Bitcoin unter Druck – dünne Feiertagsliquidität verschärft die Lage
Bitcoin rutscht in einer schwachen Marktphase weiter ab. Geringe Liquidität und hohe Derivate-Belastung erhöhen das Risiko über die Feiertage.
Der Krypto-Markt steht auch an Weihnachten weiter unter Druck. Bitcoin notiert bei rund 87.000 US-Dollar. Das entspricht einem Rückgang von gut einem Prozent gegenüber dem Vortag. Auf Jahressicht ergibt sich ein Minus von rund acht Prozent.
Die Altcoins zeigen sich ebenso angeschlagen. Ethereum handelt weiterhin unter der Marke von 3.000 US-Dollar. XRP liegt rund zwei Prozent im Minus, ebenso Solana.
Das Sentiment bleibt ebenfalls schwach. Der Fear & Greed Index steht mit 24 Punkten weiter im Bereich extremer Angst. Gleichzeitig nimmt die Liquidität zum Jahresende weiter ab.
Auch am Aktienmarkt macht sich Erschöpfung breit. Crypto-Treasury-Stocks wie Michael Saylors (Micro)Strategy erreichten neue Jahrestiefs. Viele dieser Titel handeln inzwischen mit deutlichen Abschlägen auf ihren Nettoinventarwert. Die übliche Jahresendrally scheint auszubleiben. Marktbeobachter verweisen auf fehlende institutionelle Aktivität und die geringe Marktbreite in der Weihnachtswoche.
Hinzu kommt ein deutlicher Rückgang im Derivatehandel. In den frühen Morgenstunden wurden Long-Positionen im Wert von mehr als 500 Millionen US-Dollar liquidiert. Funding-Rates sind durchweg negativ, das Open Interest sinkt weiter. Der Markt baut demnach Risiko ab und reagiert entsprechend empfindlich auf kleinere Orders.
Auch die Makroseite liefert derzeit keinen Impuls. Der US-Verbraucherpreisindex für November lag mit 2,74 Prozent zwar unter den Erwartungen. Dennoch stieg der Risikoappetit nicht merklich an.
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