Zudem optimiert Bitmine die Cashflows durch Ethereum-Staking. Rund 3,7 Millionen ETH sind derzeit gestaked, was einen jährlichen Umsatz von etwa 264 Millionen US-Dollar generiert. Zur Unterstützung der Treasury-Operationen und für institutionelle Kunden startete die Firma im März die Staking-Plattform Mavan. Die gesamten Bestände an Cash und Krypto-Assets belaufen sich nunmehr auf 13,3 Milliarden US-Dollar, darunter auch 200 Bitcoin sowie strategische Beteiligungen an Worldcoin-fokussierten Projekten.
Tom Lee erkennt in Ethereum einen resilienten Wertspeicher, der seit Beginn des Iran-Konflikts den S&P 500 outperformt habe. Er begründet die aggressive Akkumulation außerdem mit der steigenden Bedeutung von Tokenisierung und KI-Systemen. Lee betont: “Die ETH-Bestände von Bitmine haben in der vergangenen Woche die 5-Millionen-Marke überschritten. Dies ist ein wichtiger Meilenstein auf dem Weg zum Erwerb von 5 Prozent des ETH-Angebots.” Ihm zufolge hat die Kryptowährung ein neues Level erreicht: “Es hat eine große Bedeutung, dass ETH der beste ‘Wertspeicher in Kriegszeiten’ ist.”

Damit entwickelt sich Bitmine immer mehr zum “Strategy von Ethereum”. Auch der dezidierte Bitcoin-Permabulle Michael Saylor hatte am gestrigen Montag einen weiteren BTC-Kauf seiner Treasury-Firma verkündet. Insgesamt hält die für ihre aggressive Bitcoin-Strategie berüchtigte Firma nun 818.334 BTC im Gesamtwert von rund 62 Milliarden US-Dollar. In einer Hinsicht hat Bitmine jedoch mittlerweile die Nase vorn: Strategy besitzt “nur” 4,1 Prozent des zirkulierenden Bitcoin-Angebots, sodass die Ethereum-Treasury von Tom Lee ein marginal größeres Stück des ETH-Kuchens ihr Eigen nennen darf.

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