Nach Angriff auf Petersburg: Kreml sieht Kriegskurs bestätigt

dpa-AFX  | 
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Kuppeln des Moskauer Kremls
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ST. PETERSBURG (dpa-AFX) - Der Kreml nutzt den ukrainischen Drohnenangriff auf St. Petersburg vor einem internationalen Wirtschaftsforum in der Ostseemetropole zur Begründung für die Fortsetzung des Kriegs in der Ukraine. "Allgemein kann ich sagen, dass wir die militärische Spezialoperation auch deswegen fortführen, damit es solche Schläge nicht gibt", sagte Kremlsprecher Dmitri Peskow russischen Nachrichtenagenturen zufolge. Ein direkter Vergeltungsschlag läge aber im Verantwortungsbereich des Verteidigungsministeriums, wich er dabei der Frage nach einer Reaktion auf die Angriffe aus.

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Hinweis

Russlands Präsident Wladimir Putin hat den Krieg gegen die Ukraine vor mehr als vier Jahren befohlen. Das russische Militär greift seither systematisch Städte und Gemeinden in der Ukraine an und tötet dabei auch viele Zivilisten. Inzwischen ist auch die Ukraine zu massiven Drohnenangriffen auf Russlands Hinterland übergegangen. Ziel sind neben militärischen Anlagen vor allem Objekte der Ölindustrie.

In St. Petersburg, wo Putin gerade das internationale Wirtschaftsforum SPIEF startet, bei dem er auch westliche Unternehmer und Wirtschaftsvertreter erwartet, haben Medienberichten zufolge ukrainische Drohnen Ölanlagen im Hafen und Militärobjekte in der Flottenbasis Kronstadt getroffen./bal/DP/jha



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