Avatar des Verfassers
Sozialaktionär
ich kenn da noch eine Bank,

die gibt 3,5% auf euer erspartes muhahahaha


-----------
Die kollektive Form des absurden Verhaltens ist wohl die gefährlichste, weil die Absurdität niemanden mehr auffällt und weil sie als "Normalität" sanktioniert wird. [Alice Miller]
Avatar des Verfassers
tigercat
und ab gehts
Avatar des Verfassers
totopoff
Da sieht man es mal wieder....
...das Leben ist eine Kopie einer Kopie.... sie wollen es einfach nicht lernen die Spekulanten und warum nicht? Weil es einen Riesenspaß macht.
Jetzt anmelden und diskutieren Registrieren Login
Zum Thread wechseln

Häufig gestellte Fragen zur Fannie Mae Aktie und zum Fannie Mae Kurs

Der aktuelle Kurs der Fannie Mae Aktie liegt bei 3,66278 €.

Für 1.000€ kann man sich 273,02 Fannie Mae Aktien kaufen.

Das Tickersymbol der Fannie Mae Aktie lautet FNMA.

Die 1 Monats-Performance der Fannie Mae Aktie beträgt aktuell -27,92%.

Die 1 Jahres-Performance der Fannie Mae Aktie beträgt aktuell -63,56%.

Der Aktienkurs der Fannie Mae Aktie liegt aktuell bei 3,66278 EUR. In den letzten 30 Tagen hat die Aktie eine Performance von -27,92% erzielt.
Auf 3 Monate gesehen weist die Aktie von Fannie Mae eine Wertentwicklung von -39,43% aus und über 6 Monate sind es -55,83%.

Das 52-Wochen-Hoch der Fannie Mae Aktie liegt bei 12,87 $.

Das 52-Wochen-Tief der Fannie Mae Aktie liegt bei 2,96 $.

Das Allzeithoch von Fannie Mae liegt bei 15,99 $.

Das Allzeittief von Fannie Mae liegt bei 0,00 $.

Die Volatilität der Fannie Mae Aktie liegt derzeit bei 100,47%. Diese Kennzahl zeigt, wie stark der Kurs von Fannie Mae in letzter Zeit schwankte.

Am 16.01.1996 gab es einen Split im Verhältnis 1:4.

Am 16.01.1996 gab es einen Split im Verhältnis 1:4.

Ja, Fannie Mae zahlt Dividenden. Zuletzt wurde am 14.08.2008 eine Dividende in Höhe von 0,034 € gezahlt.

Zuletzt hat Fannie Mae am 14.08.2008 eine Dividende in Höhe von 0,034 € gezahlt.
Dies entspricht einer Dividendenrendite von 1,24%. Die Dividende wird monatlich gezahlt.

Die letzte Dividende von Fannie Mae wurde am 14.08.2008 in Höhe von 0,034 € je Aktie ausgeschüttet.
Das ergibt, basierend auf dem aktuellen Kurs, eine Dividendenrendite von 1,24%.

Die Dividende wird monatlich gezahlt.

Der letzte Zahltag der Dividende war am 14.08.2008. Es wurde eine Dividende in Höhe von 0,034 € gezahlt.

Um eine Dividende ausgezahlt zu bekommen, muss man die Aktie am Ex-Tag (Ex-Date) im Depot haben.


Weitere Vorteile:

  • Kursalarme
  • Watchlists & Musterdepots
  • Börsenspiele & Community-Forum
  • Historische Kurse im CSV-Format
  • News & Themen abonnieren