- Zalando steigerte den Umsatz um fünf Prozent auf 3,2 Mrd. Euro.
- Die Aktie fiel um rund sechseinhalb Prozent auf 25,25 Euro.
- Zalando kündigte einen KI-Agenten namens "Extended" an.
- SpaceX-Hype:
Diese 3 Aktien fliegen unter dem Radar! (hier klicken)
Die im Dax notierte Aktie verlor am späten Nachmittag kräftig an Boden, nachdem sie am Vormittag noch zeitweise im Plus gelegen hatte. Kurz vor Ende des Xetra-Haupthandels büßte der Kurs rund sechseinhalb Prozent auf 25,25 Euro ein und lag damit am Ende des deutschen Leitindex. Mit dem Minus ist die jüngste Erholung vorerst wieder beendet.
Seit Ende 2025 tritt das Papier unter heftigen Schwankungen auf der Stelle. Die Spanne der Kurse reichte dabei von knapp 19 Euro bis etwas mehr als 30 Euro. In der Corona-Pandemie war der Kurs bis auf 105,90 Euro im Sommer 2021 geklettert, stürzte aber das Jahr darauf bis auf 20 Euro ab.
Seitdem pendelt der Kurs ungefähr zwischen 20 und 40 Euro. Mit einer Marktkapitalisierung von lediglich etwas mehr als sechs Milliarden Euro ist das 2014 für 21,50 Euro pro Aktie an die Börse gebrachte Unternehmen eines der Leichtgewichte im Dax.
Analysten monierten eine unter den Erwartungen liegende Bruttomarge. Das Endkundengeschäft, das weiterhin den Löwenanteil von Umsatz und Ergebnis bei Zalando ausmacht, wuchs außerdem schwächer als der Firmenkunden-Bereich (B2B). Zudem ging dort das bereinigte operative Gewinn zurück.
Dies wurde durch eine Ergebnisverdopplung im B2B-Geschäft mehr als ausgeglichen. Es gebe Bedenken, dass eine schwächere Profitabilität im Endkundengeschäft den weiteren Verlauf des Geschäftsjahres belasten könnte, bemerkte Adam Cochrane, Analyst der Deutschen Bank. Laut Georgina Johanan von JPMorgan bestehen weiterhin strukturelle Risiken durch die Entwicklung von KI-gestützten Einkaufsagenten (Agentic Commerce).
Zalando setzt in seinem Geschäft künftig verstärkt auf KI. So kündigte das Unternehmen die Einführung seines Agenten "Extended" an. Dadurch soll die eigene Plattform um Produkte aus anderen Onlineshops erweitert werden, die Zalando selbst nicht im Sortiment hat.
Konsumenten müssen den Angaben zufolge dabei nicht mehr die Zalando-App verlassen, da der KI-Agent diese Produkte in ihrem Namen kauft. Auch Partnershops sollen profitieren: Da der KI-Agent die Arbeit übernehme, erreichten sie Zalando-Kunden und generierten neue Umsätze, ganz ohne komplexe technische Integrationen oder Anpassungen in ihrer Logistik, wie Zalando verspricht. Der Start ist für das kommende Jahr geplant.
Die Prognose für das laufende Jahr bestätigte das Management. So rechnet die Konzernführung weiter mit einem Bruttowarenvolumen (Gross Merchandise Value, GMV) und Umsatz in der unteren Hälfte der prognostizierten Spanne von 12 bis 17 Prozent. Beim bereinigten Ebit sollen es 680 bis 720 Millionen Euro werden./nas/lew/stk/he
| Strategie | Hebel | |||
| Steigender Kurs |
Call
|
5
|
10
|
20
|
| Fallender Kurs |
Put
|
5
|
10
| |
Hinweis: ARIVA.DE veröffentlicht in dieser Rubrik Analysen, Kolumnen und Nachrichten aus verschiedenen Quellen. Die ARIVA.DE AG ist nicht verantwortlich für Inhalte, die erkennbar von Dritten in den „News“-Bereich dieser Webseite eingestellt worden sind, und macht sich diese nicht zu Eigen. Diese Inhalte sind insbesondere durch eine entsprechende „von“-Kennzeichnung unterhalb der Artikelüberschrift und/oder durch den Link „Um den vollständigen Artikel zu lesen, klicken Sie bitte hier.“ erkennbar; verantwortlich für diese Inhalte ist allein der genannte Dritte.