- US-Arbeitsmarktbericht zeigt robustes Wachstum im Januar.
- EU-Parlament billigt 90-Milliarden-Darlehen für Ukraine.
- Bundesbankchef offen für gemeinsame europäische Schulden.
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WASHINGTON - Der US-Arbeitsmarktbericht ist im Januar stärker als erwartet ausgefallen. Die Beschäftigtenzahl stieg deutlich und die Arbeitslosenquote ging zurück, wie das US-Arbeitsministerium am Mittwoch in Washington mitteilte. Zudem sind die Stundenlöhne stärker als erwartet geklettert. Die Zahlen dämpfen nach Einschätzung von Ökonomen die Aussicht auf baldige Leitzinssenkungen durch die US-Notenbank Fed.
ROUNDUP: Bundesbankchef offen für gemeinsame europäische Schulden
FRANKFURT - Bundesbank-Chef Joachim Nagel zeigt sich offen für gemeinsame europäische Schulden - unter bestimmten Voraussetzungen. "Europa attraktiv zu machen bedeutet auch, Investoren von außerhalb anzuziehen", sagte Nagel dem Nachrichtenportal "Politico" vor dem informellen EU-Gipfel der Staats- und Regierungschefs zur Wettbewerbsfähigkeit an diesem Donnerstag. "Ein liquiderer europäischer Markt für sichere europäische Vermögenswerte würde dies unterstützen."
US-Minister Hegseth sagt Teilnahme an Nato-Treffen ab
BRÜSSEL - Die USA werden zum zweiten Mal in Folge nicht auf Spitzenebene bei einem Nato-Ministertreffen vertreten sein. Wie Nato-Generalsekretär Mark Rutte in einer Pressekonferenz in Brüssel bestätigte, kommt zu dem Nato-Verteidigungsministertreffen an diesem Donnerstag statt Minister Pete Hegseth nur Staatssekretär Elbridge Colby. Im Dezember hatte bereits US-Außenminister Marco Rubio seine Teilnahme an einem lange geplanten Nato-Treffen in Brüssel abgesagt.
EU-Parlament billigt 90-Milliarden-Darlehen an die Ukraine
STRASSBURG - Das Europäische Parlament hat den Plänen für ein neues Darlehen in Milliardenhöhe an die Ukraine zugestimmt. Es sieht vor, dem von Russland angegriffenen Land über zwei Jahre bis zu 90 Milliarden Euro zur Verfügung zu stellen. 60 Milliarden davon sind für verteidigungsrelevante Ausgaben vorgesehen.
Kiel Institut: Europa hat Ukraine-Hilfe 2025 ausgeweitet
KIEL - Europa hat vergangenes Jahr die Hilfe für die angegriffene Ukraine deutlich ausgeweitet. Das geht aus einer Auswertung der Forschungseinrichtung Kiel Institut für Weltwirtschaft hervor. Die militärische Hilfe Europas lag inflationsbereinigt 67 Prozent über dem Schnitt der Jahre 2022 bis 2024, wie es in der Mitteilung heißt. Die finanzielle und humanitäre Hilfe nahm um 59 Prozent zu.
Von der Leyen will Tempo bei Union der EU-Kapitalmärkte
STRASSBURG - Auch kleinere Ländergruppen könnten aus Sicht von EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen notfalls das Zusammenwachsen der EU-Kapitalmärkte vorantreiben. "Mein Plan A ist es, mit allen 27 Mitgliedstaaten voranzugehen. Sollte das jedoch nicht möglich sein, erlaubt der Vertrag eine verstärkte Zusammenarbeit", sagte die Deutsche im Europaparlament in Straßburg mit Blick auf das Vorhaben. "Wir müssen Fortschritte erzielen und die Barrieren niederreißen, die uns daran hindern, ein echter globaler Gigant zu sein."
ROUNDUP: 'Europa fällt zurück': Bündnis richtet Appell vor EU-Gipfel
BERLIN - Konkurrenz aus China, Umbruch der Welt mit US-Präsident Trump: Kurz vor dem informellen EU-Gipfel zur Wettbewerbsfähigkeit dringt die Wirtschaftsinitiative "Made for Germany" auf Bürokratieabbau und tiefe Reformen in Europa. Die industrielle Basis Europas stehe unter immensem Druck, warnt das Bündnis, hinter dem 123 Unternehmen und Investoren stehen.
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ROUNDUP: Sie lesen im Konjunktur-Überblick eine Zusammenfassung. Zu diesem Thema gibt es mehrere Meldungen auf dem dpa-AFX Nachrichtendienst.
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