- Mehrere US-Gouverneure kritisieren Trumps Grönland-Pläne.
- Trump will Grönland aus Sicherheitsgründen übernehmen.
- EU-Staaten erwägen Gegenmaßnahmen gegen Trumps Zölle.
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Auch Gretchen Whitmer, demokratische Gouverneurin des Bundesstaates Michigan, zeigte sich über den außenpolitischen Kurs der Vereinigten Staaten besorgt. "Wir sind erst im ersten Jahr einer vierjährigen Amtszeit, und das Ausmaß des angerichteten Schadens wird uns noch sehr lange belasten", sagte sie.
Selbst der republikanische Gouverneur des Bundesstaates Oklahoma, Kevin Stitt, gab zu: "Die Sache mit Grönland ist schon etwas seltsam, denn wir können ja bereits Militärbasen auf Grönland errichten."
Trump begründet Grönlandanspruch mit Sicherheit
Trump hatte zuletzt immer wieder klargemacht, die zu Dänemark gehörende Insel Grönland übernehmen zu wollen. Sie sei "von entscheidender Bedeutung" für die internationale Sicherheit und die nationale Sicherheit der USA. Er will Dänemark dazu bringen, den USA die Arktisinsel zu verkaufen. Deutschland und weitere Staaten hatten daraufhin als Zeichen der Solidarität mit Dänemark Soldaten zu einer Erkundungsmission nach Grönland geschickt.
Der Republikaner kündigte dann am Samstag an, ab dem 1. Februar Strafzölle auf Waren aus Deutschland und anderen europäischen Nato-Ländern zu verhängen. Damit will er den Widerstand gegen einen Verkauf Grönlands an die USA brechen. Die Staats- und Regierungschefs der EU wollen sich dagegen wehren - am Donnerstag wollen sie in Brüssel über mögliche Gegenmaßnahmen beraten. Noch am heutigen Mittwoch wird Trump in Davos erwartet, wo er eine Rede halten möchte./ngu/DP/jha
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