- Bayer steigerte Umsatz um 4,1 Prozent auf 10,05 Mrd. Euro.
- Das EBITDA vor Sondereinflüssen stieg um 6,9 Prozent.
- Bayer hebt die Jahresprognose für das EBITDA an.
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Pascal Grunow Der Pharma- und Agrarchemiekonzern Bayer (Bayer Aktie) hat im dritten Quartal sowohl seinen Umsatz als auch das operative Ergebnis gesteigert und seine Jahresprognose angehoben. Vor allem das Pharmageschäft entwickelt sich deutlich besser als erwartet. Die Bayer-Aktie legt am Dienstag im Tradegate-Handel um 5,19 Prozent auf 52,50 Euro zu.
Bayer steigert Umsatz und operativen Gewinn
Der Konzernumsatz stieg im dritten Quartal um 4,1 Prozent auf 10,05 Milliarden Euro. Analysten hatten laut Vara Research lediglich mit 9,92 Milliarden Euro gerechnet.
Noch deutlicher fiel die positive Überraschung beim operativen Ergebnis aus. Das EBITDA vor Sondereinflüssen verbesserte sich um 6,9 Prozent auf 1,62 Milliarden Euro und lag damit 13 Prozent über den Analystenschätzungen von 1,43 Milliarden Euro.
Unter dem Strich schrieb Bayer allerdings weiterhin rote Zahlen. Der Nettoverlust verringerte sich von 963 Millionen Euro im Vorjahresquartal auf 672 Millionen Euro. Das bereinigte Ergebnis je Aktie sank von 0,49 auf 0,31 Euro und verfehlte damit die Markterwartungen von 0,36 Euro.
Pharmageschäft wird zum Wachstumsmotor
Wichtigster Wachstumstreiber war erneut die Pharmasparte. Der Umsatz stieg um 8 Prozent auf 4,68 Milliarden Euro.
Die größten Wachstumstreiber waren erneut die Medikamente Nubeqa und Kerendia. Während der Umsatz mit dem Krebsmedikament Nubeqa bereinigt um 58,3 Prozent zulegte, verzeichnete Kerendia ein Plus von 64,9 Prozent. Nubeqa erzielte allein im dritten Quartal eine Milliarde Euro Umsatz.
Auch beim operativen Ergebnis machte die Sparte einen deutlichen Sprung. Das bereinigte EBITDA stieg um 23,6 Prozent auf 1,29 Milliarden Euro. Die entsprechende Marge verbesserte sich um 3,5 Prozentpunkte auf 27,6 Prozent.
Bayer hebt Jahresprognose deutlich an
Angesichts der starken Entwicklung im Pharmageschäft wird Bayer für das Gesamtjahr optimistischer. Der Konzern erwartet nun ein währungsbereinigtes EBITDA vor Sondereinflüssen von 9,8 bis 10,3 Milliarden Euro.
Zuvor hatte die Prognose bei 9,6 bis 10,1 Milliarden Euro gelegen. Für die Pharmasparte hebt Bayer die erwartete bereinigte EBITDA-Marge von bislang 23 bis 25 Prozent auf 25 bis 27 Prozent an.
| | 02.11.26 - ARIVA.DE Redaktion |
Fortschritte im Glyphosatstreit
Neben den operativen Verbesserungen meldet Bayer auch Fortschritte bei seinen Rechtsstreitigkeiten in den USA. In einem jüngsten Glyphosatverfahren entschieden sämtliche zwölf Geschworenen zugunsten des Konzerns.
Vorstandschef Anderson wertet dies als positives Signal für die weitere Bewältigung der langjährigen Rechtsstreitigkeiten. Eine wichtige Entscheidung über einen geplanten Sammelvergleich steht allerdings noch aus.
| Strategie | Hebel | |||
| Steigender Kurs |
Call
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5
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10
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20
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| Fallender Kurs |
Put
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5
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10
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20
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