Denn: Der Infrastruktur-Ausfall trifft die Krypto-Börse Coinbase besonders hart. US-Kunden berichten über massive Performance-Probleme sowohl in der mobilen App als auch in der Webansicht. Coinbase reagiert darauf mit einer Einschränkung der Funktionen.
“Wir werden den Prozess zur Reaktivierung des Handels auf unseren Märkten in Kürze einleiten”, gibt das Unternehmen bekannt. Vorab versetzt die Börse alle Märkte in den sogenannten “Cancel Only”-Modus, damit Nutzer ihre Aufträge verwalten können, bevor der reguläre Handel wieder startet. Das Unternehmen betont zudem ausdrücklich die Sicherheit der Gelder.
Derartige Probleme haben schon häufig zu einem weltweiten Ausfall der Infrastruktur geführt. Nach einer Panne bei Microsoft kam es beispielsweise zu globalen Problemen bei Diensten von Fluggesellschaften, bei Notrufmeldungen, bis hin zu Banktransaktionen.
An dieser Stelle rückt Blockchain-Technologie in den Fokus. Ihr grundlegendes Prinzip unterscheidet sich deutlich von klassischen Infrastrukturen. Netzwerke wie Bitcoin funktionieren ohne zentrale Instanz. Tausende global operierende und unabhängige Knoten sichern den Betrieb.
Diese Struktur führt zu hoher Ausfallsicherheit; selbst wenn einzelne Teile des Netzwerks ausfallen, bleibt das System funktionsfähig. Historische Daten zeigen eine nahezu durchgehende Verfügbarkeit: Mit einer Uptime von 99,99 Prozent schlägt Bitcoin jedes andere Netzwerk auf der Welt.
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