Gelber LKW beim Transport von Rohstoffen im Tagebau.
Quelle: - ©unsplash.com:
Google
dpa-AFX  | 
aufrufe Aufrufe: 192

Bergbaukonzern BHP verdient dank hoher Kupferpreise deutlich mehr

MELBOURNE (dpa-AFX) - Steigende Preise vor allem für Kupfer haben dem Bergbaukonzern BHP Group im ersten Halbjahr des laufenden Geschäftsjahres 2025/26 (bis Ende Juni) deutlich Auftrieb gegeben. Unter dem Strich stieg der um Sondereffekte bereinigte Gewinn im Jahresvergleich in den ersten sechs Monaten um 22 Prozent auf 6,2 Milliarden US-Dollar (5,2 Mrd Euro), teilte das Unternehmen am Dienstag in Melbourne mit. Konzernchef Mike Henry führte die gute Geschäftsentwicklung vor allem auf den jahrelangen Ausbau des Kupfergeschäfts zurück. Die Preise für das vor allem für die Elektrifizierung wichtige Metall sind in den vergangenen Monaten kräftig gestiegen. Die Aktien stiegen in Sydney deutlich und legten zeitweise um über 7 Prozent zu.

play Anhören
share Teilen
feedback Feedback
copy Kopieren
newsletter
font_big Schrift vergrößern
Für dich zusammengefasst:
Hinweis
BHP Group Ltd 31,145 € BHP Group Ltd Chart +1,52%
Zugehörige Wertpapiere:

"Dieses Halbjahr ist ein Meilenstein für BHP", sagte Henry laut Mitteilung. In den sechs Monaten habe das Kupfergeschäft etwas mehr als die Hälfte zum operativen Gewinn (bereinigtes Ebitda) in Höhe von knapp 15,5 Milliarden Dollar (Dollarkurs) beigesteuert. Mit vier vielversprechenden Wachstumsoptionen in Chile, Argentinien, Arizona und Südaustralien sei der Konzern gut positioniert, um von den prognostizierten höheren langfristigen Kupferpreisen zu profitieren.

Im ersten Halbjahr verzeichnete der Kupferbereich einen Anstieg des bereinigten Gewinns vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen um 59 Prozent auf 8 Milliarden Dollar. Die Erträge aus dem Eisenerzgeschäft, das nach wie vor fast die Hälfte des Gesamtumsatzes der Gruppe ausmacht, stiegen um vier Prozent auf 7,5 Milliarden Dollar. Derzeit führt das Unternehmen eigenen Angaben zufolge schwierige Verhandlungen in China mit dem staatlichen Eisenerzkäufer. Die Krise auf dem chinesischen Immobilienmarkt hat dafür gesorgt, dass eine Welle von überschüssigem Stahl aus China auf den Markt kommt, was die Preise drückt./mne/err/stk


Für dich aus unserer Redaktion zusammengestellt

Dein Kommentar zum Artikel im Forum

Jetzt anmelden und diskutieren Registrieren Login

Hinweis: ARIVA.DE veröffentlicht in dieser Rubrik Analysen, Kolumnen und Nachrichten aus verschiedenen Quellen. Die ARIVA.DE AG ist nicht verantwortlich für Inhalte, die erkennbar von Dritten in den „News“-Bereich dieser Webseite eingestellt worden sind, und macht sich diese nicht zu Eigen. Diese Inhalte sind insbesondere durch eine entsprechende „von“-Kennzeichnung unterhalb der Artikelüberschrift und/oder durch den Link „Um den vollständigen Artikel zu lesen, klicken Sie bitte hier.“ erkennbar; verantwortlich für diese Inhalte ist allein der genannte Dritte.


Weitere Artikel des Autors

Themen im Trend