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Die Aktie von Aurubis verzeichnet gegenwärtig ein Minus von 0,30 Prozent. Sie hat sich um 0,5 Euro gegenüber dem Schlusskurs vom vorigen Handelstag verschlechtert. Der Preis für das Wertpapier liegt derzeit bei 168,70 Euro. Im Vergleich mit dem Gesamtmarkt steht der Anteilsschein von Aurubis nicht so gut da. Der MDAX (MDAX ) liegt aktuell um 0,37 Prozent im Plus gegenüber der letzten Notierung des vorigen Handelstages. Er kommt auf 31.735 Punkte. Den bisher niedrigsten Kurs verzeichnete die Aurubis-Aktie am 2. Juni 2003. Seinerzeit kostete die Aktie 8,30 Euro, also 160,40 Euro weniger als zur Stunde.
Die Aurubis AG verarbeitet in Deutschland Metallkonzentrate und Recyclingmaterialien. Das Unternehmen beschäftigt sich mit der Verarbeitung von Metallschrott, organischen und anorganischen metallhaltigen Recyclingrohstoffen und industriellen Rückständen. Darüber hinaus bietet das Unternehmen Kupfergussstangen und Spezialdrähte, Stangen und Profile, industrielle Walzprodukte und Walzprodukte für die Architektur an. Zuletzt hat Aurubis einen Jahresüberschuss von 539,00 Mio. € in den Büchern stehen. Der Konzern hatte Waren und Dienstleistungen im Wert von 18,17 Mrd. € umgesetzt.
Auch einige Gegenspieler von Aurubis sind börsennotiert. So liegt beispielsweise auch das Papier von Freeport-McMoRan (Freeport-McMoRan-Aktie) gegenwärtig im Minus. Freeport-McMoRan verbilligte sich um 0,07 Prozent. Dagegen war das Wertpapier von Konkurrent Nyrstar NV (Nyrstar NV-Aktie) durchaus gefragt. Wertanstieg bei Nyrstar NV: 0,98 Prozent.
Die Aktie von Aurubis wird von mehreren Analysten beobachtet.
Die Schweizer Großbank UBS hat das Kursziel für Aurubis nach endgültigen Zahlen für das erste Geschäftsquartal und dem jüngst angehobenen Jahresgewinnausblick von 120 auf 170 Euro angehoben, aber die Einstufung auf "Neutral" belassen. Der Kupferkonzern sei solide ins Geschäftsjahr gestartet, schrieb Daniel Major am Donnerstagabend. Die Projekte zur Gewinnsteigerung liefen zudem nach Plan.
Die DZ Bank hat den fairen Aktienwert für Aurubis von 123 auf 140 Euro angehoben, die Aktien aber nach ihrer starken Kursentwicklung von "Halten" auf "Verkaufen" abgestuft. "Solidität trifft auf Bewertungsgrenzen", schrieb Dirk Schlamp am Freitag in seiner Verkaufsempfehlung. Die Bewertung des Kupferkonzerns sei historisch hoch. Die Telefonkonferenz nach den erwartungsgemäßen Zahlen habe keinen zusätzlichen Auftrieb ergeben.
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