- BASF verlagert Stellen von Berlin nach Indien.
- Die Bereiche Finanzen, Personal und Dienstleistungen ziehen um.
- Die genaue Anzahl der betroffenen Stellen ist noch unklar.
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Demnach sollen die Geschäftsbereiche Finanzen, Personal und globale Geschäftsdienstleistungen nach Indien abwandern. In Berlin sollen Bereiche bestehen bleiben, "die sinnvoll auf regionaler Ebene gebündelt werden können". Welche Leistungen damit genau gemeint sind, wurde zunächst nicht bekannt. Auch, wie viele von den 2.800 Stellen in der Hauptstadt von der Verlagerung betroffen sind, wurde zunächst nicht bekannt.
Wegner kündigt Gespräche an
Berlins Regierender Bürgermeister Kai Wegner (CDU) äußerte sich besorgt über die Ankündigung. "Berlin hat sich über Jahrzehnte hinweg als verlässlicher, innovationsfreundlicher und stabiler Wirtschaftsstandort für die BASF erwiesen", teilte er mit. Vor diesem Hintergrund erwarte er von den Unternehmen "eine transparente und nachvollziehbare Darstellung der weiteren Planungen für den Standort Berlin".
Ein sozialverträglicher Umgang mit den betroffenen Beschäftigten und die frühzeitige Einbindung der Betriebsräte seien zwingend. Wegner kündigte an, zeitnah Gespräche mit der Geschäftsführung und den Arbeitnehmervertretern führen zu wollen.
| Strategie | Hebel | |||
| Steigender Kurs |
Call
|
5
|
10
|
20
|
| Fallender Kurs |
Put
|
5
|
10
|
20
|
Die Gewerkschaft Bergbau, Chemie, Energie (IG BCE) kritisierte die Ankündigung des Unternehmens als verantwortungslos. "Mit diesem beschäftigungspolitischen Schlag führt BASF ein tarifliches Vorzeigeprojekt zu einem Ende, mit dem wir Tausende gute Arbeitsplätze in der Bundeshauptstadt geschaffen haben", teilte der Gewerkschaftsvorsitzende Michael Vassiliadis mit.
Die Betriebsratsvorsitzende Stephanie Albrecht-Suliak betonte: "Es kann nicht sein, dass der Konzern am Heimatstandort Scheibchen für Scheibchen Arbeitsplätze abschneidet, während in Asien Milliarden investiert werden."/maa/DP/jha
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