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Vorläufige Geschäftszahlen hatte die Commerzbank überraschend Ende Januar vorgelegt: Unter dem Strich verdiente das Institut mit knapp 2,7 Milliarden Euro rund ein Fünftel mehr als ein Jahr zuvor. Nun soll die Dividende von 35 auf 65 Cent je Anteilsschein steigen.
Die seit 1. Oktober amtierende Konzernchefin Bettina Orlopp steht unter Druck, die Aktionäre mit attraktiven Renditen auch bei einer Eigenständigkeit zu überzeugen. Die Unicredit hat sich den Zugriff auf rund 28 Prozent der Commerzbank-Anteile gesichert und peilt eine Übernahme an. Unicredit-Chef Andrea Orcel wünscht sich bis Jahresende Klarheit.
Management und Betriebsrat der Commerzbank wehren sich gegen das aus ihrer Sicht "feindliche" Vorgehen der Italiener. Widerstand kommt auch aus der deutschen Politik. Der Bund, der die Bank in der Finanzkrise 2008/2009 mit Steuermilliarden gerettet hatte, hält noch gut zwölf Prozent der Anteile./ben/als/DP/jha
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