- Die Ölpreise sind am Freitag gestiegen.
- Brent-Öl kostete 64,62 Dollar, WTI-Öl 60,01 Dollar.
- Die USA erhöhen ihre militärische Präsenz im Nahen Osten.
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Nach Einschätzung von Rohstoffexperten der Commerzbank (Commerzbank Aktie) sind "politische Angebotsrisiken" derzeit das bestimmende Thema am Ölmarkt. In der ersten Wochenhälfte hatten geopolitische Sorgen wegen der Lage im Iran nach Protesten gegen die Führung in Teheran die Ölpreise noch kräftig nach oben getrieben. Am Mittwoch hatte eine Gegenbewegung eingesetzt, nachdem Aussagen des US-Präsidenten Donald Trump die Sorgen der Anleger vor einem möglichen US-Angriff auf den wichtigen Förderstaat Iran gedämpft hatten.
Kurz vor dem Wochenende ging es dann wieder aufwärts mit den Notierungen. Medienberichten zufolge haben die USA begonnen, ihre militärische Präsenz in Nahost zu erhöhen. Ein Flugzeugträger und Begleitschiffe seien auf dem Weg vom Südchinesischen Meer in die Region, berichteten unter anderem die "New York Times" und das Portal "Axios".
Unter dem Strich hat sich Rohöl infolge der Eskalation im Iran im Verlauf der Handelswoche deutlich verteuert. Am 8. Januar, also bevor sich die Lage im Iran zunehmend verschärft hatte, kostete Brent-Öl noch rund 60 Dollar.
Das Risiko einer unmittelbaren US-Intervention gegen den Iran habe zwar nachgelassen, sagte Rohstoffstrategie Warren Patterson von der ING Bank. Die Lage werde am Markt aber nach wie vor als riskant eingeschätzt. Je länger aber eine Reaktion der USA auf sich warten lasse, desto mehr werde die Risikoprämie schwinden./jkr/la/nas
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